UKW-Funk – Was Sie vor dem Kauf eines Funkgeräts wissen müssen

UKW-Funk – Was Sie vor dem Kauf eines Funkgeräts wissen müssen

Ein UKW-Funkgerät ist aus dem heutigen Leben eines Skippers nicht mehr wegzudenken, auch wenn der Empfang von Mobiltelefonen im Küstenbereich dank besserer Netzabdeckung stetig verbessert wird. Erfahren Sie, warum Sie eine Seefunkanlage an Bord benötigen und welche Zusatzfunktionen sinnvoll sind.

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Was ist ein UKW-Funkgerät?

UKW steht für Ultrakurzwelle und ist ein Teil des mobilen Seefunkdienstes. UKW Funkgeräte sind als fest verbaute Seefunkanlage oder als Handfunkgerät erhältlich. Ultrakurzwellen werden über eine Antenne an Bord gesendet und empfangen. Die Reichweite im UKW Seefunk ist von der Höhe der Antenne abhängig. Bei einer entsprechend hoch montierten Antenne kann eine UKW Funk Reichweite bis zu ca. 30 Seemeilen (ca. 56 km) erreicht werden. Die Reichweite für DSC ist etwa doppelt so weit. Ein UKW-Seefunkgerät macht die Kommunikation zwischen zwei Schiffen oder zwischen einem Schiff und Küstenfunkstellen möglich.

Warum brauche ich eine Seefunkanlage an Bord?

Es sind die alltäglichen Dinge an Bord, wie das Kommunizieren mit anderen Booten, das Mithören einer Wettervorhersage, das Bitten um die Öffnung einer Brücke oder das Anmelden an einer Schleuse und der Kontakt zu Häfen und Küstenfunkstellen, für die in den meisten Fällen ein Seefunkgerät zum Einsatz kommt. Bei technischen Problemen oder wenn ein Seenotfall auftritt, kann ein Funkgerät zum Lebensretter werden und bietet Sicherheit an Bord. Eine Seefunkanlage ist deutlich zuverlässiger als ein Handy, das auf dem Wasser nur eine begrenzte Reichweite hat und mit dem Anrufe oft abbrechen.

Funkgerät an Bord

Wie funktioniert ein UKW Funkgerät?

Im Gegensatz zu Einseitenbandfunkgeräten und Kurzwellenfunkgeräten empfangen und senden UKW Funkgeräte Lichtfunksignale. Das heißt auch, dass Berge und Landmassen, die die Sicht einschränken auch UKW-Funksignale blockieren können. UKW Funkgeräte hören nur das stärkste Signal, das sie empfangen. Wenn mehrere Boote gleichzeitig auf derselben Frequenz senden, wird nur der Funkspruch mit dem stärksten Signal übertragen. Fest installierte UKW-Funkgeräte erhalten Ihren Strom von der Bootsbatterie und haben Regel einen geringen Stromverbrauch. Wenn die Batterie allerdings entladen wird, funktioniert das UKW-Funkgerät nicht mehr. Für diesen Fall bietet ein Handfunkgerät eine gute Absicherung.

Welches ist das beste Seefunkgerät?

Welches das beste Seefunkgerät für Sie ist hängt selbstverständlich in erster Linie ganz von Ihren individuellen Einsatzbedingungen ab. Qualität muss nicht unbedingt teuer sein. Auch günstige Seefunkgeräte, wie das COBRA UKW Funkgerät MR F57B E haben von unseren Kunden ausschließlich 5-Sterne Bewertungen erhalten. Klarer Kundenfavorit ist allerdings das GX2200E von Standard Horizon mit über sechzig 5-Sterne-Bewertungen. Das Funkgerät hat eine NMEA0183 Schnittstelle, GPS und DSC und bietet die Möglichkeit, ein Zweitbediengerät anzuschließen. Auch ist die Seefunkanlage ATIS geeignet und hat einen integrierten AIS-Empfänger. Unsere Kunden sind vor allem von den Funktionen und der leichten Bedienung, aber auch von der Verarbeitung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert. Alle Erfahrungsberichte für das Standard Horizon GX2200E anzeigen

