Die leistungsstarke Marine-Lithiumbatterie (LiFePO4) mit einer Kapazität von 100 Ah der Marke ECO WORTHY ist ideal für den Einsatz auf Booten und in Wohnmobilen, auf Campingplätzen, in netzunabhängigen Wind- oder Solaranlagen, als Notstromversorgung sowie in anderen energieintensiven Anwendungen geeignet. Dank ihrer mechanischen und schaltungstechnischen Konzeption kann sie als Ersatz- oder Austauschbatterie (Drop-In-Batterie) genutzt werden, sofern das vorhandene Ladesystem an Bord für die Anforderungen von Lithium-Batterien geeignet ist.
Die Marine-Lithiumbatterie ist mit einem integrierten, innovativen Batterie-Management-System (BMS) ausgestattet, welches die Batterie effektiv vor Überspannung, Kurzschlüssen, Überlastung durch zu hohe Lade- oder Entladeströme, zu hohen Temperaturen und Unterspannung schützt. Um die Zellen zu schützen, unterbricht das BMS automatisch den Ladevorgang, wenn die Ladetemperatur unter 0 °C liegt. Sobald die Temperatur wieder auf über 0 °C angestiegen ist, wird der Ladevorgang fortgesetzt.
Neben dem geringen Gewicht von nur 11,0 kg besticht die Lithiumbatterie mit bemerkenswerten 3000 Lade- / Entladezyken bei einer Entladungstiefe von bis zu 80 %. Bei fachgerechter Nutzung kann eine Lebenszeit von bis zu 10 Jahren erwartet werden, die dem Dreifachen einer herkömmlichen Blei-Säure-Batterie entspricht.
Wenn eine größere Batteriekapazität benötigt wird, können bis zu vier der Batterien parallelgeschaltet werden. Eine Reihenschaltung von bis zu vier dieser Batterien ist ebenfalls möglich, sodass sie auch in 24 V (2 Stück), 36 V (3 Stück) oder 48 V (4 Stück) Anwendungsgebieten genutzt werden können. Hinweis: Zur sicheren Verwendung von LiFePO₄-Batterien sollte möglichst direkt am Pluspol oder in dessen unmittelbarer Nähe (max. 20 cm Abstand) eine geeignete Hauptsicherung (z. B. ANL- oder MEGA-Sicherung) installiert werden.
Laden mit CTEK M300 , "altes" Standard Ladegerät ohne Lithium Mode aber mit Ladespannung 14,4-14,7V. Gibt's Erfahrung damit? Nach dem Lesen der Handbücher scheint das möglich.
Kundenseits hatten wir dazu bislang keine Rückmeldung. Wenn ich mich recht erinnere, hat das M300 eine Recondition-, bzw. auch eine Puls-Ladefunktion. Bei diesen sollten Sie vorsichtig sein und diese nicht in Verbindung mit Li-Batterien nutzen. Schauen Sie in der Anleitung des Ladegerätes auf die Spannungswerte, die das Gerät bei diesen Funktionen erreicht. Die Werte sollten die vom Li-Batteriehersteller genannten Ladespannungswerte nicht übersteigen. Andernfalls könnten das BMS die Batterie abschalten (dann wird die Li-Batterie nicht mehr geladen), schlimmstenfalls wären Schäden am BMS denkbar.
Hallo, gibt es ein Datenblatt und Anleitung? Mit "vorhandene Ladesystem an Bord für die Anforderungen von Lithium-Batterien geeignet ist." kann ich wenig anfangen. Es soll "Drop-In-Batterie" sein, so brauche ich die Spezifikation, welche an das vorhanden Ladesystem gestellt wird.
