Finden Sie den richtigen Kartenplotter für Ihr Boot

Finden Sie den richtigen Kartenplotter für Ihr Boot

Kartenplotter zählen mittlerweile zum festen Bestandteil für die Navigation auf See und sind in der Navigationsausrüstung von Segelbooten und Motorbooten nicht mehr wegzudenken. Es gibt eine Vielzahl von Kartenplottermodellen auf dem Markt, mit unterschiedlichen Funktionen und Ausstattungsmerkmalen und entsprechend mit sehr unterschiedlichen Preisen. Erfahren Sie, welche Funktionen Sie wirklich brauchen und welcher Seekartenplotter für Ihr Boot der richtige ist.

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Was ist ein Kartenplotter?

Kartenplotter dienen zur Navigation auf See. Verglichen mit traditionellen Methoden zur Navigation durch Papierseekarten, Kursdreieck und Zirkel, vereinfachen sie das Zurechtfinden auf den Gewässern dieser Welt erheblich. Ein Kartenplotter zeigt Seekarten elektronisch auf einem Display an. Die nautischen Informationen der elektronischen Karten basieren auf Daten aus amtlichen Quellen des jeweiligen Landes. Mittels der Zoom-Funktion kann das Seegebiet in unterschiedlichen Maßstäben und Auflösungen angezeigt werden. Je weiter man in die Karte hineinzoomt, sind auch Details wie Tonnen und Hafeneinrichtungen zu erkennen.

Was ist der Unterschied zwischen einem GPS-Empfänger und einem Kartenplotter?

Bei einem GPS-Empfänger werden die Koordinaten Ihres Bootes in Textform angezeigt, nicht auf einer Karte. Sie erhalten hier lediglich eine Angabe über den aktuelle Längen- und Breitengrad, auf dem Ihr Boot sich bewegt. Mit Hilfe dieser Angaben können Sie anschließend Ihre Position auf eine Papierseekarte übertragen und damit weiterarbeiten. Ein GPS-Empfänger wird meist entweder auf kleineren oder älteren Booten verwendet und kann auch dazu dienen, ein Funkgerät mit GPS-Daten zu füttern. Wenn der Platz an Bord und Ihr Budget es zulassen, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines Kartenplotters statt eines GPS-Empfängers, da die Bedienung um ein Vielfaches einfacher und bereits durch andere Anwendung wie beispielsweise im Auto oder auf dem Handy geläufiger ist. Kartenplotter für Einsteiger gibt es bei uns bereits ab 280 Euro.

Was kostet ein guter Kartenplotter »

GPS Anzeige

Welche Funktionen haben Kartenplotter?

Moderne Seekartenplotter gehen über die reine Funktion eines Kartenplotters weit hinaus. Vielmehr sind es Multifunktionsdisplays, auf denen nicht nur die elektronische Seekarte, sondern auch Daten zu Radar, Fischfinder und NMEA2000-Netzwerk zur Anzeige gebracht werden können. Diese Möglichkeiten der aktuellen Kartenplotter rücken das Thema Bordnetzwerk immer weiter in den Fokus. Die folgenden Funktionen bieten Kartenplotter für Boote, je nach Modell:

Mood

Positionsanzeige – Kartenplotter mit GPS

Die elementare Funktion eines Kartenplotters ist die Anzeige der aktuellen Schiffsposition. Die meisten modernen Seekartenplotter verfügen über eine GPS Antenne, welche in dem Kartenplotter verbaut ist – eine so genannte interne GPS Antenne. Man spricht daher auch oft von einem GPS Kartenplotter. Die Verwendung der internen GPS Antenne ist an Montageorten unter freien Himmel oder direkt hinter einer Scheibe ohne Probleme möglich. Sollte der GPS Kartenplotter unter Deck verbaut oder in ein Instrumentenpanel integriert werden, ist der GPS-Empfang eventuell so stark abgeschirmt, dass der GPS-Empfänger keine Position ermitteln kann. Für diesen Einsatzzweck sollte eine externe GPS-Antenne verwendet werden.

