Boot reinigen: Tipps & Tricks für die Bootspflege

Boot reinigen: Tipps & Tricks für die Bootspflege

Ein sauberes Boot ist nicht nur eine Stilfrage. Regelmäßiges Boot reinigen schafft auch mehr Sicherheit und erhält den Wert des Schiffs. Darüber hinaus ist ein sauberes Schiff effizienter und somit auch schneller unterwegs. Vor allem aber macht es viel mehr Spaß, nach der Reinigung mit einem sauberen Boot unterwegs zu sein.

Reinigung Boot allgemein

1. Die Bootsreinigung: Ein Überblick

Manchmal wünscht man sich einen Bootsmann oder eine Bootsfrau, die nach dem Törn (oder auch zwischendurch) die Reinigung des Bootes übernehmen. Aber Hand aufs Herz: sich um das eigene Schmuckstück zu kümmern und es zu pflegen macht auch Spaß. Spätestens, wenn man nach der Arbeit im strahlenden Cockpit bei einem Sundowner sitzt und sich über das Ergebnis freut.

Das regelmäßige Boot reinigen ist darüber hinaus auch ein Sicherheitsgewinn: Wer sich mit Lappen und Schwamm in kleine Ecken an Bord aufmacht und mal unter den Bootssitzen reinigen geht, findet schneller kleinen Stellen, an denen frühzeitige Wartung später Schäden vermeidet. Angefangen bei Haarrissen im GFK, die unter Salz und Schmutz verborgen sind, über Rostflecken, die man für Möwendreck gehalten hat bis zu festgetrockneten Büscheln aus Haaren und Dreck in der Bilge, die eine Bilgepumpe lahmlegen.

Oft ist ein Boot zu reinigen auch dort wichtig, wo man es nicht einmal sieht: In der Bilge beispielsweise führt feuchter Schmutz zu der typischen Melange aus schimmlig modrigem Aroma, die im Laufe der Jahre vielen älteren Schiffen ihren eigenen Duftcharakter gibt. Fast immer steckt dieser Geruch in den schwer erreichbaren Stellen unter den Bodenbrettern. Die unregelmäßige Reinigung Boot rächt sich spätestens, wenn das Schiff zum Verkauf steht und „l’odeur du yacht“ potentielle Käufer abschreckt.

2. Wie oft sollte man das Boot reinigen?

Regelmäßiges Boot reinigen kann sich also auch finanziell lohnen. Wer durch einen Yachthafen läuft, sieht nicht nur darum immer jemanden bei der Bootsreinigung mit Schrubber und Wasserschlauch. Leichten Schmutz an Deck kann man nach jedem Törn noch kurz abspülen, einmal angetrocknet lässt er sich oft viel schwerer wieder vom Boot reinigen und hinterlässt Konturen, Schlieren oder Schatten.

Bleibt zudem der Dreck vom Wochenende am Sonntagabend liegen, hat man am kommenden Freitag sicher noch weniger Lust, mit Boot putzen ins Wochenende zu starten.

3. Reinigung nach Fahrten auf See

An den Küsten wird das Abspülen nach einem Törn besonders wichtig: Trocknet Salzwasser an Deck aus, bilden sich harte Salzkristalle aus. Sie wirken wie Sandpapier auf lackierten und polierten Flächen. Außerdem beschleunigt das Meersalz die Korrosion von Metallen und den Alterungsprozess einiger Kunststoffe.

Boot reinigen Bild

Einzelne Bereiche des Bootes reinigen

1. Boot Bilge reinigen

Im Wasser bildet sich unter den Bodenbrettern schnell Kondenswasser und fördert die Schimmelbildung. Wichtig daher: Regelmäßiges Boot Bilge reinigen. Um Feuchtigkeit zu mindern hilft es schon, einige Bodenbretter bei längerer Abwesenheit hochzustellen und damit Luftzirkulation zu ermöglichen. Je trockener die Bilge, desto weniger droht von hier der Mief.

Mit speziellen Bilgenreinigern lassen sich zudem hartnäckige Verunreinigungen entfernen. Ist versehentlich Öl oder Kraftstoff in die Bilge gelangt, binden Bilgenreiniger die Reste davon und verhindern, dass sich Dieselgeruch an Bord festsetzt. Um eine grundsätzlich saubere Bilge zu reinigen, reicht es dann künftig, mit einem feuchten Tuch neuen Schmutz regelmäßig aufzunehmen.