habe auf der Web Seite vom Hersteller etwas gefunden. Evtl. gibt es was für den Marine Typen. https://cdn.shopifycdn.net/s/files/1/0253/9752/6580/files/12V100AH_12V150AH_24V100AH_48V50AH.pdf?v=1673075852
Hallo, ich habe vier Batterien gekauft (LiFePO4 100Ah ECO WORTHY Marine Edition). Ich habe diese mit dem Ladegerät Victron Energy Blue Smart IP67 12/7 mit dem Li-Ion Modus geladen. Es zeigte sich jedoch ein eigenartiges Verhalten: - die Ladezeit war sehr lange (ca. 15-20 Stunden) - die Spannung der Batterien ist schlussendlich bei allen Batterien recht unterschiedlich - nach der Ladung war bei zwei von vier Battterien die Ladung der Batterien zunächst gering (13,2 V) .. erst später stieg die Ladung auf einen höheren Wert - bei zwei Batterien war nach der Ladung nach einiger Zeit die Spannung extrem hoch (>13,7V) Ich bin ein wenig verunsichert, ob diese Kombination Ladegerät - Baterien passt. Kann es sein, dass die Ladegeräte nicht rechtzeitig abschalten weil vielleicht das BMS der Batterien aufgrund von Überspannung abschaltet? Kennen sie diese Phänomäne? mfg HM
https://cdn.shopifycdn.net/s/files/1/0253/9752/6580/files/12V100AH_12V150AH_24V100AH_48V50AH.pdf?v=1673075852 Auf der Webseite gibt es das Manual zu den normalen Typen (nicht Marine), dort steht etwas zu Ladegeräten und Problemen.
Hallo, ich möchte die Batterie als dual purpose, sowohl zum Starten meinen 9.9 Yamaha, als auch ftlicht und Kühlschrank verwenden. Ok? Geladen wird mit dem Yamaha 9.9 und Solaranlage über victron Regler. Ok? Niels
Hey Niels, von einem Einsatz als Starterbatterie würde ich absehen da diese Batterien dafür nicht Konzipiert sind. Es kann passieren das durch die hohe Stromaufnahme des Anlassers das BMS der Batterie abschaltet oder wenn das BMS den Startstrom packt kommt es zu deutlich erhöhtem Verschließ am Anlasser da die Batterie durch die Höhre Spannung mehr power an den Anlasser gibt wie eine normale Batterie. Dein SVB-Team
Hallo, schafft eine Volvopenta 2003 Lichtmaschine den Lifepo4 Akku #3150# zu laden ohne zu überhitzen?
Die Standard-Lima liefert 50A. D.h., du kannst den AGM Akku nicht einfach durch LiFePo ersetzen. Das würde die Lima kurzfristig zerstören, da der Li-Akku einen geringeren Innenwiederstand hat und problemlos bis zu 200A schluckt. Zu empfehlen ist dazu ein B2B Ladegerät zu verwenden (ca 30A) um den Ladestrom zu begrenzen.
Der maximale Ladestrom laut Manual ist 50A. Das BMS begrenzt den Lade-Strom!!! Das Problem ist, dass die Batterie nicht voll wird Aus der Anleitung: Can I recharge my lithium battery from my vehicle alternator? Yes, but not necessarily to full charge, due to the fact that most Alternators are adjusted for the lower voltage requirements of the vehicle Lead/Acid Battery (approximately 13.9v). Lithium Batteries require 14.4 to 14.6Volts to fully charge. That being said, you can get up to approximately a 70% charge, depending on the depth of discharge and distance driven while recharging from your vehicle alternator.
