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Den Dieselmotor Ihres Schiffes richtig pflegen und hegen

Schützen Sie Ihren Bootsmotor vor Dieselpest & Korrosion, sparen Sie Kraftstoff und schützen Sie die Natur vor unnötiger Abgasbelastung.
Die Benutzung von Motoröl ist garantierelevant!

Motor Mood

Öl Mood   Der Hintergrund: „Biodiesel“

Um den Schadstoffausstoß von Dieselmotoren merklich zu reduzieren, wurde vor rund 10 Jahren gesetzlich geregelt, dass der Schwefelgehalt in Dieselbrennstoff nur noch 10mg je 1kg Diesel anstatt der vorher geltenden 350mg/1kg betragen darf. Neben den positiven Auswirkungen für unsere Umwelt, hatte die Reduzierung des Schwefelgehaltes jedoch auch Auswirkungen auf die Qualität des Diesels und dessen natürliche Schmierfähigkeit. Damit die Einspritzpumpen und Injektoren der Dieselmotoren sowohl in Autos als auch in Schiffen und Industriefahrzeugen weiterhin ordentlich geschmiert wurden und die Reduzierung des Schwefels keine negativen Folgen für die Motoren hatte, fingen Treibstoffraffinerien an ihrem mineralisierten Diesel bestimmte Additive beizumischen.


Außerdem fand man heraus, dass durch die Beimischung von sogenanntem FAME – Fettsäuremethylester – eine optimale Schmierfähigkeit des Diesels wieder hergestellt werden kann. Die „Erlaubnis“ dieser Zusammensetzung wurde im Oktober 2009 mit der europaweiten Einführung der DIN EN 590 gegeben. Heutiger, an Tankstellen erhältlicher Dieselkraftstoff, setzte sich zu 7% aus diesen Fettsäuremethylestern zusammen. FAME ist heute besser als „Biodiesel“ bekannt und besteht anders als rein mineralisierter Diesel, aus Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff und ist somit wasserlöslich.

Öl Mood  Das Problem: Bakterienbefall oder „Dieselpest“ durch Wasser

Trotz der wieder hergestellten Schmierkraft von Diesel klagen unsere Kunden seit der Reduzierung des Schwefelgehaltes vermehrt über plötzliche Ausfälle Ihrer Diesel Schiffsmotoren. Ihre häufigste Frage: Wurde mein Motor ausreichend geschmiert? Die Antwort unserer SVB Experten ist regelmäßig: JA, ABER: Das Problem stammt höchstwahrscheinlich von genau diesem Schmierstoff, dem FAME/Biodiesel. Denn wie eingangs beschrieben, weißt FAME die Eigenschaft auf wasserlöslich zu sein, was bedeutet, dass er sich mit Wasser vermischen kann und Umgebungsfeuchtigkeit im Tank bindet. Somit bietet “Biodiesel“ in Verbindung mit Wasser die ideale Fläche um freie Fettsäuren zu bilden, die ursächlich sind für Korrosionen und Rost am Motor, Tank und den Kraftstoffleitungen.
Wasser im Tank, vor allem in Form von Kondenswasser an den Tankinnenwänden ist keine Seltenheit und eher schwer zu vermeiden. Auch ist die Verbindung Biodiesel-Wasser der perfekte Nährboden für das Wachstum von Bakterien, Schimmel- und Hefepilzen. Wenn sich diese Mikroorganismen erst einmal angesiedelt haben, dann bildet sich, vor allem bei längerer Standzeit des Diesels wie sie bei Segelbooten natürlich oft vorkommt, eine dickflüssige Masse aus Bakterien und Bakterienüberresten, die zur Verstopfung der Dieselfilter und der Einspritzdrüsen führt. Der Dieselfluss wird behindert und der Motor bekommt zu wenig Treibstoff. Er fängt an zu „stottern“ und fällt bei gänzlicher Verstopfung ganz aus. Die Dieselpest ist ausgebrochen.

Dieselpest im Filter
Öl Mood

Öl Mood  Vorsorgen und bekämpfen

Wie kann ich einem Bakterienbefall meines Diesels vorbeugen? Generell gilt: Es ist (noch) schier unmöglich die Wasserbildung im Tank gänzlich zu vermeiden. Man sollte sich deswegen eher der Vorbeugung und Bekämpfung von Bakterien widmen. Um Ihren Treibstoff auf Bakterien zu prüfen bieten wir Ihnen ein Test Kit der Marke Schülke an. Im Idealfall sollte jeder Tank spätestens bei der Einlagerung des Bootes im Herbst einmal vollständig geleert und mechanisch gereinigt werden, am besten natürlich schon bevor Anzeichen auf eine Dieselpest bestehen. Biodiesel sollte außerdem spätestens nach 6 Monaten verbraucht oder ausgetauscht werden, denn vor allem langes „Stehen“ von Diesel mit FAME Anteil unterstützt die Vermehrung von schädlichen Mikroorganismen im Treibstoff.
Außerdem empfehlen wir Ihnen die unbedingte Verwendung von Kraftstoffadditiven. Durch die Verwendung von Bioziden bekämpfen Additive die Entstehung von Bakterien und Pilzen im Treibstoff und entfernen außerdem Verbrennungsrückstände im Motor. So sorgen sie für eine reibungslose Kraftstoffzufuhr und einen besseren Lauf des Motors, sowie weniger Emission und Dieselverbrauch. Vor allem der Hersteller LIQUI MOLY hat hier mit seinem „Diesel Schutz“ ein Additiv auf den Markt gebraucht, welches nicht nur den Befall von Bakterien verhindert sondern auch den Alterungsprozess von Diesel hinauszögert und einen effizienten Schutz gegen Korrosion bietet.


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