Autopiloten, Pinnenpiloten

Marken dieser Kategorie

Logo Raymarine
Raymarine - Die Marine Spezialisten. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und Know-How in der Entwicklung und Herstellung von Marineelektronik, insbesondere von Navigationsgeräten wie Kartenplotter und Autopiloten, entwickelt Raymarine für die hohen Ansprüche der Skipper innovative Technologien und kombiniert dieses mit zeitlosem und elegantem Design.
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Logo Simrad
Simrad Yachting ist eines der größten Marineelektronikunternehmen. Namen wie Robertson, Simonsen Radio und Shipmate haben sich zusammengetan und leben heute in dem Namen Simrad Yachting weiter. Die Geschichte beginnt in den 50er Jahren– zuerst werden UKW-Anlagen produziert, heute reicht die Produktvielfalt von Autopiloten bis hin zu Kartenplottern. Die schnellsten Rennboote der Welt werden mit Produkten von Simrad ausgestattet.
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Logo Garmin
Gegründet im Jahre 1989, gehört die Marke Garmin zu den weltweit führenden Entwicklern für Produkte zur mobiler Navigation für die Bereiche Automobil, Luftfahrt, Marine, Outdoor und Sport. Im Marinebereich hat sich die Firma Garmin mit eigener Kartografie  zu einem der führenden Anbieter für Navigationsgeräte auf dem Wasser entwickelt.
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Logo NAVICO
Vor ca. 75 Jahren wurde der Grundstein für die Entstehung von Navico mit der Gründung von Simonsen Radio gelegt. Willy Simonsen aus Norwegen fing erstmals mit dem Vertrieb von Echolotsystemen an und entschloss sich schließlich mit mehreren Partnern gemeinsame Sache zu machen unter dem Namen Simrad Yachting. Erst deutlich später, Anfang der 2000er Jahre entstand durch die Fusion von Lowrance Electronics und Simrad Yachting der heutige Name Navico. Seitdem steht den Herstellern für Multimedia- und Netzelektronik im marinen Bereich nichts mehr im Wege sich in konkurrenzferne Weiten auszubreiten.
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Logo Lowrance
Einfach mehr Fische fangen - LOWRANCE macht es möglich! Wer zweckmäßige und verlässliche Fischfinder sucht ist hier genau richtig. LOWRANCE bietet Ihnen professionelle Sonarmodule und Echolote mit einfacher Bedienbarkeit zu stets fairen Preisen. Darüber hinaus hat LOWRANCE weit mehr an Marineelektronik im Portfolio, wie zum Beispiel Kartenplotter, kompatible Kartenmodule, HALO und HALO-Doppler Radarsysteme, Instrumentenanzeigen, NMEA 2000®-Netzwerklösungen und UKW-Funk/AIS/GPS.
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TOP Angebote, Limitierte Stückzahlen in Autopiloten, Pinnenpiloten

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Autopilot EV-200 Hydraulik Paket inkl. S100 Funkfernbedienung
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Autopilot EV-200 SAIL / inkl. Funkfernbedienung S100 & p70s / für Antriebe Typ 1
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Autopilot EV-200 POWER / inkl. Funkfernbedienung S100 & p70Rs / für Antriebe Typ 1
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Autopilot EV-300 SOLENOID / inkl. Funkfernbedienung S100 & p70Rs / für Solenoid-Antriebe
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Autopilot EV-400 SAIL / inkl. Funkfernbedienung S100 & p70s / für Antriebe Typ 2+3
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Autopilot EV-400 POWER / inkl. Funkfernbedienung S100 & p70Rs / für Antriebe 2+3
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Ein Autopilot ermöglicht, mit Hilfe einer manuellen Kurseingabe eine selbsttätige Steuerung Ihres Schiffes. Der Autopilot berechnet aus verschiedenen Datenquellen den aktuellen Kurs und korrigiert diesen eventuell. Hier beantworten wir Ihnen häufige Fragen zur Funktionsweise, Auswahl, Installation und Bestandteilen eines Autopiloten.   Erfahren Sie hier mehr über Autopiloten, Pinnenpiloten...
Autopiloten, Pinnenpiloten

