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Außenborder Pflege

Pflegetipps für Außenborder

Um Ihren Benzin-Außenbordmotor möglichst lange nutzen zu können, ist es wichtig, einige Hinweise zur Pflege und Wartung einzuhalten. Die dazu nötigen Pflegemittel, Werkzeuge und weiteres Zubehör zur Instandhaltung Ihres Bootsmotors finden Sie in unserer Kategorie Motor, Technik

Pflege & Wartung vor jeder Motornutzung

  1. Motor auf ausreichend Benzin und eine geöffnete Tankentlüftung prüfen
  2. Nach einem Motorstillstand von zwei Wochen oder mehr das Benzin austauschen, um Schäden durch Oxydation und Wasserablagerungen zu vermeiden. Zusätzliche Stabilisatoren und ein voller Tank minimieren das Risiko von Oxydation und Kondensation
  3. Sicherstellen, dass der Öltank ausreichend befüllt ist
  4. Nach einem langen Motorstillstand das Motoröl auf kleine Wassertropfen untersuchen und den Motor nicht starten, sollten Sie welche finden. Es kann zu schwerwiegenden Schäden am Außenborder kommen.
  5. Prüfen, dass die Schraubzwingen der Motorhalterung sicher und fest sitzen
  6. Prüfen, dass die Wasseraufnahme sauber und frei von Schmutz und Ablagerungen ist
  7. Inspizieren Sie den Propeller. Haben sich Angelschnüre um die Nabe gewickelt? Gibt es Unregelmäßigkeiten, die zu Unwuchten und somit zu teuren Defekten führen können?
Eine nicht durchgeführte Konservierung, kann zu einem „schlechten Start“ in die neue Saison führen.
Ölstand

Reinigung und Pflege nach jeder Motornutzung

  1. Motor mit einem Flusher durchspülen. Dies gilt nicht nur für die Nutzung im Salzwasser, sondern ist auch bei der Nutzung im Süßwasser sinnvoll, wenn das Wasser Sand, Kies oder Verschmutzungen aufweist
  2. Ziehen Sie den Flusher auf den unteren Teil des Motors und schließen Sie einen Gartenschlauch an. Öffnen Sie den Wasserhahn nicht mehr als etwa ¼ des maximal möglichen Wasserdrucks um den Motor nicht zu beschädigen.
  3. Starten Sie den Motor und bringen Sie ihn auf etwa 2.000 Umdrehungen pro Minute (oder die vom Hersteller empfohlene Umdrehungszahl). Lassen Sie den Motor auf Betriebstemperatur warmlaufen, so dass das Thermostat sich öffnet und das Wasser auch das Kühlsystem spülen kann.
  4. Während Sie den Motor durchspülen, prüfen Sie die Wasserpumpe, um einen ausreichenden Wasserfluss sicherzustellen. Halten Sie vorsichtig einen Finger in den Wasserstrom. Das Wasser ist möglicherweise warm, sollte aber nicht heiß sein. Wenn der Kontrollstrahl nicht sehr stark ist, ist es möglich, dass sich Verschmutzungen im Abflussrohr gesammelt haben. Schalten Sie in diesem Fall sofort den Motor aus, um eine Überhitzung und Beschädigung des Motors zu verhindern.
  5. Versuchen Sie, die Verschmutzungen mit einem Stück Draht, den Sie im Abflussrohr vor und zurückbewegen, zu lösen. Starten Sie den Motor erneut und prüfen Sie den Kontrollstrahl. Wenn das Problem weiterhin besteht, benötigen Sie ggf. eine neue Wasserpumpe.
  6. Lösen Sie beim Spülen des Motors die Kraftstoffverbindung, so dass der Motor den restlichen Kraftstoff im Vergaser verbrennt.
  1. Wischen Sie den Motor ab und sprühen Sie ihn mit Korrosionsschutz ein.
  2. Bedecken Sie den Motor zwischen den einzelnen Nutzungen mit einer Plane oder Abdeckung.
Motorschraube
Schon eine kleine Überhitzung, kann zu langfristigen Schäden führen!