Wegpunkte & Routen – Kartenplotter mit Routenplanung

Nutzen Sie einzelne Markierungen auf Ihrem Kartenplotter, um schnell Lieblingsplätze und Fishingspots wiederzufinden. Planen Sie Ihren Törn mit Hilfe von Routen. Eine Route wird als eine Verkettung von Wegpunkten bezeichnet. Einige Kartenplotter unterstützen Navionics Autorouting beziehungsweise C-MAP easyRouting. Diese Funktionen ermöglicht eine automatische Routenerstellung, vergleichbar mit dem Routenaufbau wie Sie ihn aus einem PKW kennen. Beachten Sie, dass diese Funktionen erfordern, dass Ihre Seekarte stets auf dem aktuellen Stand ist.
Sie können die Navigation einer Route starten und der Seekartenplotter gibt Ihnen den Kurs von Ihrer aktuellen Position zu dem nächsten Wegpunkt der Route an. Des Weiteren können diese Routendaten zum Beispiel über die NMEA0183- oder NMEA2000-Schnittstelle an Autopiloten weitergeleitet werden, damit dieser Kurs auf die Wegpunkte der Route nimmt. Seekarten sind in den meisten Fällen nicht im Lieferumfang eines Kartenplotters enthalten und müssen separat dazugekauft werden. Auf der Produktseite jedes Kartenplotters finden Sie in unserem Onlineshop eine Angabe zu den kompatiblen Seekarten. Oder Sie suchen eine passende Seekarte zu Ihrem Kartenplotter ganz einfach über unseren Seekartenfinder.

Tracks – Kartenplottern mit Aufzeichnung des Fahrtweges

Als Track bezeichnet man die Aufzeichnung des Fahrtweges. Diese Tracks lassen sich auf dem Kartenplotter speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abfahren. Einige Marine Multifunktionsdisplays bieten die Möglichkeit, gefahrene Tracks in Routen umzuwandeln. Dies ist eine nützliche Funktion, um zum Beispiel den exakten Weg wieder zurück zu fahren. Dies ist besonders wichtig bei Fahrten mit schlechter Sicht. Sie können dann mit Hilfe eines zuvor aufgezeichneten Tracks dank Ihres Kartenplotters sicher wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurückfinden.

Datenanzeige – Kartenplotter mit AIS und Kartenplotter mit Radar- und Motordaten

Je nach Modell, können Multifunktionsgeräte auch die Daten unterschiedlicher Sensoren und Geräte anzeigen. So können Sie Tankfüllstände, Motordaten, Tiefen- und Winddaten im Blick behalten.
Aber auch die Anzeige von AIS- und Radardaten ist auf einigen Kartenplottermodellen möglich. Die Verbindung mit AIS-Geräten erfolgt, wie auch für die oben genannten Sensoren, über die NMEA0183 oder NMEA2000 Schnittstelle des Kartenplotters. Radargeräte werden über Ethernet mit dem Kartenplotter verbunden. Die Anzeige von Radar- und AIS-Daten auf dem Multifunktionsdisplay trägt maßgeblich zu einer sicheren Navigation auf See bei. Mehr darüber erfahren Sie in unseren Ratgebern zum Thema Radar, AIS und NMEA2000.

Radarfähige Kartenplotter »

Radar Bildschirm

Zusammenfassung Funktionen Kartenplotter

  • Ein Kartenplotter zeigt Seekarten elektronisch auf einem Display an.
  • Multifunktionsdisplays bringen weitere Daten zur Anzeige: Radar, Fischfinder & NMEA.

Wie bediene ich einen Kartenplotter?