Auto- und Pinnenpiloten

- Welche Funktionen übernimmt ein Autopilot? -

Bei einem Autopiloten handelt es sich um eine automatische Steuerungsanlage für Boote. Ein Autopilot ermöglicht also eine selbsttätige Steuerung Ihres Schiffes. Sie geben dem Autopiloten zum Beispiel einen Kurs vor und dieser berechnet aus verschiedenen Datenquellen den aktuellen Kurs und korrigiert diesen gegebenenfalls nach. Die meisten Autopiloten funktionieren mit einem elektronischen Kompass und nutzen zusätzlich GPS Daten. Des Weiteren können Sie zum Beispiel externe NMEA2000 Datenquellen wie Windsensoren nutzen um den Kurs des Autopiloten zu optimieren oder nach Wind zu steuern. Völlig egal ob Sie auf Langfahrt gehen, Regatten segeln oder einen geeigneten Autopiloten für den entspannten Nachmittagstörn suchen, wir bieten Ihnen für jede Anwendung die geeignete Selbststeueranlage. Durch das Fachwissen unserer Experten und das abgerundete Sortiment finden Sie schnell den geeigneten Autopiloten für Ihr Boot oder das passende Ersatzteil. 

Autopilot

Welche Autopiloten gibt es und was ist bei der Auswahl zu beachten?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen folgenden Autopilot Typen:
 
Pinnenpiloten
Radpiloten
Einbaupiloten


So wählen Sie den richtigen Autopiloten aus:

Jeder Autopilottyp hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl des  Autopiloten mit realistischen Daten Ihres Schiffes kalkulieren. Weist Ihr Boot tatsächlich eine Verdrängung von 11 Tonnen auf oder sind voll beladen vielleicht doch eher 13 Tonnen? Häufig liegt die tatsächliche Verdrängung eines Boots voll beladen gut 20% über der angegeben Verdrängung. Zu dem spielt ebenfalls eine Rolle ob Ihr Schiff schwer oder leicht am Ruder liegt. Diese Angaben sind bei der Auswahl des Autopilotsystems von äußerster Wichtigkeit,  denn es nützt nichts wenn Sie die günstigere Variante wählen aber der Antrieb des Autopiloten nicht in der Lage ist das Ruderblatt in angemessener Zeit von Hart auf Hart zu legen oder nach einiger Zeit auf Grund von Überlastung aussteigt. Sie sollten den Antrieb aber auch nicht zu groß wählen, dies könnte die Folge haben das Ihr Boot zu stark auf die Kurskorrekturen des Antriebes reagiert und somit beginnt sich aufzuschaukeln. Der Autopilotantrieb sollte mit einer ausreichenden Reserve gewählt werden.


Einsatz von Cockpitpiloten

Sollten Sie den Autopiloten nur bei Schönwetterfahrten und bei wenig Wellengang als sogenannten Flautenschieber nutzen wollen, dann können Sie getrost einen Pinnenpilot der Raymarine ST Serie, der Simrad TP Serie oder auch den Raymarine Radpilot verwenden. Seien Sie sich bewusst, dass diese Autopiloten ihrer Bauart bedingt keine starken Antriebe enthalten und somit nur bedingt leistungsfähig bei starken Wellengang und rauer See sind. Wählen Sie Ihren Autopiloten nach der Verdrängung Ihres Bootes im voll beladenen Zustand und kalkulieren Sie etwas Reserve ein.

