lang-de
English
Nederlands
Français
Italiano
Español
Service Hotline: 0421-57290-0

Warenkorb

Menü

SVB-Yachtcharter-Checkliste

Vielleicht ist es bei Ihnen auch gerade soweit, der erste Chartertörn ist in Sicht, die Crew aus Familie, Freunden und Bekannten oder Arbeitskollegen ist zusammen und das Schiff ist gebucht. Aber wie geht’s es jetzt weiter? Ein Chartertörn ist kein Pauschalurlaub, damit der Chartertraum nicht zum Alptraum wird, gilt es einige Punkte schon bei den Vorbereitungen zu bedenken und zu beachten. Nachfolgend einige Checkpunkte und Tipps wie Ihre Reise zum Traumurlaub werden kann.

Checkliste
zum Ausdrucken:

PDF Download
Download »
Charteryacht

Vor Reisebeginn mit dem Vercharterer klären

  • Gibt es einen Transfer vom Bahnhof/Flughafen?
  • Bei Anreise am Vorabend: Wo kann man übernachten?
  • Wann findet die Schiffsübernahme statt?
  • Wie hoch ist die Kaution?
  • Besteht die Möglichkeit der Kartenzahlung?
  • Alle Zusatzleistungen bestellen (Versicherung, Außenborder, Endreinigung, etc.)
  • Ausrüstungsliste anfordern und genau prüfen
  • Welches Kartenmaterial ist an Bord, gibt es eventuell Hafenführer, Revierinformationen?
  • Ausstattung an Bord, z.B. sind Handtücher und Bettwäsche vorhanden?
  • Benötigte Unterlagen erfragen

Bei der Ankunft am Charterstützpunkt klären

  • Ist eine Tankstelle vor Ort? (Ansonsten muss bei der Rückfahrt im vorigen Hafen getankt werden.)
  • Ist ein Supermarkt in unmittelbarer Nähe? Gibt es einen Lieferservice?
  • Bis wann muss das Schiff zurück sein? Wann erfolgt die Abnahme?
  • Kann die letzte Nacht noch an Bord verbracht werden? Üblicherweise muss das Schiff am Freitagabend im Heimathafen sein, die Abnahme erfolgt dann meist am Samstagmorgen.
  • Aktuellen Wetterbericht erfragen. Gibt es eine Törnempfehlung aufgrund der Großwetterlage?
  • Wer ist Ansprechpartner bei Problemen mit dem Schiff? Telefon- und Handynummern austauschen.
  • Wenn es eine Törnplanung gibt, teilen Sie diese dem Vercharterer mit.

Die Übernahme der Charteryacht

  • Bestehen Sie auf eine gründliche Einweisung am Tag. Keine Übernahme im Dunkeln oder in der Dämmerung!
  • Bestehen Sie auf eine gemeinsame Besichtigung, erfragen Sie bestehende Schäden, lassen Sie diese protokollieren!
  • Machen Sie die Übernahme zusammen mit nur einem weiteren Crewmitglied (Ersatzskipper), die anderen Crewmitglieder bleiben am besten noch an Land!
  • Es gibt immer eine Checkliste für die Übernahme. Erstellen Sie sich dennoch eine eigene Liste, mit allen relevanten Punkten, die für Sie wichtig sind. Beginnen Sie unter Deck und arbeiten Sie sich systematisch nach oben.

Nachfolgend einige Anregungen, wie so eine Liste aussehen kann:

Unter Deck

1. Unter Deck

Bodenbretter anheben, wo sind die Lenzpumpen, diese prüfen. Wo ist die Schalttafel, welche Funktionen bietet sie? Verriegelung der Fenster und Türen kontrollieren, Kojen überprüfen.

Navigation

2. Elektronik/Navigation

Prüfung aller Instrumente und des Funkgerätes. Lassen Sie sich die Geräte erklären. Sind Bedienungsanleitungen an Bord? Was bedeuten die Symbole auf den Schalttafeln? Sind Barometer, Seekarten, Hafenhandbücher, Törnführer, Leuchtfeuerverzeichnis, Gezeitentafeln und Stromatlanten vorhanden (soweit benötigt)? Prüfung von Bootsschein, Chartergenehmigung, Funklizenzen und Crewlisten.

Landstrom

3. Bordnetz und Landstrom

Prüfen Sie den Ladezustand der Starter- und Versorgungsbatterien. Funktioniert der Landstromanschluss? Gibt es ein Verlängerungskabel? Wo ist der Schutzschalter?