Zusammenfassung der Grundlagen zu Seefunkgeräten

  • Funkgeräte haben, je nach Höhe der Antenne, eine Reichweite von bis zu 30 Seemeilen (56 km). DSC hat etwa die doppelte Reichweite.
  • Seefunkanlagen ermöglichen das kommunizieren mit anderen Booten, Mithören von Wettervorhersagen und Kommunizieren mit Küstenfunkstellen. Im Seenotfall kann mit einem Seefunkgerät Hilfe verständigt werden.
  • Auch günstige Seefunkgeräte bieten eine gute Qualität. Das Standard Horizon GX2200E ist mit Abstand unser beliebtestes Funkgerät.

Welche Lizenz brauche ich für mein Funkgerät - UKW-Funkzeugnisse SRC und UBI

Um die Seefunkanlage problemlos bedienen zu können und vor allem in einem Seenotfall schnell einen Hilferuf absetzen zu können, muss der Schiffsführer eine gültige UKW Funklizenz haben. Das UKW Funkzeugnis muss unabhängig davon vorliegen, ob das Funkgerät ein- oder ausgeschaltet ist. Ein UKW Funkzeugnis kann in Deutschland jede Person ab 15 Jahren erwerben. Dafür muss eine Prüfung abgelegt werden, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht. Je nach Seegebiet werden verschiedene Sprechfunkzeugnisse vorausgesetzt:

Funkgerät Lizenzen

1 Seefunk SRC

Das SRC Funkzeugnis (Short Range Certificate) berechtigt zum Bedienen einer UKW-Funkanlage mit DSC-Controller auf einem Sportboot oder einer Segelyacht in internationalen Gewässern. Das SRC ist unbegrenzt gültig und wird beispielsweise auch von vielen Charterfirmen im Mittelmeerraum vorausgesetzt.

2 Binnenfunk UBI

Wenn im Bereich der Binnenschifffahrt eine UKW-Funkanlage an Bord vorhanden ist muss ein UBI Funksprechzeugnis für den Binnenfunk vorliegen. Das UBI Sprechfunkzeugnis ist sowohl für die Berufs- als auch für die Sportschifffahrt gültig.

Zusammenfassung UKW-Funklizenzen

  • UKW Funkzeugnis muss unabhängig davon vorliegen, ob das Funkgerät an Bord ein- oder ausgeschaltet ist und kann ab 15 Jahren erworben werden.
  • SRC Funkzeugnis: zum Bedienen einer UKW-Funkanlage mit DSC-Controller
  • UBI Funkzeugnis: für den Binnenfunk in Berufs- und Sportschifffahrt
Kanalgruppen von Funkgeräten

Kanalgruppen von Funkgeräten

Funkgeräte verfügen, je nach Ausstattung, über unterschiedliche Kanalgruppen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, für welchen Einsatzzweck Ihr favorisiertes Funkgerät gedacht ist und welche Funktionen und Kanalgruppen Sie an Bord benötigen. Einige Funktionen und Menüpunkte, wie zum Beispiel der DSC-Ruf, stehen nur in den jeweiligen Kanalgruppen zur Verfügung.

Auf welche Kanalgruppe Ihre UKW Seefunkanlage aktuell eingestellt ist, wird in der Regel auf dem Hauptbildschirm des Displays angezeigt. Die Kanalgruppe lässt sich, je nach Modell, per Tastendruck oder über das Menü wechseln.

Man unterscheidet zwischen folgenden Kanalgruppen und Funktionen:

1. UKW-Kanalgruppe „INT“

INT steht für International. Diese Kanalgruppe wird außerhalb von Binnengewässern angewendet. Je nach Kanal kann das Funkgerät mit einer Leistung von bis zu 25W senden.