Eric's Ausführungen bezügl. des geringen Innenwiderstandes und der möglichen hohen Ladestromaufnahme stimme ich zu. Aber ob eine Lichtmaschine zerstört wird, lässt sich nicht sicher beantworten, da es eine Vielzahl von Faktoren gibt, die zu einer thermischen Überlastung einer Lichtmaschine führen könnten, wie z. B. die Leistungsfähigkeit und Kühlung der Lichtmaschine, die Batteriekapazität, die Art der Bootsnutzung, etc.. Insofern ist auch Eric's Empfehlung zur Nutzung eines Batterie-zu-Batterie-Ladegerätes sinnvoll. (Diese Geräte werden auch als B2B, Ladebooster oder DC/DC-Charger bezeichnet). Aber warum ist die Überhitzung einer Lichtmaschine möglich? Theoretisch ist eine Lma in Kombination mit Blei/Säure Batterie-Typen "eigensicher", was sich ja im Automotive-Bereich seit vielen Jahrzehnten bestätigt hat. Wenn Limas einen zu großen Strom liefern müssen, bricht die Spannung zusammen, was dazu führt, dass auch sofort die Stromaufnahme der Batterie nachlässt. Eine LiFePO4 hat einen geringeren Innenwiderstand und dadurch ein ganz anderes Lade- und Entladeverhalten. Dadurch, dass sie niederohmiger ist, kann sie über einen längeren Zeitraum sehr hohe Ladeströme absorbieren. Schauen wir uns eine 50 A Lima an. 50 A ist der Nennstrom, den eine Lima bei ca. 6000 U/min generieren kann (6000 U/min der Lima-Riemenscheibe!). Wenn die Lima niedertouriger läuft, wird sie vielleicht nur 60 bis 70 % ihres Nennstroms generieren, also 30 bis 35 A. Die Lima hat entweder einen integrierten oder einen externen Lüfterflügel, der hinter der Riemenscheibe sitzt. Sie ist so konzeptioniert, dass die Kühlung beim Nennstrom und der hohen Lima-Drehzahl ausreichend gewährleistet ist. Was passiert, wenn eine LiFePO4-Batterie ins Spiel kommt und die Lima mit geringerer Drehzahl arbeitet? Abhängig von ihrer Drehzahl wird sie einen gewissen Strom generieren, der über einen längeren Zeitraum von der Batterie absorbiert wird. Aber aufgrund der geringeren Drehzahl ist es dabei möglich, dass es keinen ausreichend hohen Luftstrom zur Kühlung der Lima gibt. Die Lima könnte überhitzen. Dabei müssen nicht unbedingt die Wicklungen durchbrennen, aber es wäre möglich, dass sich z. B. auf der Gleichrichterplatte Lötstellen öffnen, was natürlich auch zum Ausfall der Lichtmaschine führt. Die einzige Möglichkeit, den Ladestrom zur Batterie zu zügeln, ist die Verwendung eines B2B-Laders. Bei vielen B2Bs finden Sie die Stromangabe in der Gerätebezeichung. (Die Stromangabe definiert, wieviel Strom der B2B maximal von der Lichtmaschine/Starterbatterie aufnehmen wird.) Als Faustformel: Die Stromaufnahme des B2B sollte bei 40-50% des Lima-Nennstroms liegen. Und jetzt zu Dirk's Ausführungen. Es ist wichtig, die technischen Daten der LiFePO4 richtig zu interpretieren, denn diese sagen aus, innerhalb welcher Betriebswerte die Batterie arbeiten kann, ohne dass sie aus sicherheitstechnischen Gründen vom BMS abgeschaltet wird. Bei den von Dirk angesprochenen 50 A handelt es sich um den herstellerseits empfohlenen Ladestrom, der einen raschen und schonenden Ladevorgang gewährleistet. Das BMS selbst kann den Ladestrom nicht begrenzen, aber es misst die Temperatur der Batterie-Zellen und vom BMS und würde die Batterie beim Überschreiten einer gewissen Temperatur abschalten. Abschließend noch etwas zur Ladespannung: Lichtmaschinen waren aufgrund der Höhe ihrer Ladespannung bereits bei Blei/Säure basierten Verbraucherbatterien nicht in der Lage, diese vollständig aufzuladen. Selbstverständlich gilt das auch für LiFePO4-Batterien. Wenn diese mit 14.4 bis 14.6 V geladen werden sollen, aber von der Lima nur knapp 14 V erhalten, können sie nur bis zu einem gewissen Grad nachgeladen, aber nicht vollgeladen werden. Bei Blei/Säure basierten Verbraucherbatterien war es äußerst erstrebenswert, diese möglichst vollständig aufzuladen, um eine Sulfatierung zu vermeiden und damit die Batterie-Leistungsfähigkeit zu erhalten. Im Gegensatz zu Blei/Säure basierten Batterien können LiFePO4 aber bedenken- und schadlos im Teilladebetrieb genutzt werden!
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