Wasserhahn

4. Sanitär und Wasser

Wie funktionieren die Toiletten? Druckwassersystem, Duschen und Absaugfunktion prüfen. Sind die Fäkalientanks leer? Wo können diese geleert werden?Füllstand des Wassertanks prüfen. Ist ein Entkeimungsmittel im Wassertank?

Pantry

5. Pantry

Prüfung der Funktion aller Brenner, auch des Backofen. Ist ein Gasanzünder an Bord. Wo ist die Gasflasche, ist sie gefüllt? Gibt es einen Gasmelder? Funktion des Kühlschranks prüfen. Spüle, Druckwassersystem, Abflüsse prüfen. Sind die wichtigsten Küchenutensilien vorhanden?

Motor

6. Motor

Unbedingt Motor starten für einen Probelauf. Ist der Kühlwasserausstoß ausreichend? Funktionieren alle Instrumente und die Tankanzeige? Füllstand des Tanks prüfen. Kontrolle des (Ersatz-) Motoröls. Sichtkontrolle am Motor: Keilriemen in Ordnung? Ist der Motor dicht oder tritt irgendwo Kühlwasser oder Öl aus? Wieviel Treibstoff verbraucht der Motor? Wie groß ist die Reichweite?

Anker

7. Anker

Stimmen Ankertyp und Gewicht des Ankers zum Boot? Wie ist die Kettenlänge (auch beim Reserveanker)? Ist das Ende gesichert? Prüfung von Ankerwinde und Bedienung. Sind eine Ankerboje und ein Ankerball an Bord?

Beiboot

8. Beiboot

Das Beiboot in jedem Fall aufblasen. Ist das Boot dicht? Prüfen Sie unbedingt auch die Pumpe und die Ruder auf Beschädigung. Ist ein Reparaturset vorhanden?

Außenborder am Beiboot

9. Außenborder für Beiboot

Kurzer Testlauf (nicht trocken laufen lassen!), Füllstand des Tanks prüfen. Sind Ersatz- Zündkerzen und Kerzenschlüssel an Bord? Ist Reservebenzin an Bord?

Rigg und Segel

10. Rigg und Segel

Prüfen Sie die Mastkurve und die Spannung des Achterstages. Wie ist der Zustand des stehenden Gutes? Segel hissen. Wie ist der Zustand der Segel (Risse, Löcher, auf eventuell kaputte Nähte achten!)? Sind alle benötigten Schoten an Bord? Ist das Tauwerk in einem ausreichend guten Zustand? Sind Ersatzleinen an Bord?

An Deck

11. Auf Deck

Sind alle Beschläge fest montiert und funktionieren? Drehen die Winschen leicht und rund? Sind die Blöcke alle funktionsfähig und fest?

Sicherheit

12. Sicherheitsausrüstung

Wo sind die Rettungswesten? Wie viele sind an Bord? Sind die Westen gewartet (bei Automatikwesten)? Sichtkontrolle aller Westen. Wo ist die Rettungsinsel? Ist diese gewartet? Sichtkontrolle der Rettungsinsel. Wie wird sie ausgelöst? Welche Sicherheitsausstattung ist noch an Bord (MOB-System, Seenotbake, Rettungslichter, etc.) Bitten Sie Ihren Vercharterer möglichst schon vor Reisebeginn darum, Streckgurte an Deck legen zu lassen, an welchen Ihre Crew und Sie sich mit Ihren Lifebelts sichern können. Wichtigster Leitspruch: Wenn niemand über Bord geht, muss man auch niemanden retten!


Allgemeine Hinweise beim Chartern eines Bootes

Rund um's Thema Sicherheit

Zur persönlichen Sicherheit sollten alle, die eine Automatikweste besitzen, diese auch zur Charterreise mitbringen. Nur in seltenen Fällen sind Automatikwesten an Bord. Die persönliche Rettungsweste und die dazugehörige Lifeline sollten die ersten Anschaffungen sein, die ein Mitglied einer Chartercrew tätigt. Wählen Sie unbedingt ein Modell mit integriertem Lifebelt und Schrittgurt.

An Deck sollte auf Schmuck jeglicher Art (Ringe, Ketten, Armbänder, Uhren, etc.) verzichtet werden, da die Gefahr besteht, dass man an Leinen oder ähnlichem hängen bleibt. Zudem sollte an Deck nur festes, geschlossenes Schuhwerk getragen werden. Barfuß an Bord ist sehr schön, aber auch schön gefährlich!

Der Ersatzskipper auf Charterbooten

Vor dem Chartertörn ist es wichtig, einen Ersatzskipper zu ernennen. Dieser wird vom Skipper benannt oder kann durch die Crew gewählt werden. Er springt nur ein, wenn der Skipper aufgrund von Krankheit oder Notfall ausfällt und seine Aufgaben nicht mehr uneingeschränkt wahrnehmen kann.