2. Kanalgruppe „DSC“

DSC steht für Digital Selective Call. In der DSC-Kanalgruppe stehen, zusätzlich zu den Einstellungen der International-Kanalgruppe, noch die DSC-Funktionen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein spezielles Anrufverfahren im Seefunk, die als Alternative zum Sprechfunkanruf über öffentliche Kanäle genutzt werden kann. Die meisten aktuellen Seefunkgeräte verfügen über einen integrierten DSC-Controller. DSC ist Teil des internationalen GMDSS Protokolls für Sicherheitsmaßnahmen (Global Maritime Distress Safety System). Um DSC auf Ihrem Funkgerät zu nutzen, benötigen Sie ein SRC Funkzeugnis und eine DSC-Nummer, auch MMSI-Nummer (Maritime Mobile Service Identity) genannt. Eine MMSI-Nummer können Sie in Deutschland bei der Bundesnetzagentur beantragen. Das UKW-Funkgerät wird anschließend entweder vom Händler oder von Ihnen selbst mit der Nummer programmiert. DSC Funk sollte vor allem auf seegehenden Yachten zur Standardausrüstung gehören.

Sobald Sie sich in der DSC Kanalgruppe befinden, können Sie einen Notruf über die Distress-Taste Ihres Funkgerätes absetzen. Der Notruf enthält Angaben über die Art des Notfalls & Ihre persönliche MMSI-Nummer. Sofern ein GPS-Empfänger an Ihrem Funkgerät angeschlossen ist – moderne Funkgeräte verfügen über eine integrierte GPS Antenne – wird auch Ihre aktuelle Position übermittelt. Sollte kein GPS Empfänger mit dem Funkgerät verbunden sein, können Sie die Positionsdaten von Hand eingeben. Dies ist besonders in einer Stresssituation sehr umständlich. Wir empfehlen daher dringend den Anschluss eines GPS Empfängers.

Des Weiteren können Sie mit Hilfe des DSC-Rufs durch Eingabe der MMSI eine direkte Funkverbindung zu einer oder mehreren bestimmten Funkgegenstellen, also einem anderen Boot oder anderen Booten in Ihrer Nähe, herstellen. Ebenfalls ist es möglich, mit einem sogenannten „all ships/stations Call“ eine Verbindung mit allen erreichbaren Funkstellen in der Umgebung herzustellen.

Sollten Sie sich auf einem Törn mit mehreren Schiffen befinden, dann ist der DSC-Gruppenruf eine gute Möglichkeit, um in Kontakt zu bleiben. Mit der DSC-Gruppenruffunktion sprechen Sie über DSC eine vorausgewählte Gruppe von MMSI-Nummern beziehungsweise Schiffen an. Das ist besonders vorteilhaft, wenn Sie Regatten oder in einer Flotte segeln. Bei einer eingehenden Alarmmeldung schalten die Geräte automatischen auf den Arbeitskanal um.

DSC

Bevor Sie einen DSC Ruf absetzen, müssen Sie einen Funkkanal festlegen, welchen Sie für die Sprechverbindung nutzen möchten. Bei Annahme des DSC-Rufs durch die Gegenstelle, wird der Kanal automatisch auf den vorher festgelegten Funkkanal gewechselt.

TIPP: Um Ihre Daten immer schnell parat zu haben, bringen Sie Ihre persönliche MMSI und das Rufzeichen gut sichtbar auf dem Funkgerät an.

3. Kanalgruppe “ATIS”

ATIS steht für Automatic Transmitter Identification System. ATIS Funk bzw. die Kanalgruppe ATIS wird für Funkgeräte auf Binnenwasserstraßen eingesetzt. Für den ATIS Binnenfunk ist der Besitz eines UBI – UKW Sprechfunkzeugnisses vorgeschrieben. Zudem muss das Funkgerät mit Ihrer persönlichen ATIS-Nummer programmiert sein. Die ATIS-Nummer kann wie die MMSI-Nummer bei der Bundesnetzagentur beantragt werden. Die ATIS-Nummer wird bei jedem abgesetzten Funkspruch übermittelt und dient den Behörden zur Identifikation der rufenden Funkstelle. Um den umliegenden Funkverkehr nicht zu behindern, ist in der ATIS-Kanalgruppe die Sendeleistung der Funkanlage auf 1W beschränkt.