Kartenplotter können über einen Touchscreen oder einen Drehknopf bzw. Tasten am Gerät bedient werden. Die Entscheidung, ob Sie sich lieber für einen Kartenplottern mit Touchscreen oder einen Kartenplotter mit Tasten entscheiden, ist stark abhängig von Ihrem persönlichen Empfinden. Die Bedienung eines Kartenplotters mittels des Touchscreens ist meistens schneller. Besonders schnell gelingt die Navigation durch die Menüs und das Setzen von Wegpunkten, so ist die Routenplanung schnell erledigt. Technologien wie Pinch-to-Zoom erlauben das gleiche Bediengefühl wie auf einem Tablet. Moderne Touchscreens können auch bei Nässe bedient werden. Durch Schiffsbewegungen leidet allerdings in der Regel die Präzision der Eingabe auf einem Kartenplotter mit Touchscreen. Wer schon einmal versucht hat, während der Fahrt per Touchscreen eine Adresse in das Navigationsgerät eines Autos einzugeben, kann dies wahrscheinlich bestätigen. Auf einem Segelboot kann die Bedienung eines Kartenplotters daher schwierig werden. Wir empfehlen Kartenplotter mit Touchscreen vorrangig für Motorboote.

Kartenplotter mit Touchscreen »

Plotter mit Tasten

Die Bedienung eines Kartenplotters per Knopf ist nicht so schnell aber deutlich präziser, gerade bei starken Schiffsbewegungen. Hier stellt auch die Montage unter freiem Himmel, wie sie bei Segelbooten häufig der Fall ist, kein Problem bei der Bedienung dar. Für Segler empfehlen wir daher Kartenplotter mit Drehknopf bzw. Tasten.

Kartenplotter mit Tasten »

Als dritte Bedienoption gibt es Kartenplotter mit Hybrid-Bedienung, die sowohl über einen Touchscreen als auch über Tasten bedient werden können. Dies ermöglicht es zum Beispiel, schnell Routen und Wegpunkte per Touchscreen zu setzten und wenn es doch etwas wackeliger zugeht, auf eine präzise Tastenbedienung zurückgreifen zu können.

Kartenplotter mit Hybrid-Bedienung »

Hybrid Kartenplotter

Zusammenfassung Bedienarten

  • Touchscreen: schnelle Bedienung, bei Nässe verwendbar.
  • Bedienung per Knopf: Präziser als Touchscreen bei starken Schiffsbewegungen, ideal für Segler.
  • Hybridbedienung (Touch & Knopf): Idealle Mischung aus beiden Bedienarten.

Welche Displaygröße sollte mein Kartenplotter haben?

Multifunktionsdisplays gibt es in ganz unterschiedlichen Größen. In unserem Kartenplotter-Online-Shop finden Sie Kartenplotter mit 4 bis 19 Zoll. Unsere intelligenten Filterfunktionen erlauben Ihnen die Suche nach einem Kartenplotter in einer bestimmten Größe. Ob Sie lieber einen kleinen Kartenplotter mit 5 Zoll, einen großen Kartenplotter mit 16 Zoll oder einen Kartenplotter mittlerer Größe kaufen sollten, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Alle Displaygrößen entdecken »

Raymarine Plotter an Bord

1. Wie weit stehen oder sitzen Sie von dem Multifunktionsdisplay entfernt?

Sollten Sie sich permanent weiter als einen Meter vom Seekartenplotter entfernt befinden und die elektronische Seekarte im Blick haben wollen, empfehlen wir Ihnen mindestens einen 7 Zoll Kartenplotter, um alle relevanten Informationen schnell erkennen zu können.

