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Rettungsinseln

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Rettungsinsel COASTER ISO9650
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Rettungsinsel EVERSAFE 4 Personen / Container
Produktabbildung von ZODIAC Rettungsinsel EVERSAFE 4 Personen / Container
Rettungsinsel EVERSAFE
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PLASTIMO Rettungsinsel CRUISER
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Rettungsinseln TRANSOCEAN und TRANSOCEAN ISAF
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SEAGO MOB-Rettungsplattform
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Universal Rettungsinselhalterung
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Universal Rettungsinselhalterung
Produktabbildung von Universal Rettungsinselhalterung
Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln
Produktabbildung von Hydrostatischer Auslöser für Rettungsinseln
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Rettungsinseln

Was ist überhaupt eine Rettungsinsel?
Eine Rettungsinsel ist im Notfall die einzige Chance gerettet zu werden, wenn kein anderes Schiff in der Nähe ist. Sie bietet der gesamten Schiffsmannschaft Schutz. Man sollte die Rettungsinseln immer nach seinem Fahrgebiet und seinen Plänen aussuchen.
Will man auf weltweite Fahrt gehen, sollte die Rettungsinsel mit Trinkwasser (1.5 l pro Person) und Notproviant ausgerüstet sein. Im Küstennahen Bereich, wo Sie damit rechnen können innerhalb kürzester Zeit gerettet zu werden, brauchen Sie diese Komplettausstattung nicht. Die Größe der Rettungsinseln variiert stark von 4 bis ca. 150 Personen. (Bei SVB finden Sie Rettungsinseln für 4 bis 10 Personen im Angebot). Rettungsinseln bestehen aus witterungsbeständigen, weichen und schwer entflammbaren Kunststoffen (meist PVC). Sie befinden sich normalerweise in einer Packtasche oder einem stabilen Container auf dem Schiff.
Wie funktioniert eine Rettungsinsel?
Die Rettungsinsel muss an dem Ort wo sie gelagert, bzw. installiert wird sofort mit ihrer Reiß-Fangleine (das ist die Leine, die aus der Tasche/ dem Container schaut), stabil verbunden werden ( bei 6 Personen Rettungsinseln können Zugkräfte bis 750 kg auftreten). Tasche/Container bleiben so wie Sie sie gekauft haben, die Gurtbänder um den Container werden nicht entfernt! Im Notfall wird zuerst kontrolliert ob die Reiß-Fangleine der Rettungsinsel mit dem Schiff verbunden ist. Danach wird die Rettungsinsel so wie sie ist ins Wasser geworfen. Die Reiß-Fangleine wird dabei aus der Tasche/Container gezogen und die Tasche/Container schwimmt im Wasser. Die Reiß-Fangleine wird nun von Deck aus dichtgeholt, bis man merkt, dass man sie nicht weiter dichtholen kann. Bei den meisten Rettungsinseln ist diese Stelle markiert. Jetzt sind Sie an der Reißleine. Wie der Name schon sagt müssen Sie jetzt kräftig an der Leine ziehen. Der Auslösemechanissmus der Rettungsinsel wird aktiviert, die Rettungsinsel wird jetzt komplett aufgeblasen. Die Reiß-Fangleine wird nun an der Bordwand dichgeholt (bei Segelschiffen über die Winsch). Die Rettungsinsel sollte immer an die Bordwand, niemals ans Heck gezogen werden. Das Heck eines Schiffes ist bei Seegang wie ein Schafott, es schlägt alles kaputt.
Die Rettungsinsel wird zuerst vom Fittesten bestiegen, er kann nämlich denjenigen der neben die Insel fällt sofort in die Insel ziehen. Idealer Weise steigt man trockenen Fußes in die Insel. Sollte dies nicht möglich sein ( Trümmerteile versperren den direkten Zugang zur Insel) gibt es Leitern oder Einstiegsrampen, die den Einstieg vom Wasser aus erleichtern. Erst wenn alle Besatzungsmitglieder in der Rettungsinsel sind und das Schiff wirklich sinkt (meist viele Stunden später) trennt man die Verbindungsleine zum Schiff. Alle Rettungsinseln besitzen dafür in der Rettungsinsel befestigt, ein Messer. Sollte ein Besatzungsmitglied dringend Medikamente benötigen, so können diese von einer Wartungstation  im Vorfeld mit eingepackt werden. Wenn Sie eine Rettungsinsel kaufen lassen Sie sich beraten, damit Sie genau wissen, was in Ihrer Rettungsinsel an Ausstattung vorhanden ist.
Welche Rettungsinseln gibt es:
  • Rettungsinseln für Küstenahen Bereich z.B. Cruiser Rettungsinseln (nur Basisaustattung, kein Trinkwasser oder Signalmittel; Nord-Ostsee).
  • Rettungsinseln für die Hochsee: z.B. Offshore Rettungsinseln meist ohne oder mit weniger Trinkwasser und Handfackeln.
  • Weltweite Fahrt: ISO-Rettungsinseln a) bis 24 Std. (man kann davon ausgehen innerhalb von 24 Std. gerettet zu werden; Nord-Ostsee Mittelmeer. Rettungsinsel ist mit Handfackeln und Raketen bestückt aber ohne Trinkwasser, Proviant und ISO-Boden ausgestattet.
  • Weltweite Fahrt: ISO-Rettungsinsel b) über 24 Std. Rettungsinsel ist mit Handfackeln und Raketen bestückt und zusätzlich mit Trinkwasser (1,5 l pro Person), Proviant und ISO-Boden ausgestattet.

