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Elektronik, GPS

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Elektronik, GPS

Sie suchen einen neuen Kartenplotter oder ein komplettes Elektronik-Refit steht bevor ?
Hier finden Sie alle Informationen zu den Produkten welche Sie suchen. Elektronik an Bord ist in der heutigen Zeit nahezu in jedem Boot verbaut egal ob Motorboot, Segelboot, Cruiser, Regatta oder Langfahrtsegler. Der Bereich der Marineelektronik umfasst weit mehr als nur reine Anzeigegeräte wie die klassischen VDO Instrumente. In Bezug auf die Navigation finden moderne Radaranlagen und Sonarsysteme Einzug in die Sportschifffahrt. Technologien wie Doppler Radar und CHIRP Fishfinder, sowie das NMEA2000 Netzwerk gelten als Elemente für ein modernes Boot und sollten bei einem Refit der Elektronik berücksichtigt werden. Vorhandene Systeme wie der UKW Seefunk wird durch die Bereitstellung von AIS Frequenzen genutzt um wichtige Informationen über den Schiffsverkehr in Echtzeit für den Skipper bereitzustellen. Alle relevanten Daten werden übersichtlich auf einem Multifunktionsdisplay dargestellt, welches die moderne Version der klassischen Kartenplotter darstellt.  Moderne Marineelektroniksysteme zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, leichte Bedienung und eine gute Vernetzbarkeit aus. So sind alle Komponenten miteinander verbunden und Sie haben stets alle für Sie relevanten Daten im Blick. Beispielsweise benötigt das Radargerät Daten des digitalen Kompasses um ein flüssiges Radaroverlay zu gewährleisten und der Autopilot auf Ihrem Boot kann die Daten der Windmessanlage nutzen um seinen Steuerkurs zu optimieren. Neben den NMEA2000 Sensordaten lassen sich auch die Daten von Radaranlagen und Fischfinder Gebern, je nach Modell, an mehrere Multifunktionsdisplays beziehungsweise Kartenplotter verteilen. Weitere detaillierte Informationen bezüglich der Vernetzung über das NMEA2000 Netzwerk finden Sie in unserem NMEA2000 Ratgeber und in unserem NMEA2000 Videotutorial.
 

Aber nicht immer ist eine Vernetzung oder eine Vielzahl an Geräten erwünscht, zum Beispiel dann, wenn nicht genügend Platz an Bord vorhandenen ist oder bestimmte Geräte autark gehalten werden sollen. In diesem Fall ist eine Installation von platzsparenden Marine Instrumenten denkbar. Nutzen Sie beispielsweise Instrumentenhalterungen um Rundinstrumente aufzubauen und ideal auszurichten.

Welche Systeme sind für meinen Einsatz an Bord sinnvoll und was ist zu beachten?

Natürlich ist auch nicht jede Anforderung an die Elektronik gleich und vielmehr je nach Art des Bootes und dessen Verwendung unterschiedlich. So sind Windmessanlagen für Segelboote nahezu unerlässlich und Heckgeber für Fischfinder sind eher an Motorbooten zu finden. Planen Sie eventuell eine größere Reise? Dann sollten Sie auf ein AIS System, ein Radargerät und eine EPIRB in keinem Fall verzichten oder sind Sie viel im Binnenbereich unterwegs? Dann empfehlen wir Ihnen neben einem AIS Transponder auch einen AIS Notfallsender für Sie und Ihre Crew. 

Um nicht auf Grund zu laufen kommt es bei Fahrten in seichten und flachen Gewässern darauf an zu wissen was unmittelbar vor Ihnen liegt. An dieser Stelle hilft Ihnen ein vorausschauendes Echolot, mit diesem Tiefenmesser navigieren Sie sicher durch die engsten Seepassagen.

Bei der Nachrüstung eines Autopiloten auf Ihrem Boot sollten Sie auf die entsprechende Dimensionierung des Antriebes achten. Wählen Sie den Antrieb nicht zu klein, in diesem Fall würde die Kraft des Antriebes nicht ausreichen um das Ruder in notwendiger Form zu bewegen. Sie sollten den Antrieb aber auch nicht zu groß wählen, dies könnte die Folge haben das Ihr Boot zu stark auf die Kurskorrekturen des Antriebes reagiert und somit beginnt sich aufzuschaukeln. Der Autopilotantrieb sollte demnach passend für Ihr Boot und mit einer ausreichenden Reserve gewählt werden.

Egal ob ein Refit oder eine komplette Neuausrüstung Ihres Bootes, nehmen Sie sich Zeit für die Planung Ihres Navigationssystems. Denken Sie an die Zukunft – welche Geräte könnten später hinzukommen? Vielleicht eine Radaranlage, ein Autopilot oder ein AIS System? Und sind diese dann mit dem aktuell installierten Multifunktionsdisplay kompatibel?