Pinnenpilot an Bord



Einsatz von Einbaupiloten

Wenn Sie wiederrum auch bei schlechten Wetterverhältnissen nicht auf Ihren Autopiloten verzichten möchten oder wenn Sie Ihr Boot für eine lange Reise oder eine Weltumseglung ausrüsten möchten, dann empfehlen wir Ihnen dringend die Installation eines Einbaupiloten. Die Antriebe dieser Autopiloten sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und in der Regel deutlich kräftiger, so leisten zum Beispiel hydraulische Linearantriebe einen maximalen Schub von bis zu 1,2 Tonnen und halten Boote mit einer Verdrängung von bis zu 35 Tonnen mühelos auf Kurs. Je nach vorhandenem Steuersystem stehen hydraulische-, elektromechanische- oder für Kettensteuerungen, sogenannte Rotary – Antriebe beziehungsweise Getriebemotoren zur Verfügung.

Die Auswahl des passenden Autopilot-Antriebes und des dazugehörigen Kurscomputers ist abhängig vom vorhandenen Steuersystem, der tatsächlichen Verdrängung Ihres Bootes und ob Ihr Schiff schwer oder leicht am Ruder liegt. Bei Hydrauliksteuerungen können Sie eventuell die bereits vorhandene Hydraulikpumpe weiterverwenden, Sie benötigen nur den passenden Kurscomputer und Zubehör. Welchen Kurscomputer Sie benötigen hängt von der Stromstärke (A) Ihrer vorhandenen Pumpe beziehungsweise Ihres Antriebes ab. Sollten Sie eine neue Hydraulikpumpe benötigen, dann wählen Sie die Hydraulikpumpe entsprechend des Volumens des verbauten Hydraulikzylinders und im Anschluss den Kurscomputer entsprechend der Hydraulikpumpe. Achten Sie darauf, dass das komplette Hydrauliksystem entsprechend dem Ruderdruck dimensioniert ist.

Radpilot an Bord

Welche Antriebsarten gibt es für Autopiloten?

 

Hydraulikantriebe
 

Das Ruder wird mit Hilfe einer Hydraulikpumpe und einem Hydraulikzylinder bewegt. Die Größe der Hydraulikpumpe ist abhängig von Volumen des Hydraulikzylinders. Für große Zylindertypen bis ca. 1200ccm sind spezielle Dauerläuferpumpen erhältlich. Angaben über das Volumen des Hydraulikzylinders finden Sie im Handbuch oder auf dem Zylinder selbst. Die Größe der Hydraulikpumpe bestimmt die Auswahl des Kurscomputers. Achten Sie darauf, dass der Kurscomputer in der Lage ist, die Hydraulikpumpe zu bedienen.

 
 

Hydraulische Linearantriebe
 

Die hydraulischen Linearantriebe wurden für den Einsatz auf größeren, mechanisch gesteuerten Schiffen vorgesehen und ein Schiff mit einer Verdrängung von bis zu 35 Tonnen mühelos steuern. Da die hydraulischen Linearantriebe viel Leistung benötigen, ist in den meisten Fälle ein Kurscomputer mit einer hohen Schaltleistung erforderlich. Achten Sie darauf, dass der Kurscomputer in der Lage ist, die Hydraulikpumpe zu bedienen.

 
 

Mechanische Linearantriebe
 

Die mechanischen Linearantriebe sind die auf Segelyachten am häufigsten verwendeten Antriebe. Denn Sie bieten mit bis zu 20 Tonne eine hohe Schubkraft bei vergleichsweiser kompakter Bauform. Durch die Montage unter Deck wirken dieses Antriebe über eine Hilfspinne oder den Quadranten direkt auf das Ruder. Wichtig ist, dass die Montage der mechanischen Linearantriebe fachmännisch durchgeführt wird. Die Verbindung des Antriebes mit dem Rumpf des Schiffes muss absolut verlässlich sein, denn bei hoher Schubkraft muss gewährleistet sein, dass der Antrieb nicht aus der Befestigung bricht.

Die mechanischen Linearantriebe sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Kurscomputer in der Lage ist, die Hydraulikpumpe zu bedienen.