Boot reinigen Bild

2. Bootsdeck reinigen

Reines Wasser und ein nicht zu harter Deckschrubber sind die beste Wahl für eine erste schnelle Reinigung. Aber Vorsicht: Die Bootsreinigung unter Verwendung von Leitungswasser ist in Häfen oft geregelt. Keinesfalls darf beim Bootsdeck reinigen mit Haushaltsreinigern oder sogar Waschmittel gewaschen werden! Schwimmt das eigene Schiff auf einer Schaumkrone wie in der Badewanne zuhause, steht schnell eine Verwarnung durch den Hafenmeister an. Aber auch die Rechnung für einen Umwelteinsatz der Feuerwehr kann folgen. Bootsreiniger sind hingegen speziell auf die Verwendung in Wassernähe abgestimmt und auch in geringer Dosierung meist effektiver als Allzweckreiniger.

Beim Teakdeck reinigen scheiden sich die Geister: Viele schwören auf Sonne und Wasser. Das lässt das Holz aber schnell versilbern. Wer lieber regelmäßig mit speziellen Bootsreinigern beim Teakdeck reinigen arbeitet, erhält die leicht beigefarbene Tönung für eine längere Zeit. Letzteres geht allerdings auf Kosten der Langlebigkeit des Decks. Bei Grünverfärbungen auf dem Holz herrscht dann jedoch wieder Einigkeit: Algen gehören nicht an Deck! Spezielle Algen-Reiniger sind dagegen am effektivsten. Sie werden aufgesprüht oder mit einem weichen Schwamm, bzw. Quast ins Holz einmassiert. Den Rest übernehmen Sonne und Zeit. Diese Mittel lösen das grüne Chlorophyll in den Algen auf und lassen sie rasch absterben.

Und wie pflege ich ein Gfk-Boot? Für stark verschmutzte Kunststoffe gibt es spezielle GFK Bootsreiniger. Insbesondere Vogelkot und Spinnendreck greifen Oberflächen und Lacke schnell an und sollten rasch beseitigt werden. Betroffene Stellen können dazu mit einem (weichen) Schwamm und einem Bootsreiniger vorbehandelt werden. Das vermindert, das Reinigungsmittel mit dem Schlauchwasser über Bord gespült wird.

3. Reinigung der Fenster und Scheiben

Geht es um Luken, Fenster und Scheiben, ist Vorsicht geboten! Meist sind die aus mehr oder minder kratzfesten Kunststoffen gemacht. Bei älteren Booten oder wenn vom (Vor-)Eigner Scheiben ersetzt wurden, sind diese oft weniger beständig als moderne Materialien. Generell gilt beim Bootsfenster reinigen derselbe Grundsatz wie an Deck: Weicher Schrubber oder Schwamm und Wasser lösen schon viele Verunreinigungen. Reicht das nicht, kommen Bootsreiniger zum Einsatz.

Für den Fall, dass das Material der Scheiben und Fenster nicht genau bekannt ist, sollte besser nicht gleich die komplette Fläche mit dem Reiniger behandelt werden, sondern zunächst einmal eine kleine Ecke des Fensters auf Materialverträglichkeit geprüft werden.

4. Bootsinnere reinigen

Neben regelmäßigem Bootsrumpf reinigen, ist auch die Kajüte hin und wieder zum Putzen dran. Drinnen geht das wie auch zuhause: Staubwischen, Ecken saugen, Fenster putzen, Möbel pflegen… Am besten geht man von oben nach unten, bis unter die Bodenbretter vor.