Kleine Kartenplotter mit 4-6 Zoll » Kartenplotter mit 7 Zoll »

2. Wie viel Platz ist für das neue Multifunktionsdisplay an Bord vorhanden?

Natürlich ist entscheidend, wie viel Platz für Ihren neuen Kartenplotter an Bord zur Verfügung steht. Je nachdem, ob Sie den Seekartenplotter ein- oder aufbauen, bedenken Sie zusätzlichen Platz für die Kabelführung einzukalkulieren. Erstellen Sie sich eine Schablone in der Größe des Kartenplotters, damit Sie einen realen Eindruck der Dimensionen bekommen und einen geeigneten Platz für Ihr neues Multifunktionsgerät finden können. Sollten Sie das Gerät einbauen und es ist bereits ein Ausschnitt in Ihrem Instrumentenpanel vorhanden, haben wir für Sie die Einbaumaße aller Kartenplotter auf unseren Produktseiten hinterlegt. Unsere intelligenten Kategoriefilter machen das Finden eines Kartenplotters mit der richtigen Einbaubreite und Einbauhöhe zum Kinderspiel.

3. Welche Daten möchten Sie gleichzeitig auf dem Seekartenplotter darstellen?

Wenn Sie mehrere Ansichten gleichzeitig, wie zum Beispiel die Kartenansicht und das aktuelle Radarbild oder den Fischfinder Bildschirm zusammen mit der Seekartenansicht auf Ihrem Kartenplotter sehen möchten, dann funktioniert das über einen so genannten Splitscreen. Bei einem Splitscreen wird der Bildschirm in mehrere Bereiche aufgeteilt, um so mehrere Ansichten gleichzeitig zu haben. Um trotzdem alle Angaben gut ablesen zu können, benötigen Sie eine entsprechende Displaygröße. Für vernünftige Splitscreen-Ansichten empfehlen wir Ihnen eine Displaygröße von mindestens 9“.

Kartenplotter mit 9 Zoll » Große Kartenplotter mit 12-19 Zoll »

4. Ist die Stromversorgung ausreichend dimensioniert?

Natürlich ist Stromversorgung an Bord gerade bei Segelbooten ein wichtiges Thema. Bedenken Sie dies auch bei der Auswahl Ihres Kartenplotters. Ein großes Display verbraucht natürlich mehr Strom, als kleinere, kompaktere Kartenplotter. Bei Systemen mit mehreren Kartenplottern ist bei der Vernetzung über Ethernet daran zu denken, dass der Seekartenplotter, an welchem zum Beispiel die Radarantenne angeschlossen ist, permanent eingeschaltet sein muss, um die Radardaten an andere Multifunktionsdisplays weiterzugeben. Um an dieser Stelle Strom zu sparen, können zum Beispiel Ethernet HUBs beziehungsweise Switches verwendet werden, welche die Verteilung der Daten übernehmen.

Zusammenfassung Displaygröße

  • Kartenplotter gibt es in den Größen 4-19 Zoll.
  • Sitzen Sie weiter als 1m vom Gerät entfernt, empfehlen wir min. 7 Zoll.
  • Für einen Splitscreen empfehlen wir ein Gerät ab 9 Zoll.
  • Je größer das Display, desto größer der Stomverbauch!
  • Kalkulieren Sie den Platz in Ihrer Konsole ein, die meisten Hersteller liefern eine Schablone mit.

Welchen Kartenplotter soll ich kaufen?

Neben der Displaygröße und der Bedienart hängt die Entscheidung, welchen Kartenplotter Sie kaufen sollten, vor allem davon ab, was Sie an Ihren Kartenplotter anschließen möchten. Sensordaten, wie Tiefe, Wind, Geschwindigkeit, Tankfüllstände aber auch AIS- und GPS-Daten werden über das NMEA-Netzwerk an Ihren Kartenplotter übertragen. Bilddaten wie Radar- oder Fischfinderdaten werden über eine Ethernet-Verbindung weitergegeben. Über W-LAN kann ein mobiles Endgerät mit dem Kartenplotter verbunden werden.

Sollten bereits Geräte an Bord sein, die Sie an den Kartenplotter anschließen möchten, erstellen Sie eine Liste aller Geräte und Modellbezeichnungen und recherchieren Sie vor dem Kauf eines Kartenplotters nach den entsprechenden Schnittstellen.