Regelmäßige Motorpflege und -wartung

Wartung
  1. Prüfen Sie regelmäßig die Benzinleitung auf Risse und abgenutzte Stellen.
  2. Stellen Sie sicher, dass der Kraftstoff-Pumpball keine Risse aufweist und beweglich ist.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Kraftstoffverbindungen der Leitungen richtig sitzen und nicht lecken.
  4. Prüfen Sie die Schlauchschellen an der Kraftstoffleitung auf Rost oder Korrosion
  5. Prüfen Sie den Kraftstofftank auf Beschädigungen
  6. Prüfen Sie die Tankentlüftung, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktioniert
  7. Prüfen Sie den Tank regelmäßig auf Wasser im Kraftstoff. Dies ist vor allem bei ethanolhaltigem Kraftstoff wichtig. Wenn der Motor ein durchsichtiges Brennstoffsieb hat, prüfen Sie ob sich dort Wasser angesammelt hat. Das Wasser sammelt sich als klare Schicht am Grund des Siebes.
Öl befüllen
  1. Schmieren Sie die Motorneigung und Schmierpunkte der Lenkung alle 100 Stunden oder jährlich (was zuerst eintritt).
  2. Überprüfen Sie den Motor auf Korrosion und ersetzen Sie Opferanoden, wenn Sie mehr als 50% korrodiert sind.
  3. Wechseln Sie das Motoröl und ersetzen Sie den Ölfilter, falls einer vorhanden ist.
  4. Ersetzen Sie den Impeller der Wasserpumpe alle 300 Nutzungsstunden oder alle 3 Jahre (öfter, falls Sie den Motor in Gewässern nutzen, in denen Sand in den Kühlkreislauf geraten kann).
  5. Prüfen Sie den Außenborder auf kleine Schäden im Lack. Bei Rost oder Blasen sollten diese schnellstmöglich beseitigt werden, um größere Schäden zu vermeiden
Regelmäßige Inspektionen können die Lebensdauer des Außenborders maßgeblich verlängern.

Benzinfilter verringern den Wartungsaufwand

Um den Wartungsaufwand möglichst gering zu halten, ist es empfehlenswert, einen zusätzlichen Benzinfilter zwischen Motor und Tank zu installieren, selbst wenn Ihr Außenborder bereits einen integrierten Benzinfilter hat. Im Benzinfilter setzen sich Verunreinigungen aus Tank und Benzin ab, vor allem, wenn Benzin mit Ethanolanteil getankt wird. Sind die Poren des Filters einmal verstopft, kann nicht mehr ausreichend Benzin durchfließen, was zu einem Verlust an Leistung oder im schlimmsten Fall einem Totalausfall führen kann. Ein Benzinfilter sollte also von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

Filter die schmutzig oder verstopft sind können den Fahrspaß schnell verderben.
Benzinfilter

Inspektion von Außenbordermotoren

Während der Garantiezeit sollten Sie Ihren Außenborder immer beim autorisierten Händler mit Eintrag im Service-Heft warten lassen. Im Hinblick auf eventuell in Anspruch zu nehmende Garantieleistungen ist es notwendig, die vorgegebenen Inspektionsintervalle genau einzuhalten, da sonst der Garantieanspruch entfällt. Nach Ablauf der Garantiezeit können Reparaturen und Inspektionen auch selbst mithilfe eines meist mitgelieferten Inspektions-Planes durchgeführt werden. Wechsel von Filtern, Getriebeöl und Motoröl des Außenborders sind meist im Handbuch erklärt. Benötigt werden hierfür oft nur Kreuz- und Schlitz-Schraubendreher. Für den Wechsel des Ölfilters muss in vielen Fällen die Verkleidung des Außenborders entfernt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, wie der Wechsel durchzuführen ist, bringen Sie den Motor im Zweifel lieber zum Händler. Ein Impellerwechsel, der alle paar Jahre regelmäßig vorgenommen werden sollte, ist hingegen relativ kompliziert und sollte auf jeden Fall von einem fachkundigen Händler übernommen werden. Das empfohlene Austauschintervall ist dem Inspektionsplan zu entnehmen.

Aternativtext Bild

Außenborder gegen Diebstahl schützen

Außenborder können durch entsprechende Spezialschlösser auf einfache Art gegen Diebstahl geschützt werden. Durch eine Persenning, die nicht nur durch Spanngummis gehalten wird, wird zudem der Zugang zum Boot und somit ein abmontieren und Stehlen des Außenborders erschwert. Es macht Sinn, Ihren Außenbordmotor bei der Wasserschutzpolizei registrieren zu lassen.

Im Falle eines Diebstahls kann so der Motor anhand der Kodierung Ihrem Boot zugeordnet werden. Zusätzlich zur Kodierung ist es empfehlenswert, unveränderliche, einmalige Besonderheiten mit Bildern zu dokumentieren und zu registrieren. Kodierte und registrierte Motoren sind für Diebe wenig interessant, da sie keinen Profit bringen.

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