Je nach Material lohnt sich der Griff in die Bootsreiniger-Kiste. Zum Boot putzen und Boot Leder reinigen sind Haushaltsmittel oft eine schnelle erste, aber nicht immer gute Wahl: Scheuermilch und einige Allzweckreiniger greifen die Oberflächen an und machen sie matt. Zum GfK Boot reinigen etwa sind spezielle GFK Bootsreiniger besser geeignet (ggf. je nach Art der Lackierung). Viele dieser Mittel hellen auch Oberflächen auf und versiegeln sie gleichzeitig gegen neuen Dreck. Das funktioniert für Kabinenhimmel und Wände mit einer Vinylbespannung, dank spezieller Vinyl-Reiniger ebenfalls. Diese eignen sich auch zum Boot Leder reinigen, etwa beim Bootssitze reinigen, wenn diese aus Leder und Kunstleder bestehen. Die Pflege der Polster und insbesondere beim Bootsteppich reinigen ist das Vorgehen dagegen einfach: Einmal mit Salzwasser nass geworden, hilft meistens nur, Teppiche rigoros zu ersetzen, das Bootsteppich reinigen macht wenig Sinn. Salz im Teppich zieht immer wieder Feuchtigkeit aus der Luft und verstärkt dadurch den einziehenden Mief. Normale Verschmutzungen können aber ebenso wie zu Hause gut mit Teppichspray behandelt werden.

Unkompliziert hingegen ist in der Regel das Bootssitze reinigen. Polster aus geschlossenporigen Schaumstoffen nehmen Dreck und Muff nur an der Oberfläche an und können abgezogen mit Waschmittel zuhause unter der Dusche mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Die abgenommenen Bezüge kommen dann kalt und ohne starkes Schleudern in die Waschmaschine.

5. Holzaufbauten reinigen

Für lackierte Aufbauten aus Holz gibt immer die Art der Lackierung vor, wie sie zu reinigen ist. Zweikomponenten-Lacke können in der Regel wie Kunststoff-Decks behandelt werden. Eine kurze Prüfung der Lackverträglichkeit mit dem Bootsreiniger an unauffälliger Stelle gibt aber immer Sicherheit. Spezielle Holzreiniger für unbehandeltes Teakholz beinhalten oft Aufheller. Sie können wie bei Decks helfen, den sandigen Farbton von frischem Teakholz länger zu erhalten.

6. Reinigung von Metallteilen

Edelstahl ist unempfindlich und kann mit jedem Bootsreiniger gewaschen werden. Anschließend wird es mit einer Politur auf Glanz gebracht. Tritt aber Rost auf, ist die Reinigung mit Rostentferner oder Oxalsäure nur ein erster Schritt. Sei es durch Austausch minderwertiger Metalle oder durch Aufbringen schützender Lackschichten: Insbesondere in Salzwasserrevieren sollte die Bekämpfung des Rosts immer Vorrang haben und schnell in Angriff genommen werden.

7. Reinigung der Elektronik an Bord

Auch im Cockpit ist hin und wieder eine Grundreinigung angesagt. Vor allem moderne Touchscreens neigen dazu, mit fettigen Fingerabdrücken unansehnlich zu werden. Bildschirmreiniger entfernen die Abdrücke und machen die Oberfläche resistenter gegen Fette. Danach genügt es, hin und wieder mit einem Mikrofasertuch wieder klare Sicht auf die Instrumente herzustellen. Sitzt der Dreck zwischen Tasten und Schaltern, ist, je nach Größe ein Wattestäbchen oder sogar ein Blatt Papier ideal, um die Zwischenräume zu reinigen.

Hinnerk hilft: richtige Reinigungsgeräte

Hinnerk

Augen auf bei der Wahl des richtigen Reinigungsgerätes! Bei der Wahl des richtigen Schrubbers zur Pflege von Deck und Boden lohnt es sich, nicht auf einen Standard-Küchen-Schrubber zurückzugreifen.

Der Bootsschrubber sollte lange und weiche Borsten haben. Ein Küchenschrubber mit kurzen harten Borsten aus dem Baumarkt zerkratzt schnell das GFK oder beschädigt die Fugen im Teak-Deck.

Not macht erfinderisch! In vielen Bootsrümpfen sind nur einige Bodenbretter beweglich und der komplette Bereich entsprechend nur sehr schwer zugänglich.

Damit die Pflege auch hier nicht zu kurz kommt und Verunreinigungen und Schmutz und somit auch Gerüche beseitigt werden können, hilft ein kleiner Trick bei der Wahl des Reinigungsgerätes: Mit einem gebogenen Flaschenreiniger kommt man gut unter die feststehenden Elemente, um dort festsitzende Verschmutzungen für die Reinigung Boot zu entfernen.

