Seefunkantennen

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Eine UKW-Seefunkanlage gehört zum sicherheitsrelevanten Equipment einer jeden Yacht. Doch Achtung! Auch das beste Funkgerät ist immer nur so gut, wie seine UKW Seefunk Antenne. Zwar kann jeder Draht bereits eine Antenne sein, sofern die Länge zur Frequenz der Funksignale passt. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Erfahren Sie hier alles, um den bestmöglichen Empfang aus Ihrer VHF Marine Antenne herauszuholen. Für eine große Reichweite, ein rauschfreies Senden und Empfangen - und damit für Ihre Sicherheit auf See. Sie möchten Funkantennen kaufen? Bei uns finden Sie UKW-Seefunk Antennen von spezialisierten Hersteller wie SHAKESPEARE oder GLOMEX. Sei es für Seefunk, AIS oder Radio und Multimedia. Erfahren Sie hier mehr über UKW-Seefunkantennen...

Wie werden UKW Funkantennen auf dem Boot installiert?

- Richtige Installation für besten Empfang - 

Für den bestmöglichen Betrieb einer Seefunkanlage auf dem Boot ist die Wahl und der Einbau der richtigen Antenne ausschlaggebend. Sie entscheidet über Reichweite und ein rauschfreies Funkvergnügen. Die Antennen bestehen je nach Hersteller aus hochwertigem Edelstahl, Fiberglas oder sind elastisch mit schwarzem Gummi ummantelt. Um den Empfang zu verbessern, ist es auch möglich, einen Antennen-Verstärker zu verbauen.

Um eine Bordantenne zu installieren, gibt es eine einfache Faustregel: Je höher sie angebracht ist, desto größer ist die Reichweite. Auf Segelbooten wird die Seefunk Antenne daher immer auf dem Masttop montiert. Die entsprechenden Antennen-Halterungen finden Sie bei uns im Shop.

Wir empfehlen bei Segelbooten eine Funkantenne mit einem Leistungsgewinn von 3dB. Bei Motorbooten sollte eine möglichst lange Antenne verwendet werden, deren Leistungsgewinn bei 6dB oder 9dB liegt. Viele Antennen können auf klappbaren Füßen montiert werden, um eine niedrige Durchfahrtshöhe zu ermöglichen.

Im Prinzip besteht eine Seefunkanlage aus drei Komponenten, deren richtige Kombination und Konfiguration für das beste Ergebnis sorgt: dem Seefunkgerät, der UKW-Antenne für Ihr Boot und einem Koaxkabel mit Verbindern und Steckern.

Neben der VHF UKW Antenne kommt dem Kabel eine besondere Rolle zu. Für die Funkanlage muss ein Koaxkabel vom richtigen Typ verwendet werden. Ansonsten kann es passieren, dass das gesamte Bordnetz zur Antenne wird. Nebeneffekte und Störungen sind dann die Folge, ein vernünftiger Funkkontakt ist nahezu unmöglich.

Beim Koaxkabel ist einerseits auf den Wellenwiderstand zu achten, der bei Funkanlagen immer bei 50 Ohm liegt. Andererseits spielt die Dämpfung des Kabels eine große Rolle, ein Indikator dafür, wie viel Energie pro Meter Kabel verloren geht. Die Dämpfung ist übrigens beim Senden wie Empfangen gleich. Hier lautet die Faustformel: je dicker das Kabel, desto besser.

Für den Marinebereich sind zwei Kabel-Typen üblich: RG58U mit etwa 5 Millimeter Außendurchmesser für Kabellängen bis 11 Meter und RG213 mit 10 Millimeter Außendurchmesser für Kabellängen bis 50 Meter. Wichtig ist eine seewasser- und UV-beständige Isolierung. Ein Tipp: Passen Sie das Kabel an die erforderliche Länge auf Ihrem Boot optimal an. Jeder Meter aufgerolltes und eigentlich nicht benötigtes Kabel minimiert die Leistung Ihres Empfangs.

Wie funktioniert eine VHF Antenne im Seefunk?

- Empfang an Bord -

Eine UKW Antenne für Ihr Boot ist im Prinzip eine Sende- und Empfangseinrichtung für elektromagnetische Wellen. Genau genommen ist die Antenne ein metallischer Wandler für eine elektromagnetische Welle zwischen einer Leitung und dem freien Raum. Somit ist die UKW-Seefunktantenne der wichtigste Bestandteil einer Funkverbindung, sie ist die Schnittstelle zwischen dem Sender bzw. Empfänger und dem Übertragungsmedium, eben dem freien Raum. Die Antenne hat die Aufgabe, das Hochfrequenzsignal als elektromagnetische Welle in die Umgebung auszukoppeln bzw. einzukoppeln.

Da UKW Funkantennen meist nicht direkt am Sender oder Empfänger angeschlossen sind, ist es wichtig, dass Kabel und Anschlüsse für die speziellen Anforderungen auf See konzipiert wurden. Das heißt, sie müssen seewassertauglich und UV-beständig sein. Bei der Montage ist daran zu denken, dass jeder Meter Kabel und jede Steckverbindung oder Adapter das Signal dämpfen. Prinzipiell gilt daher, je mehr Gewinn eine Antenne hat, desto mehr Kabellänge kann man sich an der Antenne leisten. Je besser ein Kabel ist, desto länger darf das Kabel sein.

Ein Beispiel: Die ISAF-Regeln für Offshore-Regatten schreiben einen maximalen Dämpfungswert für 50-Ohm-Koaxial-Kabel vor. Es gilt: je länger das Koax-Kabel, umso stärker die Dämpfung. Laut ISAF sind maximal 40 Prozent Leistungsverlust noch zulässig. Das heißt, von ursprünglich 25 Watt Sendeleistung müssen mindestens noch 15 Watt an der VHF Antenne ankommen.
 

Weitere Tipps

Im Idealfall läuft die Seefunkanlage unabhängig von anderen Geräten an Bord. Konkret heißt das, sie sollte eine eigene Stromversorgung mit entsprechender Sicherung haben. Neben der fest installierten UKW-Seefunk Antenne ist es auch sinnvoll, eine externe Antenne für Notfälle an Bord zu haben. Beispielsweise kann ein Blitzschlag die installierte Antenne beschädigen.

Eine UKW-Antenne kann übrigens für mehrere Geräte gleichzeitig genutzt werden. Also zum Beispiel neben dem Seefunk auch für den Empfang von Radio & Multimedia oder AIS-Signalen. Dazu wird allerdings ein Antennensplitter benötigt.

Wird das Seefunkgerät am Navigationstisch unter Deck eingebaut, wie meist üblich, sind Funksprüche im Cockpit oftmals nur schwer zu verstehen. Einige Funkgeräte bieten daher optional ein zweites Bediengerät für den Steuerstand an. Alternativ ist es auch möglich, einen Außenlautsprecher zu montieren.

Kundenbewertungen

alle Bewertungen (128.250)
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Felicitas A. am 29.11.2022

Sehr gut

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Detlef B. am 29.11.2022

Die Bearbeitung ist korrekt und die Lieferung erfolgt umgehend.

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Jim D. am 28.11.2022

Alles is heel goed geregeld, ik had 2 dezelfde producten nodig waarvan er één op voorraad was en één besteld moest worden. Levertijd was 2-3 week. En binnen deze periode zijn de producten beide geleverd. En in een zeer goede verpakking. (product moest uit Amerika komen)