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A.I.S. S.A.R.T.

AIS-MOB und AIS-SART Notsender. Eine neue Entwicklung sind AIS Notfallsender. Das Automatische Identifizierungssystem (AIS) bekommt auch auf dem Gebiet der Seenotalamierung eine ständig größere Bedeutung, wie z.B. bei „Mann über Bord“ - Geräten und Sicherheitssystemen. Die Firmen Kannad, AMEC, Weatherdock und Ocean Signal haben tragbare AIS-Sender vorgestellt, die AIS zur MOB-Suche einsetzen. 
 
Von diesen Notsendern wird der AIS Nachrichtentyp Message 1 (hier enthalten sind die akuelle Position, der Kurs, die Geschwindigkeit, Datum und Uhrzeit) und die Message 14 ausgesendet. In der Message 14 wird mitgeteilt ob es sich um einen aktiven Notruf oder um eine Testaussendung handelt. Alle AIS-Empfänger und AIS-Transponder (egal ob Class A oder B) können diese Nachrichten empfangen, auswerten und an einen Kartenplotter, Radargerät oder PC weitergeben. Die Darstellung des Notrufes erfolgt hier mittels dem international gültigen Zeichen für einen AIS Notruf -  einem roten Kreis mit Kreuz.
 
Hier liegt der große Vorteil dieses Systems - alle in der Nähe befindlichen Schiffe sehen den Notruf und bekommen diesen visuell und auch akustisch angezeigt.
 
Ein paar Worte zur Reichweite: Die Aussendung von AIS-Signalen erfolgt auf terrestrischen Frequenzen im UKW Bereich. Der Empfang dieser Funkwellen ist begrenzt und erfolgt in der Regel auf „Sichtweite“ und wird durch die Erdkrümmung eingeschränkt. Der Versorgungsbereich eines Senders liegt hauptsächlich innerhalb der Sichtverbindung zwischen Sende- und Empfangsantenne. Neben der Ausgangleistung des Sendes, spielt die Höhe der Sende- als auch die Höhe der Empfangsantenne eine wesentliche Rolle. 
In der Regel befindet sich ein AIS-Notsender in Höhe der Wasseroberfläche bzw. einige Zentimeter darüber. Bei unterschiedlichen Höhen der Empfangsantenne und einer Ausgangsleistung von ca. 1,5 Watt ergeben sich etwa folgende
 
Reichweiten:
 
Antennenhöhe    Reichweite      Empfänger
5m                          7nm                   Motorboot
10m                       10nm                 Segler
15m                       12nm                 Segler
25m                       15nm                 Berufsschiff
50m                       21nm                 Landstation
 
Um die Sicherheits-Relevanz von AIS und die von diesem System ausgehenden Möglichkeiten einen Notfall zu orten haben wir ein paar Zahlen zusammengefasst. 
Die in der oben stehenden Karte eingetragen  roten Linien sind Fahrtgebietstrennungen bei denen die Durchfahrten von AIS tragenden Schiffen gezählt werden. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013 und wurden vom dänischen Schifffahrts Ministerium ermittelt. Sie sollen verdeutlichen wie viele Schiffe / Passagen zu verzeichnen sind und geben eine Vorstellung davon, wieviele potentielle „Retter“ ein AIS-MOB Notfallsignal empfangen könnten.
 
Seegebiet / Schiffspassagen
Bornholms Gat / 49149
Bornholms Syd / 12664
SundetSyd / 31046
Kadetrenden / 55809
LillebæltSyd / 6276
Lillebælt Nord / 6563
Kiel / 27504
Storebæltsbroen / 20057
StorebæltSyd / 19801
Storebælt Nord / 22755
Skagen / 58093
Fynshoved / 9794
 
Hinzu kommen eine noch nicht erfasste Zahl von Sportbooten, welche über AIS Empfänger verfügen und somit ebenfalls als potentielle Seenotretter in Frage kommen. Geschätzt liegt ihre Zahl bei etwa 85.000 Einheiten.
 
Alle AIS-MOB´s und AIS-SART Sender sind ab Werk mit einer eindeutigen Nummer programmiert. Die ersten 3 Stellen 97X weisen auf ein SART-Gerät hin, es folgen dann 2 Stellen für den Hersteller-Code. Die letzten 4 Stellen sind werden fortlaufend vergeben. 
Da AIS Notsender für die Freizeitschifffahrt nicht  anmeldepflichtig und „Führerscheinfrei“ sind, sind  sie die ideale Ergänzung der bordeigenen Sicherheitsausrüstung. Dies hat zum Beispiel auch die Deutsche Marine erkannt und nach dem ein Crewmitglied der Gorch Fock in der Nordsee über Bord gegangen ist, mehrere tausend solcher AIS-Notsender angeschafft. 
 
Neben den AIS-Notsendern für den persönlichen Gebrauch (in der Rettungsweste) sind auch sogenannten AIS-SART Geräte am Markt. SART steht für Search And Rescue Transponder. 
Durch die einfache und sichere Handhabung eignen sich diese Geräte auch hervorrangend für den Einsatz auf Yachten und kleineren Booten. Wird eine solche Boje aktiviert sucht der eingebaute GPS-Empfänger die aktuelle Position und sendet über einen Zeitraum von min. 96 Stunden ein AIS-Notsignal aus.
 
Ein Grund warum das Internationale Gremium SOLAS (Safe of Life at Sea) den Einsatz von AIS-SARTs zugelassen hat und viele Berufsschiffe ihren Radar SART gegen einen AIS-SART getauscht haben. 
 
mehr Information
Seenotsender PLOMO-500 AIS / SART Produktbild
Seenotsender SMARTFIND S5 AIS SART Produktbild
easyRescue - AIS S.A.R.T. Notfallsender Produktbild

A.I.S. S.A.R.T.