UKW Seefunk Kanäle & Frequenzen

Jede UKW Kanalgruppe verfügt über eine eigene Kanaltabelle. Diese Tabelle bestimmt die Zuordnung der Sende- und Empfangsfrequenzen der jeweiligen Kanäle. Im Allgemeinen wird zwischen Duplex- und Simplexkanälen unterschieden. Ein Duplexkanal verfügt über unterschiedliche Sende- und Empfangsfrequenzen und wird zur Kommunikation zwischen Schiffen und Küstenfunkstellen genutzt, wohingegen ein Simplexkanal auf derselben Frequenz sendet und empfängt. Auf den Simplexkanälen findet die Kommunikation der Schiffe untereinander statt.

K Senden Empfang K Senden Empfang K Senden Empfang K Senden Empfang K Senden Empfang K Senden Empfang
01 156,050 160,650 11 156,550 156,550 21 157,050 161,650 62 156,152 160,725 72 156,625 156,625 82 157,125 161,725
02 156,100 160,700 12 156,600 156,600 22 157,100 161,700 63 156,175 160,775 73 156,675 156,675 83 157,175 161,775
03 156,150 160,750 13 156,650 156,650 23 157,150 161,750 64 156,225 160,825 74 156,725 156,725 84 157,225 161,825
04 156,200 160,800 14 156,700 156,700 24 157,200 161,800 65 156,275 160,875 75 156,775 156,775 85 157,275 161,875
05 156,250 160,850 15 156,750 156,750 25 157,250 161,850 66 156,325 160,925 76 156,825 156,825 86 157,325 161,925
06 156,300 156,300 16 156,800 156,800 26 157,300 161,900 67 156,375 156,375 77 156,875 156,875 87 157,375 157,375
07 156,350 160,950 17 156,850 156,850 27 157,350 161,950 68 156,425 156,425 78 156,925 161,525 88 157,425 157,425
08 156,400 156,400 18 156,900 161,500 28 157,400 162,000 69 156,475 156,475 79 156,975 161,575
09 156,450 156,450 19 156,950 161,550 60 156,025 160,625 70 156,525 156,525 80 157,025 161,625
10 156,500 156,500 20 157,000 161,600 61 156,075 160,675 71 156,575 156,575 81 157,075 161,675

Frequenz in MHz, nur mit Leistung "low" (Low Power), nur Empfang

Zusammenfassung Kanalgruppen & Frequenzen von UKW-Funkgeräten

  • INT Kanalgruppe: außerhalb von Binnengewässern. Sendeleistung von bis zu 25 W.
  • DSC Kanalgruppe: bietet ergänzend zur INT Gruppe durch Digital Selective Call die Möglichkeit, einen Distress-Call abzusetzen oder bestimmte Funkstellen gezielt anzufunken. Es wird eine MMSI-Nummer zur Nutzung benötigt.
  • ATIS Kanalgruppe: wird für Funkgeräte auf Binnenwasserstraßen eingesetzt. Es ist eine ATIS-Nummer nötig.
  • Jede Kanalgruppe hat eine eigene Kanaltabelle, aus der die Sende- und Empfangsfrequenzen hervorgehen.

Welche Ausstattungsoptionen sollte mein UKW-Funkgerät haben?

Seefunkgeräte mit GPS-Empfänger

Ein GPS Empfänger für ein UKW Funkgerät ist für die Nutzung der DSC-Funktion besonders zu empfehlen. Denn die DSC-Technik ist auf eine aktuelle Position angewiesen. Sollten Sie in einen Seenotfall geraten und schnell einen DSC-Notruf absetzten müssen, ist die Eingabe der GPS-Position Pflicht. In einer solchen Stresssituation auf die automatische Positionsberechnung des GPS-Empfängers zurückgreifen zu können, ist wesentlich schneller und zuverlässiger, als die Eingabe der Positionsdaten per Hand am Funkgerät.