Ersatzskipper an Bord

Die Bordkasse beim Chartern

Auf Charterbooten ist es üblich, dass man vor Reiseantritt eine Bordkasse einrichtet. In diese zahlt jedes Mitglied der Chartercrew, somit auch der Charter-Skipper, den gleichen Betrag ein. Aus der Bordkasse wird dann alles bezahlt, was das Schiff betrifft. Dies sind in erster Linie Liegegebühren, Treibstoff und eventuelle Reparaturen. Sehr häufig werden auch Essen und Getränke aus der Bordkasse entrichtet. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich vorher mit der gesamten Crew darüber einig wird, was aus der Bordkasse gezahlt wird und was nicht. Dies vermeidet Streitereien während und nach der Reise! Die Frage nach einem sinnvollen Betrag für die Bordkasse ist schwer zu beantworten, da sehr stark abhängig vom Revier und den persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen. Generell gilt jedoch, zahlen Sie lieber etwas zu viel ein, der Restbetrag wird dann einfach wieder geteilt und an alle Crewmitglieder ausgezahlt. Ein Betrag von rund 400,- € pro Person und Woche hat sich bei vielen Chartercrews als richtig erwiesen. Verwaltet wird die Bordkasse von einem Crewmitglied, häufig vom Ersatzskipper. Er führt ein Kassenbuch, in welchem die Einzahlungen und Ausgaben notiert werden. Inzwischen sind hier ganz nützliche, kleine Apps für das Smartphone erhältlich, die zu jeder Zeit einen genauen Überblick verschaffen.


Richtig Einweisen

Wenn die komplette Crew an Bord ist:

  • Rundgang durch das Schiff: Kabinen einteilen! Toiletten, Stauräume, Pantry, Fenster, Türen, Luken etc. zeigen und erklären
  • Beleuchtung, Schalttafel, Navigationsausrüstung erklären
  • Erklärung des Funkgerätes und GPS. Alle an Bord sollten zumindest wissen, wie man eine Position abliest und diese per Funk weiter gibt.
  • Zeigen von Anker, Fender, Leinen, Beiboot
  • Den Motor starten und erklären, wie dieser zu stoppen ist!
  • Erklärung der Verhaltensregeln (Verhalten an und unter Deck)
  • Sicherheitseinweisung (siehe separate Checkliste)

Vor dem ersten Auslaufen

  • Verteilung der Aufgaben an die Crew, Standard-Manöver besprechen.
  • Gegebenenfalls einen Wachplan erstellen
  • Erläuterung von Rigg und Segeln

Beim ersten Auslaufen

  • Festmacher und Anker sichern, Fender einholen
  • Aufstopp-Verhalten der Yacht prüfen. Hierzu bei ruhigem Wasser (z.B. noch im Hafenbecken) bei langsamer Fahrt geradeaus fahren, dann ohne Lenkkorrekturen aufstoppen. Wie schnell stoppt das Schiff? Wie stark und zu welcher Seite wirkt der Schraubeneffekt?

Die Sicherheitseinweisung durch den Skipper einer Charteryacht

Rettungsmittel

  • Verschaffen Sie allen Crewmitgliedern eine Übersicht über aller vorhandenen Rettungsmittel an Bord
  • Wo befinden sich die Rettungsmittel?
  • Wann kommt welches Mittel zum Einsatz?
  • Wie werden Sie gehandhabt? Richtiger Umgang mit Rettungsmitteln.

Rettungsübung

  • Richtiges Anlegen einer Rettungsweste
  • Übung: Beiboot klarmachen
  • MOB-Manöver: Besprechen Sie das Manöver mit allen Crewmitgliedern zunächst. Danach üben Sie es in mit verschiedenen Besetzungen in der Praxis.
  • Übung: Wie setze ich einen Notruf per Funk ab? Erstellen Sie ein Schema für den Notruf zum Ablesen und erklären Sie allen Crewmitgliedern wie man die Position vom GPS abliest und wie man mit dem Funkgerät einen Notruf absetzt (DSC und Sprechfunk). Erklären Sie auch, wie man einen Fehlalarm zurück nimmt.

Feuer an Bord

  • Was tun bei Feuer?
  • Standort und Bedienung von Feuerlöscher und Feuerlöschdecke
  • Was tun bei Feuer im Motorraum?
  • Wie funktioniert die Notabschaltung der Gasanlage?