AIS-MOB und AIS-SART Notsender. Eine neue Entwicklung sind AIS Notfallsender. Das Automatische Identifizierungssystem (AIS) bekommt auch auf dem Gebiet der Seenotalamierung eine ständig größere Bedeutung, wie z.B. bei „Mann über Bord“ - Geräten und Sicherheitssystemen. Die Firmen Kannad, AMEC, Weatherdock und Ocean Signal haben tragbare AIS-Sender vorgestellt, die AIS zur MOB-Suche einsetzen. 
 
Von diesen Notsendern wird der AIS Nachrichtentyp Message 1 (hier enthalten sind die akuelle Position, der Kurs, die Geschwindigkeit, Datum und Uhrzeit) und die Message 14 ausgesendet. In der Message 14 wird mitgeteilt ob es sich um einen aktiven Notruf oder um eine Testaussendung handelt. Alle AIS-Empfänger und AIS-Transponder (egal ob Class A oder B) können diese Nachrichten empfangen, auswerten und an einen Kartenplotter, Radargerät oder PC weitergeben. Die Darstellung des Notrufes erfolgt hier mittels dem international gültigen Zeichen für einen AIS Notruf -  einem roten Kreis mit Kreuz.
 
Hier liegt der große Vorteil dieses Systems - alle in der Nähe befindlichen Schiffe sehen den Notruf und bekommen diesen visuell und auch akustisch angezeigt.
 
Ein paar Worte zur Reichweite: Die Aussendung von AIS-Signalen erfolgt auf terrestrischen Frequenzen im UKW Bereich. Der Empfang dieser Funkwellen ist begrenzt und erfolgt in der Regel auf „Sichtweite“ und wird durch die Erdkrümmung eingeschränkt. Der Versorgungsbereich eines Senders liegt hauptsächlich innerhalb der Sichtverbindung zwischen Sende- und Empfangsantenne. Neben der Ausgangleistung des Sendes, spielt die Höhe der Sende- als auch die Höhe der Empfangsantenne eine wesentliche Rolle. 
In der Regel befindet sich ein AIS-Notsender in Höhe der Wasseroberfläche bzw. einige Zentimeter darüber. Bei unterschiedlichen Höhen der Empfangsantenne und einer Ausgangsleistung von ca. 1,5 Watt ergeben sich etwa folgende
 
Reichweiten:
 
Antennenhöhe    Reichweite      Empfänger
5m                          7nm                   Motorboot
10m                       10nm                 Segler
15m                       12nm                 Segler
25m                       15nm                 Berufsschiff
50m                       21nm                 Landstation
 
Um die Sicherheits-Relevanz von AIS und die von diesem System ausgehenden Möglichkeiten einen Notfall zu orten haben wir ein paar Zahlen zusammengefasst. 
Die in der oben stehenden Karte eingetragen  roten Linien sind Fahrtgebietstrennungen bei denen die Durchfahrten von AIS tragenden Schiffen gezählt werden. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013 und wurden vom dänischen Schifffahrts Ministerium ermittelt. Sie sollen verdeutlichen wie viele Schiffe / Passagen zu verzeichnen sind und geben eine Vorstellung davon, wieviele potentielle „Retter“ ein AIS-MOB Notfallsignal empfangen könnten.
 
Seegebiet / Schiffspassagen
Bornholms Gat / 49149
Bornholms Syd / 12664
SundetSyd / 31046
Kadetrenden / 55809
LillebæltSyd / 6276
Lillebælt Nord / 6563
Kiel / 27504
Storebæltsbroen / 20057
StorebæltSyd / 19801
Storebælt Nord / 22755
Skagen / 58093
Fynshoved / 9794
 
Hinzu kommen eine noch nicht erfasste Zahl von Sportbooten, welche über AIS Empfänger verfügen und somit ebenfalls als potentielle Seenotretter in Frage kommen. Geschätzt liegt ihre Zahl bei etwa 85.000 Einheiten.
 
Alle AIS-MOB´s und AIS-SART Sender sind ab Werk mit einer eindeutigen Nummer programmiert. Die ersten 3 Stellen 97X weisen auf ein SART-Gerät hin, es folgen dann 2 Stellen für den Hersteller-Code. Die letzten 4 Stellen sind werden fortlaufend vergeben. 
Da AIS Notsender für die Freizeitschifffahrt nicht  anmeldepflichtig und „Führerscheinfrei“ sind, sind  sie die ideale Ergänzung der bordeigenen Sicherheitsausrüstung. Dies hat zum Beispiel auch die Deutsche Marine erkannt und nach dem ein Crewmitglied der Gorch Fock in der Nordsee über Bord gegangen ist, mehrere tausend solcher AIS-Notsender angeschafft. 
 
Neben den AIS-Notsendern für den persönlichen Gebrauch (in der Rettungsweste) sind auch sogenannten AIS-SART Geräte am Markt. SART steht für Search And Rescue Transponder. 
Durch die einfache und sichere Handhabung eignen sich diese Geräte auch hervorrangend für den Einsatz auf Yachten und kleineren Booten. Wird eine solche Boje aktiviert sucht der eingebaute GPS-Empfänger die aktuelle Position und sendet über einen Zeitraum von min. 96 Stunden ein AIS-Notsignal aus.
 
Ein Grund warum das Internationale Gremium SOLAS (Safe of Life at Sea) den Einsatz von AIS-SARTs zugelassen hat und viele Berufsschiffe ihren Radar SART gegen einen AIS-SART getauscht haben. 
 

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