Seit Herbst 2018 ist es für die Hersteller von Funkgeräten Pflicht, ihre neu in den Verkehr gebrachten Funken mit einem internen GPS-Empfänger zu versehen. Dies soll das Funkgerät unabhängig von anderen elektronischen Geräten an Bord machen. Aber nicht immer ist der GPS-Empfang unter Deck problemlos möglich. Auf Stahlschiffen kann es zu einer Abschirmung des GPS-Empfängers kommen und auch Metall-/ Holzbauten oder mehrschichtiges GFK können den GPS-Empfang negativ beeinflussen. In diesem Fall können Sie, je nach unterstützter Schnittstelle des Funkgerätes, die GPS-Daten von externen Quellen mittels NMEA0183 oder NMEA2000 eingeben.

Eine Auswahl an externen GPS Antennen finden Sie hier

Seefunkgeräte mit AIS

Einige Seefunkgeräte verfügen über einen integrierten AIS-Empfänger. Wenn Sie AIS an Bord zur schnelleren und einfacheren Schiffsidentifizierung und für eine erhöhte Sicherheit nutzen möchten, macht ein Funkgerät mit AIS-Empfänger die Installation einer zweiten UKW-Antenne überflüssig. Durch den im Funkgerät installierten Splitter können AIS-Daten über die Antenne des Funkgeräts empfangen werden.

Einige Funkgeräte verfügen neben dem AIS-Empfänger auch über einen integrierten AIS-Sender. Allerdings ist es für einige Geräte notwendig, eine zweite UKW-Antenne zu installieren.

Mehr über das Thema AIS erfahren Sie in unserem AIS-Ratgeber.

Schnittstellen von Seefunkgeräten

Um Daten, wie die aktuelle GPS-Position oder AIS-Daten, ein- beziehungsweise auszugeben, wird, je nach Funkgerät, eine NMEA0183- und/oder die modernere NMEA2000-Schnittstelle verwendet. Über diese Schnittstelle können Sie Daten zwischen kompatiblen Geräten austauschen. So können Sie beispielsweise die GPS-Positionsdaten des Kartenplotters auf Ihr Funkgerät übertragen und die vom Funkgerät empfangenen AIS-Daten (ein integrierter AIS-Empfänger vorausgesetzt) an den Kartenplotter übergeben.

Weitere wichtige Informationen bezüglich der NMEA-Schnittstellen finden Sie in unserem NMEA-Ratgeber.

Zusätzliche Bedienteile für Seefunkgeräte

Um auf den UKW-Bootsfunk an mehreren Stellen an Bord, wie zum Beispiel unter Deck und am Steuerstand, zugreifen zu können, kann ein Funkgerät gewählt werden, welches die Möglichkeit bietet, ein oder sogar mehrere zusätzliche Bedienteile zu installieren. So lässt sich ohne lästiges umstecken von verschiedenen Plätzen an Bord aus funken. Der Anschluss der Zweitbediengeräte erfolgt, je nach Modell, über eine Kabelverbindung oder drahtlos. Auf eine drahtlose Verbindung sollte bei Stahlschiffen aufgrund der hohen Signalabschirmung verzichtet werden. Ein zusätzliches Bedienteil an Bord bietet eine gute Alternative zu einem Handfunkgerät, da es die Stromversorgung und die UKW-Antenne des eingebauten Funkgeräts mit nutzt, was eine gute Reichweite zur Folge hat.

Zusammenfassung Ausstattungsmerkmale Seefunkgeräte

  • Funkgeräte mit integriertem GPS Empfänger sind bei der Nutzung von DSC sinnvoll. Im Notfall kann so direkt die Position Ihres Bootes ermittelt werden.
  • Funkgeräte mit AIS Empfänger machen die Installation einer zweiten UKW-Antenne überflüssig. Funkgeräte mit integriertem AIS Sender sind ebenfalls erhältlich.
  • Achten Sie bei der Auswahl eines UKW-Funkgeräts auf eine NMEA0183- oder NMEA2000-Schnittstelle.
  • Zusätzliche Bedienteile erlauben das Funken von verschiedenen Plätzen an Bord.
Geschrieben von unseren SVB (Technik) Experten

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