Wassereinbruch

  • Lecksicherung: Erklären Sie, was zur Lecksicherung zu tun ist, welche Gegenstände an Bord sind, um einen Wassereinbruch zu stoppen, bzw. zu verringern.
  • Bedienung der automatischen Lenzpumpe(n), Standort und Bedienung der manuellen Lenzpumpe(n)

Verletzte Person

  • Standort Erste-Hilfe-Ausrüstung und Bordapotheke
  • Zuständigkeiten festlegen
Sicherheit an Bord


Das Reisegepäck beim Chartern

Ein Charterurlaub unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von einem Urlaub im Hotel oder im Ferienhaus. Das gilt auch oder gerade für die persönliche Ausrüstung und das Gepäck.
Zunächst einmal gehören Koffer nicht an Bord eines Schiffes! Koffer sind sperrig und daher kaum sicher zu verstauen. Somit können sie bei Seegang zu gefährlichen „Flugkörpern“ werden. Besser sind Taschen oder Seesäcke. Diese verschwinden im leeren Zustand in einer Backskiste und können niemandem gefährlich werden.


Bootsschuhe

Wichtig sind geschlossene Schuhe mit heller, rutschfester und nicht färbender Sohle. Da die Schuhe nass werden können, sollte auch ein zweites Paar ins Chartergepäck. Für den Strand, aber auch in Sanitärräumen in den Häfen, gehören Badelatschen zur Pflichtausrüstung.

Bootsschuhe

Segel-Bekleidung

Hier muss entschieden darauf geachtet werden, in welchem Revier Sie das Boot chartern. Viele Chartertörns finden in südlichen Gefilden statt. Hier reicht in der Regel eine leichte, atmungsaktive und wasserdichte Segeljacke, in Kombination mit einer leichten, ebenfalls atmungsaktiven und wasserdichten, Bundhose. Ein Paar Sportunterwäsche ist auch meist ausreichend. Auf Stiefel kann hier oft ganz verzichtet werden, da Schlechtwetterphasen eher kurz und selten sind.

Anders sieht es aus, wenn Sie in nördlichen Breiten unterwegs sind. Wenn Sie zum Beispiel auf der Ostsee, der Nordsee oder auf dem Ijsselmeer chartern, gehören hier auch im Sommer wetterfeste Segelbekleidung und wärmende Unterbekleidung zur Pflichtausrüstung. Sie benötigen in jedem Fall ein für diese Charterreviere geeignetes Ölzeug. Diese werden häufig als „Coastal“-Segelbekleidung oder noch besser als „Offshore“-Segelbekleidung bezeichnet. Darunter gehört in jedem Fall Sportunterwäsche, wie sie z.B. auch beim Skifahren zum Einsatz kommt. Als wärmende Zwischenschicht eignet sich am besten Fleece, da dies die Atmungsaktivität der Funktionsbekleidung unterstützt. Ziehen Sie auf keinen Fall Baumwolle oder Wolle unter das Ölzeug. Wolle saugt Wasser auf und zerstört somit die Atmungsaktivität. Die Folge ist ein klammes, nasses Gefühl unter dem Ölzeug und Sie beginnen zu frieren. Auch Segelstiefel und wärmende Funktionssocken sind hier ein Muss!

Sonstige Bekleidung

In der Regel haben Chartercrews in südlichen Regionen viel zu viel Bekleidung an Bord. Setzten Sie sich vorher mit den vorherrschenden Wetterbedingungen zu Ihrer Reisezeit und in Ihrem Charterrevier auseinander. Häufig verbringt man den ganzen Tag nur in Badebekleidung und T-Shirt. Hiervon sollte also ausreichend Wechselmöglichkeit vorhanden sein. Für den Landausflug und das Abendessen im Hafenrestaurant darf auch die lange Hose und ein Hemd nicht fehlen, ansonsten kommt man nur selten in Verlegenheit, „Abendgarderobe“ zu tragen. Als nützliche Richtlinie für einen 10-14tägigen Charterurlaub im Mittelmeer hat sich folgendes als sinnvoll erwiesen:

  • Unterwäsche für jeden Tag der Reise
  • 10 T-Shirts
  • 2-3 langärmelige Hemden, Shirts
  • Ein dünner Pullover
  • 4-5 kurze Hosen/Shorts
  • 2 lange Hosen
  • 2-3 mal Badebekleidung

In nördlichen Chartergebieten gilt nahezu das gleiche. Hier reduzieren Sie jeweils die T-Shirts, kurze Hosen und Badebekleidung um die Hälfte und verdoppeln die Anzahl der langärmeligen Shirts, der langen Hosen und tauschen den dünnen Pullover gegen zwei wärmere.