 
 

Getriebemotoren / Rotary-Antriebe
 

Die Getriebemotoren, welche auch als Rotary-Antriebe bezeichnet werden, kommen auf Motor- und Segelbooten mit Seilzug- oder Schubstangensteuerung und einer Verdrängung von bis zu 20 Tonnen zum Einsatz. Das Ruder wird bei dieser Steuerung über eine Kette und ein Zahnrad bewegt. Eventuell muss das Steuersystem an Bord angepasst werden um den Getriebemotor zu integrieren.

Die Getriebemotoren beziehungsweise Rotary-Antriebe sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Kurscomputer in der Lage ist, die Hydraulikpumpe zu bedienen.

 
 

Außenborder mit Seilzugsteuerung
 

Ein solcher Antrieb bietet eine automatische Steuerung für Außenbordmotoren mit Morse 290, 304411 und Teleflex SSC52 Seilzugsteuerung. Die Montage des Antriebs ist in der Regel schnell und einfach, das Steuerkabel der Lenkung wird durch den Antrieb gelegt und der Antrieb wird direkt hinter dem Steuerrad montiert.

 
 

Z-Antriebe
 

Es ist möglich einen Ihrem Z-Antrieb entsprechend dimensionierten Kurscomputer zu verbauen. Der Kurscomputer wird direkt mit dem Z-Antrieb verbunden. Achten Sie darauf, dass der Antrieb und der Kurscomputer miteinander kompatibel sind. An dieser Stelle gibt es je nach Hersteller des Z-Antriebes Unterschiede. Bitte kontaktieren Sie uns oder den Hersteller vor dem Kauf.

 
 


Woraus besteht ein Autopilotsystem?

Ein Autopilotsystem besteht im Grunde aus einem Antrieb, einem Kompass, einem Kurscomputer und einem Bedienelement. Bei Pinnenpiloten wie der Raymarine ST-Serie und der Simrad TP-Serie sind alle diese Komponenten in einem Gehäuse verbaut. Bei Einbaupiloten werden alle diese Komponenten einzeln installiert.

Der Kurscomputer und der Kompasssensor stellen das zentrale System des Autopiloten dar. Moderne Kurssensoren sind weitaus mehr als ein einfacher Richtungsanzeiger. Neben dem aktuellen Kurs werden Schiffsbewegungen in alle Richtungen gemessen und zur optimalen Berechnung der notwendigen Ruderbewegung herangezogen. Beachten Sie unbedingt die im Handbuch des Kompasssensors befindlichen Installationshinweise und wählen Sie dementsprechend den Installationsort. Während man bei älteren Kompasssensoren noch ein klappern hören konnte, wenn man den Sensor schnell bewegte, enthalten moderne Sensoren keine beweglichen Bauteile mehr, sondern arbeiten mit der Solid-State-Technologie.

Des Weiteren gehört bei Einbaupiloten üblicherweise ein Autopilotbediengerät in das Autopilotsystem. Ebenso kann zusätzlich bei einigen Systemen eine kabellose Handfernbedienung oder ein Kartenplotter beziehungsweise Multifunktionsgerät integriert werden. Ein Ruderlagensensor wird nicht für alle Autopilotsysteme benötigt und ist daher nicht bei allen Herstellern im Lieferumfang enthalten.
 

Bestandteile des Systems

 

Wie kann der Autopilot kalibriert werden und ist ein Ruderlagengeber notwendig?

Moderne Autopilotsysteme verzichten mittlerweile auf einen zwangsweisen Durchlauf einer Kalibrierungsroutine. Um die Deviation beziehungsweise die Abweichung und das Steuerverhalten zu ermitteln, misst der Sensor des Autopiloten alle relevanten Daten während der Fahrt und kalibriert sich so zu sagen selbst. Sobald Sie feststellen, dass Sie mit Steuerverhalten des Autopiloten zufrieden sind, können Sie bei einigen Autopilotsystem die automatische Kalibrierung des Autopilotsystems deaktivieren.

Aktuelle Autopiloten sind in der Lage die Position des Ruders eigenständig zu bestimmen, in dem Sie die Ruderposition einmalig manuell kalibrieren. Allerdings lässt sich die Position des Ruders deutlich schneller und genauer mit Hilfe eines Ruderlagensensors bestimmen, zu dem können einige Anzeigegeräte die aktuelle Ruderposition nur in Verbindung mit entsprechenden Ruderlagengeber darstellen. 

