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Rettungsinseln

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Rettungsinsel by SEAGO / ISO 9650-2
Produktabbildung von SEATEC Rettungsinsel by SEAGO / ISO 9650-2
Rettungsinseln OFFSHORE
Produktabbildung von SEATEC Rettungsinseln OFFSHORE
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Rettungsinsel TRANSOCEAN ISAF / ISO 9650-1
Produktabbildung von PLASTIMO Rettungsinsel TRANSOCEAN ISAF  / ISO 9650-1
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Rettungsinsel TRANSOCEAN / ISO 9650-1
Produktabbildung von PLASTIMO Rettungsinsel TRANSOCEAN / ISO 9650-1
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PLASTIMO Rettungsinsel TRANSOCEAN / ISO 9650-1
1549.95 EUR 1.663,00 € ab 1.549,95 €
Rettungsinsel CRUISER / Küstengewässer
Produktabbildung von PLASTIMO Rettungsinsel CRUISER / Küstengewässer
Rettungsinsel SEA MASTER / ISO 9650-1 / ISAF
Produktabbildung von SEAGO Rettungsinsel SEA MASTER / ISO 9650-1 / ISAF
MOB-Rettungsplattform
Produktabbildung von SEAGO MOB-Rettungsplattform
SEAGO MOB-Rettungsplattform
499.95 EUR nur 499,95 €
Universal Rettungsinselhalterung
Produktabbildung von SEAGO Universal Rettungsinselhalterung
Universal Rettungsinselhalterung
Produktabbildung von Universal Rettungsinselhalterung
Gurtband-Halterung für Rettungsinseln / Paar
Produktabbildung von CAN PLASTIC Gurtband-Halterung für Rettungsinseln / Paar
Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln / mit Solas-Zulassung
Produktabbildung von Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln / mit Solas-Zulassung
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Aufbewahrungsbehälter / 6 Liter
Produktabbildung von Aufbewahrungsbehälter / 6 Liter
Aufbewahrungsbehälter / 12 Liter
Produktabbildung von Aufbewahrungsbehälter / 12 Liter
Aufbewahrungsbehälter / 15 Liter
Produktabbildung von Aufbewahrungsbehälter / 15 Liter
Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln / ohne Solas-Zulassung
Produktabbildung von Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln / ohne Solas-Zulassung
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Rettungsinseln


Wann kommt die Rettungsinsel zum Einsatz?
Es gilt die goldene Regel: Geben Sie Ihr Schiff nicht auf, solange es schwimmfähig ist. An Bord befindet sich mehr Rettungs-Ausstattung und Proviant, als Ihre Rettungsinsel fassen kann. Ihre Yacht ist auch für Rettungsmannschaften besser sichtbar als eine Rettungsinsel oder eine im Wasser treibende Person. 

Welche Rettungsinsel für Ihr Sportboot kaufen?
Während Rettungsinseln für die Berufsschifffahrt schon immer hohen Anforderungen und Tests unterlagen, etablierten sich Rettungsinsel-Standards für Sportboote erst Anfang der 2000er Jahre mit der ISO 9650 Zertifizierung. Darin werden zwei ISO-Typen von Rettungsinseln unterschieden:

ISO 9650 -1 Rettungsinseln für Langstreckensegeln / Offshore Rettungsinseln
Die Rettungsinselnorm ISO 9650-1 wird wiederum in Gruppe A und Gruppe B für unterschiedliche Einsatztemperaturen gegliedert: Gruppe A für Rettungsinseln bei Temperaturen von -15 bis +65 °Celsius und Gruppe B für Rettungsinseln bei Temperaturen von 0 bis +65 °Celsius. Diese Rettungsinseln werden mit verschiedenen Ausrüstungspaketen angeboten. Es gibt Rettungsinseln, die für einen anzunehmenden Rettungszeitraum von weniger als 24 Stunden ausgerüstet sind und kein Trinkwasser enthalten. Desweiteren gibt es Rettungsinseln, die für einen anzunehmenden Rettungszeitraum von mehr als 24 Stunden mit Trinkwasser und Not-Proviant ausgerüstet sind.

ISO 9650-2 Rettungsinseln für Fahrten im küstennahen Bereich / Coastal Rettungsinseln
Rettungsinseln der Norm ISO 9650-2 lösen bei Temperaturen zwischen 0 und +65 °Celsius sicher aus. Diese Rettungsinseln eignen sich z.B. zum Segeln entlang der Nordsee- oder Ostseeküste, auf großen Seen und Binnengewässern. Sie sind mit einem Standard Notfall-Paket ohne Trinkwasser aber mit Signalmitteln ausgestattet und haben den Vorteil, dass sie darüber hinaus über die französische Bureau Veritas Zulassung und die italienische RINA Zulassung verfügen.

Personenangabe bei Rettungsinseln
Neben dem gewünschten ISO-Typ sollte beim Kauf einer Rettungsinsel auch die Personenanzahl beachtet werden. Der Grundsatz "viel hilft viel", also je Größer die Insel, desto mehr Platz, greift hier nicht, da die Schwimmeigenschaft der Insel auf das Gewicht der Insassen optimiert ist. Sowohl bei zu großen als auch zu kleinen Rettungsinseln besteht die Gefahr des Kenterns.

Lagerung der Rettungsinsel an Bord
Die Rettungsinsel befindet sich bei Auslieferung wahlweise in einer handlichen Tasche oder einem stabilen Container. Es sollte bei der Lagerung der Rettungsinsel an Bord bedacht werden, dass der Lagerort schnell für die ganze Seemannschaft erreichbar sein sollte. Ideal ist eine Edelstahl-Halterung an Deck, an der die Rettungsinsel mit ihrer Sorgleine fest verbunden wird. 