Was sonst noch mit muss

In die Segeltasche gehört unbedingt noch folgendes:

  • Persönliche Schwimmweste, mit Lifebelt und Lifeline
  • 2 Badehandtücher
  • 2 normale Handtücher
  • Eine leichte Decke oder ein Bettlaken
  • Die Kulturtasche mit allen benötigten Utensilien für die tägliche Körperpflege
  • Seewasser-Shampoo, am Ankerplatz haben Sie eventuell nur die Möglichkeit, sich mit Salzwasser zu waschen
  • Ausreichend Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (Sie werden mehr oder weniger den ganzen Tag in der Sonne sein!)
  • Eine Kopfbedeckung, z.B. ein Cap, Sonnenhut
  • Segelhandschuhe und am besten ein weiteres paar Arbeitshandschuhe für die Mooringleinen
  • Sonnenbrille. Unbedingt darauf achten, dass diese polarisierende Gläser hat, ansonsten sehen Sie auf dem Wasser nichts
  • Schlafsack, gegebenenfalls Bettwäsche, sofern diese nicht an Bord ist
  • Eventuell von Ihnen benötigte Medikamente

Was getrost zuhause bleiben kann

Da Charteryachten nur selten über Wechselrichter verfügen und diese den kostbaren Bordstrom nur unnötig belasten sollten Sie alle 230 Volt betriebenen Geräte zuhause lassen. Insbesondere gilt dies für den Haarföhn oder zum Beispiel für Handyladegeräte. Mobiltelefone können über das Bordnetz direkt geladen werden. Entsprechende Adapter, zum Beispiel für ein USB-Ladekabel, bietet der Fachhandel.

230 V

Nützliche Zusatzausrüstung für Charterer

Viele Charteryachten sind nur mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet. Wenn Ihr Gepäck es hergibt, macht eine kleine Box mit einigen nützlichen Utensilien für den Bordalltag durchaus Sinn:

  • Ein kräftiges Taschenmesser, möglichst mit Marlspieker
  • Ein Multitool , mit verschiedenen Werkzeugen
  • Einige Schäkel und Karabiner
  • Flaggenleine, um Dinge zu befestigen oder zu sichern
  • Kabelbinder, zum Fixieren von diversen Dingen
  • Ein Hand-GPS-Gerät, um nicht komplett abhängig von der Bordelektronik zu sein
  • Ein Hand-Peilkompass
  • Ein Hand-Windmesser, um die tatsächliche Windgeschwindigkeit ermitteln zu können. Windmessanlagen sind auf den wenigsten Charterbooten anzufinden
  • Ein kleiner Weltempfänger (Kurzwelle), um gegebenenfalls den Wetterbericht in deutscher Sprache empfangen zu können
  • Ein Fernglas, möglichst mit Peileinrichtung
  • Ein UKW-Handsprechfunkgerät


Die Pantry auf Charteryachten

Auf Charteryachten ist die Bordküche meist mit allen benötigten Utensilien zum Zubereiten von einfachen Mahlzeiten und dem entsprechenden Geschirr ausgerüstet. Allerdings mangelt es oft an Geschirrhandtüchern, Geschirrspülmittel, Wischtücher und Schwämmen. Bitten Sie einfach jeden aus der Crew, etwas davon mitzubringen. Gleiches gilt für Gewürze, Essig, Öl, etc. Diese von zuhause in kleinen, abgefüllten Mengen für die Dauer der Reise mitzubringen schont die Bordkasse!

Wenn Sie an Bord Essen zubereiten, werden Sie Wasser aus den Tanks benutzen. Achten Sie darauf, dass dieses mit einem Entkeimungsmittel behandelt wurde. Nehmen Sie dieses in jedem Fall aus der Heimat mit, diese sind in vielen Revieren nicht überall zu bekommen.

Reiseunterlagen bei der Bootscharter

Denken Sie rechtzeitig daran, Ihre persönlichen Reiseunterlagen und Dokumente zusammenzustellen. Kontrollieren Sie die Gültigkeit Ihrer Dokumente und hinterfragen Sie, was Sie alles benötigen. Folgendes ist meist erforderlich:

  • Reisepass, eventuell Visum
  • Personalausweis
  • Sportbootführerscheine
  • Sprechfunkzeugnis
  • Chartervertrag
  • Versicherungsunterlagen

Hilfreich Sind eventuell Reiseführer, Seekarten und Handbücher, sowie Revierführer.



SVB benutzt Cookies, um Ihnen Ihren Einkauf so einfach wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahre mehr...  Ok