Radar oder AIS? Welches System eingnet sich für mich am besten?

Was ist eigentlich AIS?
Das AIS-System wurde ursprünglich für die Berufsschifffahrt zur Vermeidung von Kollisionen auf See entwickelt. AIS an Bord sorgt für eine bessere Planung und Entscheidungsfindung. Denn dank AIS kann die aktuelle Verkehrssituation auf dem Wasser dynamisch überwacht werden. Kurs und Geschwindigkeitsänderungen umliegender Schiffe werden automatisch angezeigt und es kann berechnet werden, wann genau zwei Schiffe den kürzesten Abstand zueinander haben, wie groß der Abstand sein wird und wie lange es bis dahin noch dauert. Notwendige Manöver können, dank der Übermittlung von MMSI (Maritime Mobile Service Identity) Nummern, leicht über Seefunk abgesprochen werden. Bei der Nutzung eines AIS-fähigen Kartenplotters oder Alarmgebers sind Alarme einstellbar, die darauf aufmerksam machen, wenn sich beispielsweise ein Schiff auf eine Meile nähert oder bei gleicher Geschwindigkeit und Peilung in einer voreingestellten Zeit eine Kollision erfolgen könnte. Weitere detaillierte Informationen bezüglich des AIS Systems finden Sie auch in unserem AIS Ratgeber.

Der Vorteil eines AIS-Geräts zu einem Radargerät an Bord ist, dass der Empfang von AIS-Signalen nicht durch Landzungen, Gebäude oder Inseln behindert wird. Auch lassen sich für ungeübte Nutzer Ziele leichter identifizieren, als auf einem Radarbild. An Binnenwasserstraßen werden in Kurven, die für Funksignale abgeschottet sind, Transceiver aufgestellt, die AIS-Signale auch über Berge weiterleiten.

Trotzdem kann ein AIS-Gerät eine Radaranlage nicht ersetzen. Denn AIS-Daten sind nicht immer zuverlässig. Zum einen sind nicht alle Schiffe sind mit einem AIS-Gerät ausgerüstet oder haben dieses eingeschaltet. Vor allem kleinere Fahrzeuge haben oft keinen AIS-Transceiver und auch einige Militärfahrzeuge senden keine AIS-Signale aus. Zum anderen basieren die Informationen über Schiffspositionen auf GPS-Technik. Sie werden in regelmäßigen Zeitabständen übermittelt, wodurch geringfügige Abweichungen von der tatsächlichen Schiffsposition möglich sind.

Sollten Sie über die Installation einer Radarantenne nachdenken, dann ziehen Sie unbedingt die neue Doppler Radartechnologie in Betracht. Diese Technologie erleichtert Ihnen die Interpretation der Radarechos auf Ihrem Multifunktionsdisplay enorm, denn durch die unterschiedliche Farbgebung von eingehenden uns ausgehenden Radarechos, identifizieren Sie schnell und einfach gefährlich werdende Radarziele. Einen guten Überblick über die aktuellen Radartechnologien erhalten Sie auch in unserem Radar Ratgeber.
 

Wie kompliziert ist die Installation von Kartenplotter & co. ?

In vielen Bereichen der Bordelektronik setzen die Hersteller mittlerweile auf Stecksysteme wie zum Beispiel das NMEA2000 Netzwerk, SeaTalkNG oder herstellerspezifische Ethernet Varianten. Dies macht die Verkabelung der Kartenplotter, Instrumente, Autopiloten und vielen andere Komponenten deutlich leichter aber dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Installation stets fachmännisch durchgeführt wird.

Die Entwicklung des NMEA Marinenetzwerks hat sich mit der Einführung von NMEA2000 im Gegensatz zu der NMEA0183 Technologie erheblich vereinfacht. Im Vergleich zum NMEA0183 System ist das NMEA2000 Netzwerk deutlich einfacher zu installieren. Während man bei NMEA0183 Netzwerken relativ umständlich offene Kabelenden mit Hilfe von Lüsterklemmen miteinander verbinden muss, gibt es bei der NMEA2000-Technologie Stecker, die ganz einfach mit Hilfe von entsprechenden T-Stücken und Netzwerkkabeln und Mehrfachverteilern miteinander verbunden werden können. Einen Überlick über das neue NMEA2000 System erhalten Sie in unserem NMEA2000 Video Tutotial und in unserem NMEA2000 Ratgeber.