Die Rettungsinsel auslösen
Im Notfall wird die Rettungsinsel so wie sie ist ins Wasser geworfen. Die Sorgleine wird dabei aus dem Behälter gezogen und schwimmt mit dem Behälter im Wasser. Die Leine wird nun von Deck aus so weit wie möglich dichtgeholt. Bei den meisten Rettungsinseln ist diese Stelle markiert. Ziehen Sie kräftig an der Leine, bis sich der Auslösemechanismus aktiviert und die Rettungsinsel automatisch aufgeblasen wird. Die Sorgleine wird nun an der Bordwand dichtgeholt (bei Segelschiffen über die Winsch). Die Rettungsinsel sollte immer an die Bordwand, niemals ans Heck gezogen werden. Das Heck eines Schiffes ist bei Seegang wie ein Schafott, es schlägt alles kaputt.

Das Besteigen der Rettungsinsel
Die Rettungsinsel wird zuerst von der fittesten Person der Seemannschaft bestiegen. Diese kann anschließend den anderen Personen in die Rettungsinsel helfen und Personen, die neben die Insel fallen, sofort in die Rettungsinsel ziehen. Idealerweise steigt man trockenen Fußes in die Rettungsinsel. Sollte dies nicht möglich sein (Trümmerteile versperren den direkten Zugang zur Insel) gibt es Leitern oder Einstiegsrampen, die den Einstieg in die Rettunsinsel aus dem Wasser heraus erleichtern. Erst wenn alle Besatzungsmitglieder in der Rettungsinsel sind und das Schiff wirklich sinkt (meist viele Stunden später) wird die Sorgleine endgültig vom Schiff getrennt. Alle Rettungsinseln sind dafür mit einem Messer ausgestattet. Vergewissern Sie sich im Vorfeld, welche Ausstattung in Ihrer Rettungsinsel vorhanden ist und ergänzen diese bei Bedarf. Sollte ein Besatzungsmitglied dringend Medikamente benötigen, so können diese von einer Wartungsstation mit in die Rettungsinsel integriert werden.

Wartung und Lebensdauer von Rettungsinseln
Seenot-Rettungsinseln können im Notfall nur funktionieren, wenn alle Sicherheitsfunktionen zu diesem Zeitpunkt in einem einwandfreien Zustand sind. Die regelmäßige Wartung der Rettungsinsel ist daher unerlässlich. Jeder Hersteller hat eigene Garantie- und Wartungsintervall-Bestimmungen, die unbedingt eingehalten werden sollten (Garantie bis zu 18 Jahre; Wartung meist alle 3 Jahre). SVB ist Wartungsstation für Rettungsinseln der Hersteller PLASTIMO, XM, ZODIAC, SEAGO und SEATEC. Von diesen Firmen wird SVB regelmäßig geschult, geprüft und zertifiziert. Die von SVB durchgeführte Rettungsinselwartung wird für Sie lückenlos in einem Log- oder Kontrollbuch dokumentiert.  

Was beinhaltet die Rettungsinselwartung bei SVB?
- Überprüfung des Allgemeinzustandes der Rettungsinsel wie z.B. Kenterschutzsäcke, Dach und Boden
- Austausch von Teilen, wie z.B. Dichtung, Abdeckband, Signalmitteln, etc.
- Überprüfung und Austausch von Notproviant und Wasser auf Beschädigung und Verfallsdatum
- Test auf Funktionsfähigkeit des Zündkopfes
- Drucktest und Dichtigkeitsprüfung der einzelnen Luftauftriebskammern
- Überprüfung der der Einlass- und Überdruckventile
- Verpacken und Versiegeln der Rettungsinsel in einem Vakuumbag und in ihre ursprüngliche Verpackung (Container oder Tasche)
 
Warum ist eine Rettungsinsel an Bord so wichtig? 
2013 segelte die zweiköpfige Crew der Sweden Yachts 45 „Ciao“ von Indonesien zu den Kokosinseln. Kurz vor dem Sichten der Küste kollidierte die Yacht mit einem Objekt unterhalb der Wasseroberfläche. Durch diesen Zusammenstoß verlor das Schiff sein Ruder, wurde manövrierunfähig und schlug zu allem Unglück leck. Die Crew setzte einen Notruf ab und gab ihr Bestes, um die Yacht zu retten. Die sich in der Nähe befindliche „J‘Sea“ empfing den Notruf und eilte mit zwei weiteren Schiffen zur Hilfe. Trotz aller Mühe musste sich die Crew der „Ciao“ in ihre Rettungsinsel begeben und ihr Schiff aufgeben, welches schließlich sank. Das folgende Video zeigt die Geschehnisse nach Eintreffen der Helfer, aufgenommen von Bord der „Spirit of Alcides“.


Die Geschichte der Rettungsinsel
1914 kam als Folge des Untergangs der Titanic erstmals die Idee einer gesetzlichen Regelung für die Mitführung von Rettungsinseln und anderer Sicherheitsausrüstung auf. 1960 gab es dann eine gesetzlich anerkannte Konvention der International Maritime Organisation (IMO). Diese besagt, dass die Berufsschifffahrt, ausrüstungspflichtige Sportfahrzeuge (dazu zählen auch Charterboote, wenn sie mit einer Crew oder Skipper gechartert werden) und Traditionsschiffe mit Rettungsinseln ausgerüstet sein müssen. 

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