Nähere Informationen erhalten Sie bei uns oder dem Hersteller
SVB Wartungsservice für Rettungsinseln
Seenot-Rettungsinseln können nur dann im Notfall funktionieren, wenn alle Sicherheitsfunktionen zu diesem Zeitpunkt in einem einwandfreiem und funktionstüchtigem Zustand sind. Die regelmäßige Wartung bedarf besonderer und keinesfalls nur produktspezifischer Aufmerksamkeit. Jede Rettungsinsel hat eine vom Hersteller vorgeschriebene Wartungsintervall-Bestimmung, die unbedingt eingehalten werden sollte (meist alle 3 Jahre). SVB ist Wartungsstation für Rettungsinseln der Firmen PLASTIMO, XM, ZODIAC, SEAGO, SEATEC und PLASTIMAR. Von diesen  Firmen wird SVB regelmäßig geschult und geprüft. Diese werden direkt bei uns gewartet. Die durchgeführte Wartung wird lückenlos in einem Log- oder Kontrollbuch dargelegt. Fabrikate anderer Hersteller werden von uns zur Wartung an den Hersteller geschickt.
Unser Wartungs-Check enthält im Wesentlichen:
  • das genaue Überprüfen des Allgemeinzustandes der Rettungsinsel
  • der Ersatz von Teilen, wie z.B. Dichtungen, Abdeckbändern, Lebensmittel, Wasser, Signalmittel etc.
  • das Verpacken der Insel in eine Vakuumtasche und in ihre ursprüngliche Verpackung (Container oder Tasche)
  • Testen der Funktionsfähigkeit des Zündkopfes
  • Drucktest und Dichtigkeitsprüfung der einzelnen Luftauftriebskammern
  • Überprüfung der Notausstattung auf Beschädigung und Verfalldatum
  • Überprüfung des regulären Öffnen und Schließen der Einlass- und Überdruckventile
Warum ist eine Rettungsinsel an Board so wichtig? 
2013 segelte die zweiköpfige Crew der Sweden Yachts 45 „Ciao“ von Indonesien zu den Kokosinseln, kurz vor dem Sichten der Küste kollidierte die Yacht mit einem Objekt unterhalb der Wasseroberfläche.
Durch diesen Zusammenstoß verlor das Schiff sein Ruder und wurde manövrierunfähig und schlug zu allem Unglück leck.
Die Crew setzte einen Notruf ab und gab ihr Bestes um die Yacht zu retten.
Die sich in der Nähe befindliche „J‘Sea“ empfing den Notruf und eilte mit zwei weiteren Schiffen zur Hilfe.
Trotz aller Mühe musste sich die Crew der „Ciao“ in ihre Rettungsinsel begeben und ihr Schiff aufgeben, welches schließlich sank.
Das folgende Video zeigt die Geschehnisse nach Eintreffen der Helfer, aufgenommen von Bord der „Spirit of Alcides“.



Die Geschichte der Rettungsinsel
1914 kam erstmals die Idee einer gesetzlichen Regelung für die Mitführung von Rettungsinseln und anderen Sicherheitsausrüstungen auf, als Folge des Untergangs der Titanic. 1960, gab es dann eine gesetzlich anerkannte Konvention der International Maritime Organisation (IMO). Diese besagt, dass die Berufsschifffahrt, ausrüstungspflichtige Sportfahrzeuge, dazu zählen auch Charterboote, wenn sie mit einer Crew oder Skipper gechartert werden und Traditionsschiffe, mit Rettungsinseln ausgerüstet sein müssen. 

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