 

Wie bedient man einen Autopiloten?

Die Bedienung des Autopiloten erfolgt üblicherweise über ein spezielles Autopilotbedienteil, wobei die Tillerpiloten in den meisten Fällen über die Tasten an den Pinnenpiloten selbst bedient werden.

Über ein spezielles Autopilotdisplay, welches üblicherweise bei Einbaupiloten zu finden ist, können Sie den Kurs setzen und korrigieren, Einstellungen vornahmen aber auch den Autopiloten ein- bzw. ausschalten. Ebenfalls können moderne Autopiloten auch mit einem kompatiblen Kartenplotter beziehungsweise Multifunktionsdisplay gesteuert werden. Es ist möglich Wegpunkte und Routen über einen Kartenplotter an den Autopiloten zu senden oder auch den Kurs zu korrigieren. Somit kann das Autopilotbedienteil vollständig durch einen kompatiblen Kartenplotter ersetzt werden. Wir empfehlen Ihnen aber dringend weiterhin die Verwendung eines eigenen Autopilotbedienelements, da Sie über dieses Display permanent und vor allem schnell Zugriff auf die Funktionen des Autopiloten haben. Wenn Sie zum Beispiel in einer Gefahrensituation schnell den Autopiloten auskoppeln, beziehungsweise auf Standby setzen müssen, um selbst das Ruder zu bedienen, müssen Sie die Standby Funktion am Kartenplotter erst umständlich aufrufen, während an dem Autopilotbediengerät eine extra Standby-Taste vorhanden ist welche gerade im Notfall schnell gedrückt werden kann.

Zusätzlich können Autopiloten über eine Funkfernbedienung bedient werden. Die Bedienung beschränkt sich weitgehend auf Kurskorrekturen und die Standby Schaltung aber auch wichtige Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit, Tiefe oder Kurs lassen sich bei einigen Modellen zur Anzeige bringen.
 
 

Welche allgemeinen Steuerungsmodi gibt es?

Bei Autopiloten unterscheidet man in der Regel folgende Steuerungsmodi:
 
Kompass-Steuerung
Wegpunkt-Steuerung
Windsensor-Steuerung


Je nach Hersteller gibt es weitere Steuerarten wie eine Abfahrt eines Musters für den Fischfang oder eine spezielle Steuerung für Motorboote.

 
Kompass-Steuerung

Wie man dem Namen bereits ableiten kann, fährt der Autopilot in der Kompass-Steuerung einen festgelegten Kurs. Dieser Autopilotmodus ist die häufigste Art einen Autopiloten zu verwenden, gerade wenn es sich um Langfahrten handelt ist diese Art der Steuerung zuverlässig. Das Boot wird auf die gewünschte Gradzahl ausgerichtet und diese wird vom Autopiloten durch permanente Kurskorrekturen gehalten.
 

Wegpunkt-Steuerung

Bei der Steuerung nach einem Wegpunkt oder einer Route hält der Autopilot den Kurs welcher notwendig ist um das voreingestellte Ziel, den Wegpunkt, zu erreichen. Das bedeutet, dass der Autopilot seinen Kurs ständig auf das aktuelle Ziel anpasst.
 

Windsensor-Steuerung

Für diese Form der Steuerung ist ein externer Windmessgeber erforderlich, welcher in der Lage ist, seine Daten dem Autopilot bereitzustellen. Bei dieser Methode referenziert sich der Kurs des Autopiloten am aktuellen Winkel zum Wind. 

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Kundenbewertungen

alle Bewertungen (116.303)
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Andreas G. am 21.10.2021

Super schnelle Lieferung

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Gerulf T. am 21.10.2021

Wie immer schneller Versand und guter Preis...alles Top!

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Jürg L. am 21.10.2021

Kulant, gut beraten, Dank....