Nutzen Sie professionelle Borddurchführungen um Kabel von außen in das Bootsinnere zu verlegen und sichern Sie die verlegten Kabel nach Möglichkeit mit der Hilfe von Kabelbindern gegen verrutschen. Dichten Sie den Durchbruch zusätzlich mit Sikaflex ab, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern. Sollten Sie Kabel miteinander verbinden müssen, dann empfehlen wir Ihnen die Adern zu verlöten. Denn dies stellt die sicherste Verbindung dar. Wie bieten entsprechendes Lötwerkzeug für den Bordgebrauch an. Möchten Sie die Verbindung zwei Kabel flexibel halten und bei Bedarf wieder lösen können, dann sollten Sie im Maritimen Umfeld stets auf wasserfeste Steckverbindungen setzten.

Wichtig ist auch eine entsprechende Dimensionierung der Bordelektrik zu gewährleisten, denn wer mit unzureichend geladenen oder zu klein gewählten Batterien startet steht schnell vor einem schwarzen Bildschirm.

Welche GPS Antenne ist die Richtige für mein UKW Seefunkgerät?

Als sicherheitsrelevantes Gerät an Bord gilt unteranderen das UKW Funkgerät. Die meisten Seefunkgeräte verfügen über einen eingebauten DSC (Digital Selective Call) Controller und sind in der Lage einen Notruf mit 25W Sendeleistung und der aktuellen GPS Position an alle Schiffe in der Umgebung abzusetzen. Viele Seefunkgeräte verwenden mittlerweile eine eingebaute GPS Antenne, um stets die aktuellen Positionsdaten im Notfall übermitteln zu können, alternativ können wiederrum über eine NMEA0183 oder eine NMEA2000 Schnittstelle GPS Daten eingespeist werden. Diese GPS Daten können von einer externen GPS Antenne oder von einem Seekartenplotter bereitgestellt werden. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an GPS Antennen für die unterschiedlichsten Anforderungen und NMEA Schnittstellen an.

Wird für den AIS Empfang eine eigene UKW Antenne benötigt?

Über die UKW Antenne wird auch das AIS Signal empfangen, welches durch die Verwendung eines Antennensplitter und eines AIS Empfänger oder Transponders entsprechend ausgekoppelt und an ein Multifunktionsgerät übertragen werden kann.

Vorab ist Folgendes wichtig zu wissen: Je höher die UKW Seefunkantenne angebracht ist, desto höher ist die Reichweite des AIS Systems und des Funkgerätes. Sie sollten die Antenne daher auf einem Segelboot möglichst hoch am Mast beziehungsweise auf einem Motorboot möglichst hoch auf dem Geräteträger montieren.

Um einen AIS Transponder oder einen AIS Empfänger zusammen mit Ihrem Seefunkgerät zu installieren, gibt es zwei Möglichkeiten.
 
  1. Sie können einen AIS Splitter verwenden um eine einzige UKW Antenne für das Senden und Empfangen von AIS Signalen und gleichzeitig für den UKW Seefunk zu nutzen.

    Wir empfehlen Ihnen die Nutzung eines AIS Transponder oder reinen Empfängers mit integrierten UKW Splitter. Dies vereinfacht die Installation und der Verlust von modernen AIS Splittern ist so gut wie nicht mehr gegeben. Da das UKW Seefunkgerät ein sicherheitsrelevantes Gerät an Bord Ihres Schiffes ist. Funktioniert das Senden und Empfangen von UKW Funk auch, wenn der AIS Splitter bzw. das AIS System ausgeschaltet oder vom Strom getrennt ist. Natürlich hat das Senden und Empfangen von UKW Seefunk Vorrang vor den AIS Signalen.
     

     
  2. Die Alternative ist die Verwendung jeweils einer UKW Antenne für den AIS Transponder beziehungsweise Empfänger und für das UKW Funkgerät. Diese Lösung bietet den Vorteil der Redundanz, ist allerdings mit einem erhöhten Installationsaufwand verbunden. 
     
Mit der innovativen Glomeasy-Serie hat GLOMEX ein Antennen- und Zubehörsortiment in Form eines umfangreichen Baukastensystems geschaffen, ideal geeignet sowohl als Ersatz für defekte Antennen/-komponenten, als auch für Refits oder Neubauten. Glomeasy-Komponenten können bedarfsgerecht zusammengestellt und spielend einfach "plug & play" montiert werden, ganz ohne Spezialwerkzeuge oder lästige Leitungs-/Steckermontage.

Für eine einfache und sichere Navigation auf See bieten wir Ihnen eine vollständige Auswahl an modernen Kartenplottern, Radaranlagen, Instrumenten, Autopiloten, NMEA2000 Sensoren, Tankgeber und vielem mehr.

Die Auswahl der richtigen Produkte sollte mit Bedacht getroffen werden und speziell auf Ihr Boot und Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein – hierbei stehen wir Ihnen mit Rat zur Seite und unterstützen Sie auch nach dem Kauf.

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