Bedenken Sie auch zukünftige Anschaffungen. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, später eine Radarantenne, ein AIS-System oder einen Fischfinder nachzurüsten. NMEA2000 Sensoren können auch später problemlos nachgerüstet werden. Bei Radarantennen und Fischfindern muss schon beim Kauf des Kartenplotters auf entsprechende Anschlüsse und Module geachtet werden. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihre Navigationselektronik kompatibel mit dem gewünschten Seekartenplotter ist, kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Achten Sie bei der Planung von größeren Systemen, mit mehr als einem Multifunktionsdisplay darauf, dass die Seekartenplotter untereinander vernetzbar sind. Sollte sich in dem System zusätzlich noch eine Radarantenne befinden, dann können die Radardaten über einen Netzwerkswitch an alle Multifunktionsdisplays im Netzwerk verteilt werden, ohne dass ständig das Hauptgerät eingeschaltet bleiben muss. Dies reduziert den Stromverbrauch und schont auf Dauer Ihre Batterien.

Hybrid Kartenplotter

Welche Marke für meinen Kartenplotter?

Kartenplotter gibt es von unterschiedlichen Marken. In unserem Onlineshop finden Sie Garmin Kartenplotter, Raymarine Kartenplotter, sowie Kartenplotter der Marken Lowrance, Simrad und B&G. Hersteller von Booten, wie etwa Bavaria, Hanse, Beneteau oder Jeanneau holen sich für den Bau von neuen Booten in der Regel Angebote von allen namenhaften Kartenplotter-Herstellern ein und kaufen dann für eine Bootsserie dort ein, wo sie den besten Preis bekommen. Alle Hersteller bieten hochwertige Geräte an. Je nach Einsatzzweck gibt es jedoch gewisse Vorteile, die jede Marke mit sich bringt.

Garmin und Lowrance sind typische Fishing-Marken, das heißt Kartenplotter von Garmin und Lowrance Kartenplotter verfügen häufig über ein integriertes Fischfindermodul, über das Fischfinderdaten direkt auf den Kartenplotter angezeigt werden können. Aber auch Raymarine und Simrad haben einige Kartenplotter mit integriertem Fischfinder im Angebot. Kartenplotter von B&G kommen vor allem auf Segelbooten zum Einsatz. Sie verfügen über eine spezielle Segelsoftware, die beispielsweise die Planung von Wenden anhand von Laylines ermöglicht. Auch stehen auf B&G Kartenplottern spezielle Regattafunktionen, wie die Darstellung einer imaginären Startlinie und ein Racetimer, zur Verfügung. Axiom Kartenplotter von Raymarine sind ebenfalls speziell für Segelboote ausgelegt.

Was kostet ein guter Kartenplotter?

Was Sie für einen neuen Kartenplotter bezahlen, hängt ganz davon ab, welche Ansprüche Sie an Ihren Kartenplotter haben und welche Funktionen für Sie wichtig sind. Günstige Kartenplotter für Einsteiger mit Grundfunktionen wie beispielsweise die Garmin Echomap Serie sind schon ab 280 Euro erhältlich. Auch die Kartenplotter der Raymarine Element Serie und die Simrad Kartenplotter der Cruise Serie bieten mit einem erschwinglichen Preis einen guten Einstieg in die Welt der Kartenplotter. Nach oben gibt es kaum eine Grenze, wenn Sie einen Kartenplotter kaufen. Für Spitzenmodelle der Raymarine GlassBridge AXIOM XL Serie kann man auch über 10.000 Euro bezahlen. Wir empfehlen Ihnen die Anmeldung zu unserem Newsletter, vor allem zu unseren Chili-Angeboten. Hier gibt es immer wieder günstige Kartenplotter Angebote und Aktionen, die aufgrund unseres Einkaufsvolumens deutlich unter Angeboten der Konkurrenz liegen und bei denen Sie bares Geld sparen.