Boot reinigen: So wird´s gemacht

1. Bootsrumpf, Unterwasserschiff, Boot-Unterboden reinigen

Nach längeren Flussfahrten oder im Brackwasser bleiben oft Bugwelle und Wasserpass als brauner Schatten zurück. Algen und anderen Schwebstoffen im Fluss setzen sich dabei am Rumpf fest und bilden das Fundament für eine wachsende Verfärbung (englisch „Stain“). Mit speziellen Reinigern (z.B. Oxalsäure) lassen sich dünne Schichten gut lösen. In durchgetrocknetem Zustand ist dieser Dreck aber bald fest wie eine Lackschicht und nur mechanisch abzubekommen.

2. Bootsreinigung mit dem Hochdruckreiniger

Bei der Reinigung großer Boote ist das Unterwasserschiff reinigen ungleich schwerer. Hier können einige Stunden im Kran einer Werft gebucht werden, um das Boot zu reinigen. Bewuchs wird dabei bequem mit dem Hochdruckreiniger abgespült und eventuell Antifouling stellenweise nachgebessert.

3. Bootsreinigung unter Wasser

Natürlich kann man auch selbst ins Wasser steigen. Maske und Schnorchel sind fürs Boot Unterboden reinigen unter Wasser ein Muss. Sitzen Pocken besonders fest, ist ein kleiner Spachtel an einer Leine ums Handgelenk hilfreich. Meist genügt es aber, mit einem groben festen Schwamm zu arbeiten.

Bootsrumpf reinigen

Hinnerk hilft: Sicherheit muss sein

Hinnerk

Sicherheit geht vor! Bei der Nutzung scharfer, spitzer oder anderweitig potentiell gefährlicher Gegenstände und Hilfsmittel für die Bootsreinigung gilt immer: Sicherheit hat oberste Priorität. Sogenannte Fleischer- oder Kettenhandschuhe etwa helfen dabei, die Hände bei der Arbeit zu schützen. Für den Fall, dass Sie keine Kettenhandschuhe besitzen, sind auch robuste Schutzhandschuhe für die Reinigung des Rumpfes ausreichend. Diese Handschuhe sind schnittfest und haben eine grobe Struktur. Das ist ideal, um einfach mit der Hand über den Rumpf zu fahren und Pocken-, Algen- oder Muschelbefall im Handumdrehen zu lösen.

Handschuhe

Sind Hausmittel zum Boot reinigen sinnvoll?

1. Hausmittel vs. Spezialreiniger

Wie reinige ich am besten ein Boot? Viele Hausmittel sind auch im Haus heute längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Tricks mit Backpulver, Essig oder sogar chlorhaltigen Wirkstoffen belasten das Wasser oft stärker als moderne Reinigungsmittel. Dabei greifen viele dieser Hausmittel aus Omas Trickkiste Kunststoffe und Metalle an. Die Freude am vermeintlichen Glanz vergeht schnell, wenn neuer Schmutz sich dafür viel schneller festsetzt, als bei Reinigungsmitteln, die zum Material passen. Daher gilt hier: Speziell auf bestimmte Materialien ausgelegte Reiniger haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Beim Gfk Boot reinigen beispielsweise, sollte immer ein Gfk Reiniger benutzt werden, beim Aluboot reinigen ein spezieller Reiniger für Aluminium – und so weiter.

Vermeidung von häufigen Reinigungsfehlern

Dos and Don'ts bei der Bootsreinigung

Die Reinigung des eigenen Bootes ist sicherlich eine der eher unbeliebteren Aufgaben, die gemacht werden müssen. Mit ein paar hilfreichen Tipps & Tricks ist die Pflege auf und unter Deck jedoch schnell erledigt.