Wie kann ich meinen Kartenplotter austauschen?

Wenn Ihr Kartenplotter defekt ist oder Sie ihn auf ein neueres Modell aufrüsten möchten, kommt es beim Kauf eines neuen Kartenplotters vor allem darauf an, welche Einbaumaße der Kartenplotter hat, wenn Sie den neuen Kartenplotter in Ihren Navigationstisch einbauen möchten. Auch sollten Sie vor einer Neuanschaffung prüfen, welche Geräte Sie an Ihren alten Kartenplotter angeschlossen haben und ein Modell mit entsprechenden Anschlüssen auswählen. Bei Fragen hierzu beraten wir Sie gern.

Welches ist der beste Kartenplotter? - Kartenplotter im Test

Von unseren Kunden werden wir häufig nach Kartenplotter Empfehlungen bzw. nach unseren Kartenplotter Erfahrungen gefragt. Die Frage, welches der beste Kartenplotter ist, kann man nicht pauschal beantworten. Die Antwort hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren und von den eigenen Erwartungen ab. Unsere Kunden haben den Garmin GPSMAP 922 am besten bewertet und sind vor allem sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis und der einfachen Nutzung. An zweiter Stelle folgt der GO5 XSE von Simrad. Den dritten Platz teilen sich der Vulcan 7R von B&G und der Element 7S Kartenplotter von Raymarine.

Zusammenfassung Kaufentscheidung

  • Welche Daten soll der Kartenplotter anzeigen?
  • Welche Geräte haben Sie bereits an Bord? Schnittstellen beachten.
  • Denken Sie an die Zukunft. Welche Anschlüsse sollte der Kartenplotter haben? Was wollen Sie eventuell nachrüsten?
  • Welche Marke? Was ist mein Budget?

Welchen Stromverbrauch hat ein Kartenplotter?

Der Stromverbrauch eines Kartenplotters hängt von der Größe des Displays und der eingestellten Helligkeit ab. Kleine 5 Zoll Kartenplotter haben einen Stromverbrauch von etwa 900 mA bei 12 V. Große 16 Zoll Kartenplotter verbrauchen bis zu 4A Strom.

Kartenplotter Einbau

Wie erfolgt der Kartenplotter Einbau an Bord?

Um einen Kartenplotter an Bord zu installieren, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: Den Einbau des Kartenplotters und den Aufbau. Wenn Sie den Kartenplotter einbauen heißt das, dass Sie das Gerät in Ihren Navigationstisch einbauen. Eine entsprechende Schablone zum Aussägen des passenden Ausschnitts für das Display ist bei jedem Kartenplotter im Lieferumfang enthalten. Beim Kartenplotter Einbau ist der vorhandene Platz an Bord zu bedenken. Oft scheitert diese Variante daran, dass nicht genügend Platz vorhanden ist. In diesem Fall können Sie den Kartenplotter aufbauen. Der Kartenplotter Aufbau erfolgt mit einem Montagebügel. Diese Halterung für Kartenplotter ist bei den meisten Geräten im Lieferumfang enthalten. Man spricht bei dieser Installationsmethode auch von einer Pultmontage.

Aufbaumontage

Aufbaumontage

Der Kartenplotter wird dank des Montagebügels am Wunschort montiert.

Pultmontage

Pultmontage

Der Kartenplotter wird bündig in Ihr Pult oder Navigationstisch eingebaut.

Schablone

Schablone für den Einbau

Anhand der mitgelieferten Schablone ist der Einbau ganz einfach.

Wie finde ich die passende Seekarte für meinen Kartenplotter?

Die meisten Kartenplotter werden ohne eine passende Seekarte geliefert, diese muss separat dazu bestellt werden. Bei der Auswahl einer elektronischen Seekarte für Ihren Kartenplotter muss zum einen auf das passende Fahrtgebiet geachtet werden, vor allem aber auf das passende Modul für Ihren Plotter.

Je nach Hersteller werden unterschiedliche Kartensysteme unterstützt, wobei die Unterstützung von Navionics Seekarten bei vielen Kartenplottern zum Standard geworden ist. Bitte beachten Sie, dass es je nach Plottermodell Unterschiede in der Kompatibilität geben kann. Während die Navionics Compact Flash und die C-MAP C-Cards in älteren Seekartenplottern Verwendung finden, nutzen moderne Multifunktionsdisplays in der Regel Micro-SD Karten. Das passende Kartenmodul ist auf der Produktseite jedes Kartenplotters angegeben. Für eine detaillierte Kompatibilitätsprüfung nutzen Sie unseren Seekartenfinder.

Seekarte
Navionics C-MAP
Compact Flash (CF)
Compact Flash (CF)
C-Card
C-Card
Micro-SD / SD Karte
Micro-SD / SD Karte
Micro-SD / SD Karte
Micro-SD / SD Karte

Wie kann ich meinen Kartenplotter reparieren?

Eine Kartenplotter Reparatur ist in der Regel selbst nicht möglich. Auf alle Kartenplotter, die Sie bei uns kaufen, haben Sie 2 Jahre Gewährleistungsanspruch. Sollte nach zwei Jahren ein Defekt an Ihrem Kartenplotter auftreten, schicken wir das Gerät gern für Sie zum Hersteller ein. Vor einer Reparatur durch den Hersteller erhalten Sie selbstverständlich einen Kostenvoranschlag und können entscheiden, ob Sie das Angebot in Anspruch nehmen möchten, oder ob Sie lieber in einen neuen Kartenplotter investieren.

Wie kann ich Laptop, Handy und Tablet als Kartenplotter nutzen?

Generell können mit bestimmter Kartenplotter Software oder Kartenplotter Apps für Tablet und Handy auch Mobilgeräte als Kartenplotter genutzt werden. Als Ersatz für einen Kartenplotter an Bord raten wir davon ganz klar ab. Tablets, Laptops und Handys sind nicht für den Gebrauch auf See gebaut. Sie sind nicht wasserdicht und in der Sonne sind die Displays meist kaum zu erkennen. Zudem sind die Mobilgeräte nicht autark. Durch die Nutzung als Kartenplotter wird viel Batterieleistung verbraucht und die Geräte müssen schnell nachgeladen werden. Dazu kommt, dass gerade auf See das W-LAN instabil sein kann. Ein kurzer Ausfall des W-LANs kann hier zum Sicherheitsrisiko werden. Als Zweitbediengerät hingegen eignen sich Handy, Tablet und Laptop optimal. Der Bildschirm des Kartenplotters kann auf die Mobilgeräte gespiegelt werden. Während Ihr Kartenplotter an Deck die Arbeit übernimmt, können Sie bequem unter Deck sitzen und auf Ihrem Tablet oder Laptop Ihre Route planen. Sollte das W-LAN einmal ausfallen, funktioniert der Kartenplotter an Deck weiterhin und es gibt keine Probleme.

Zusammenfassung Technische Daten

  • Stromverbrauch hängt von der Displaygröße ab
  • Es gibt unterschiedliche Einbauarten: Aufbaumontage & Pultmontage
  • Je nach Hersteller werden unterschiedliche Seekartensysteme unterstützt.
Geschrieben von unseren SVB (Technik) Experten

Geschrieben von unseren SVB (Technik) Experten

Das Team der SVB Technik Experten berät unsere Kunden fachlich qualifiziert in allen Fragen Rund umdas Thema Technik. Ein eigenes Händchen für Verbindungen, Anschlüsse und Co, ausgiebige Schulungen und fachliches Know how bilden eine solide Grundlage für qualifizierte Empfehlungen.