  • Lieber regelmäßig ein bisschen putzen, statt eine Grundreinigung über viele Wochenenden vor sich her zu schieben.
  • Aggressive Reiniger – chlorhaltige Reinigungsmittel, Waschmittel für den Haushalt und starke Lösungsmittel sind an Bord tabu. Die Schäden am Material stehen meist in keinem Verhältnis zum vermeintlich schnelleren Putzerfolg.
  • Harte Deckschrubber und Bürsten beschädigen Fenster- und Teakfugen. Außerdem tragen sie Wachspolituren sehr schnell ab und lassen Lacke stumpf aussehen. Besser sind daher lange weiche Borsten.
  • Mechanisches Reinigen mit Topfschwamm und Scheuermilch ziehen in der Regel aufwändiges Polieren nach sich.
  • Morgens früh das Deck putzen. Pralle Mittagssonne und Hitze lassen Wasser aus Reinigungsmitteln schneller verdunsten. Dadurch steigt die Konzentration von Lösungsmitteln auf der Oberfläche und Kunststoffe können angegriffen werden.
  • Beim Spülen an Deck immer dem Decksprung folgen. (meist vom Bug zum Heck) So läuft Wasser leicht ab und nimmt gelösten Schmutz besser mit.
  • Hochdruckreiniger haben an Deck nichts zu suchen. Der Strahl beschädigt Fugen und hebt verklebte Decksbeläge ab.
  • Grätinge im Cockpit kann man bequem vor dem Schrubben mit einer Leine über Bord ins Wasser hängen und so auch festsitzenden Schmutz etwas einweichen lassen.
  • Möbelpolitur auf Bodenbrettern – sieht zwar toll aus, macht aber die Wege im Schiff beim ersten Tropfen Wasser im Schiff sofort zu einer Rutschpartie.

Hinnerks Fazit:

Hinnerk

Bootfahren macht sicher mehr Spaß, als das Boot putzen. Aber mit einem sauberen Schiff kommt man einfach lieber in einen neuen Hafen und hat mehr Freude am Leben an Bord. Vor allem aber spornt ein sauberes Schiff auch dazu an, es weiter zu pflegen und zu warten. Darum hört die Reinigung des Bootes idealerweise auch nicht beim sichtbaren Teil auf.

Hinter der Motorabdeckung, in der Bilge und rund um andere Ausrüstungsteile ist die Reinigung an Bord ebenso wichtig. Neben persönlichem Gefallen spielt gerade dort die Sicherheit eine große Rolle. Denn Veränderungen schnell zu bemerken ist wichtig und damit man einen neuen Ölfleck entdecken kann, müssen die alten zuerst weg.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sollte man beim Boot reinigen beachten?
Beim Boot reinigen sollte man aggressive Reiniger und harte Bürsten vermeiden, da sie Materialien beschädigen können. Stattdessen eignen sich weiche Borsten und spezielle Bootsreiniger. Regelmäßige Reinigung ist besser als lange aufgeschobene Grundreinigungen. Zudem sollte man frühmorgens reinigen, um Schäden durch Hitze zu vermeiden, und immer in Richtung des Decksprungs spülen, um Schmutz besser zu entfernen. Hochdruckreiniger sind tabu, da sie Fugen und Decksbeläge beschädigen können.
Ist die Verwendung von Hausmitteln beim Boot reinigen sinnvoll?
Die Verwendung von Hausmitteln beim Boot reinigen ist nicht sinnvoll, da sie oft das Wasser stärker belasten und Materialien wie Kunststoffe und Metalle angreifen können. Moderne Reinigungsmittel sind besser geeignet, da sie auf die speziellen Materialien wie GFK oder Aluminium abgestimmt sind und länger anhaltenden Schutz bieten.
Wie wird das Teakdeck am besten gereinigt?
Das Teakdeck wird am besten mit speziellen Bootsreinigern gereinigt, um die natürliche Farbgebung länger zu erhalten. Bei Grünverfärbungen durch Algen helfen spezielle Algenreiniger, die aufgesprüht oder mit einem weichen Schwamm ins Holz einmassiert werden. Sonne und Zeit sorgen dann dafür, dass die Algen absterben und entfernt werden.
Über Hinnerk:

Über Hinnerk:

Seit April 2009 lebt und arbeitet Hinnerk an Bord seiner etwas über neun Meter langen IW 31 Segelyacht "Paulinchen". An Bord entstehen Fotos, Videos, Reiseberichte, Fachartikel rund ums Segeln und der Podcast "Segelradio" vom Leben auf dem Meer. Ganz authentisch und persönlich und immer nah an der Materie. Mit Hinnerk kann jeder mitsegeln, ohne nass zu werden.

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