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Die Welt der Bordelektrik

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Blue Sea Systems hält über 1.000 elektrische Komponenten für Ihre Bordelektrik bereit. Neben der Schifffahrt kommen die bewährten und äußerst belastbaren Bauteile ebenso in Nutz-Fahrzeugen aller Art (z.B. US-amerikanische Polizei oder Feuerwehr) zum Einsatz. Das große Produktsortiment, die schnellen Verfügbarkeiten und das weltweite Vertriebsnetz hat Blue Sea Systems seit 1992 zu einem führenden Anbieter von bordelektrischen Komponenten werden lassen.
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Hella marine setzt Ihr Boot ins richtige Licht! Spezialisiert auf maritime Außen- und Innenbeleuchtung sowie Navigationslaternen, entwickelt Hella marine innovative und ISO zertifizierte Produkte die zeitgemäß, energieeffizient und langlebig sind.   
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​Das Thema „Elektrik an Bord einer Yacht“ ist zwar anspruchsvoll – doch mit ein bisschen Hintergrundwissen selbst zu bewerkstelligen. Hier finden Sie nicht nur alle relevanten Bestandteile der Bordelektrik (Bordbatterien, Ladegeräte, Positionsleuchten, etc), wir geben auch einen Einblick ihre Grundlagen und beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden.  Erfahren Sie hier mehr über Elektrik...

Was muss ich bei der Bootselektrik beachten?

- Grundlagen und Bestandteile der Elektrik von Sportbooten einfach erklärt -

Hier erklären wir Ihnen leicht und verständlich die Grundlagen der Bootselektrik und alle Zusammenhänge der einzelnen Komponenten. Unser Expertenwissen soll Ihnen helfen, Schwachpunkte in Ihrem elektrischen Bordsystem zu erkennen und diese mit überschaubaren „do it yourself“-Maßnahmen selbst zu beheben, bevor sie sich zu großen Problemen ausweiten können. Sie werden feststellen, dass vieles einfacher ist als erwartet, also keine Angst! Falls Sie doch lieber einen Profi zu Rate ziehen, werden seine Ausführungen für Sie verständlicher und kein „Fachchinesisch“ mehr sein.

Generelle Hinweise zur Bootselektrik

Generell sollten auf Sportbooten, egal ob Segelyacht oder Motorboot, höchste Maßstäbe an die Ausführung, Qualität und Betriebssicherheit der Elektroinstallation gesetzt werden. Ein Ausfall der Stromversorgung kann auf See - sowohl binnen als auch buten - unangenehme Folgen haben. Daher ist es wichtig, die Elektroanlage und das Energiemanagement Ihres Bootes regelmäßig zum Saisonanfang zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Nichts ist für die Ewigkeit und die rauen Fahrt- und Wetterbedingungen auf See, sowie hohe Luftfeuchtigkeit und Meersalz, belasten die einzelnen System-Komponenten Ihrer Yacht deutlich mehr, als würde diese sich nur an Land befinden.

Immer neue Stromverbraucher und zusätzlich verbaute Ausrüstung wie zum Beispiel ein Bugstrahlruder, eine elektrische Ankerwinde, ein Kartenplotter mit Radar, eine Bordheizung, ein neues leistungsstarkes Marine-Entertainmentsystem, eine Kaffeemaschine oder auch das Ladegerät eines Laptops, sorgen dafür, dass die ursprüngliche Energiebilanz nicht mehr stimmt und der Stromverbrauch auf Ihrem Motorboot oder Ihrem Segler deutlich zunimmt. Das betrifft nicht nur die Kapazität der installierten Batterien, sondern auch die Leistungsfähigkeit des eingesetzten Ladegerätes.

Welche Unterschiede gobt es zwischen den elektrischen Bordnetzen von Motoryachten & Segelbooten

Das elektrische Bordsystem ist nicht auf jedem Boot gleich. Ausstattung und Verkabelung der Bordelektrik auf einem Segelboot unterscheiden sich von der auf einem Motorboot. Der Grund dafür liegt in der Nutzungsweise des jeweiligen Bootstyps. Das ist leicht verständlich, wenn man den Törn einer Segelyacht mit der Fahrt einer Motoryacht vergleicht.

Was muss ich bei der Bootselektrik auf Segelbooten beachten?

Vorsicht im Umgang mit der Bordbatterie. Diese sollte nach jedem Anlegemanöver geladen werden. Die Segelyacht startet mit vollständig geladenen Batterien. In den meisten Fällen läuft der Motor (die Lichtmaschine) nur kurzzeitig während des Ablegemanövers. Sobald das Boot unter Segel und der Motor aus ist, beginnt die Entladung der Batterien durch Verbraucher wie Plotter, Funk, etc.. Nach der Rückkehr in den Hafen und trotz einem kurzen Anlegemanöver mit laufendem Motor ist die Batterie entladen. Hier muss das Landstromladegerät leistungsfähig sein, damit es die Batterien über Nacht wieder vollständig aufladen kann. Wer will schon am nächsten Morgen mit unzureichend geladenen Batterien in den nächsten Törn starten!?

Was muss ich bei der Bootselektrik auf Motorbooten beachten?

Eine Motoryacht startet ebenfalls mit voller Batterie. Aber die elektrischen Verbraucher an Bord werden während der Fahrt ständig von der Lichtmaschine versorgt. Erst wenn das Boot vor Anker (oder in einem Hafen ohne Landstrom) liegt, entladen die elektrischen Verbraucher die Batterie. Sobald es zurück in den Heimathafen geht, versorgt die Lichtmaschine wieder die Verbraucher und lädt gleichzeitig die Batterien. Das Motorboot wird den Hafen mit einigermaßen geladenen Batterien erreichen und das Landstrom-Ladegerät muss weniger Strom liefern, um die Batterien dann vollständig aufzuladen. Im Beispiel wird klar, dass die laufende Lichtmaschine wesentlich zur Energieversorgung beiträgt, wodurch eine geringere Batteriekapazität benötigt wird und in Folge dessen auch ein weniger leistungsfähiges Landstromladegerät.

Und auch bei Motorbooten gibt es Unterschiede in Ausstattung und Verkabelung. Z. B. erfordert die Verteilung des Lichtmaschinen-Ladestroms auf einer Yacht mit Innenborder andere Maßnahmen als auf einem Sportboot mit leistungsfähigem Außenborder.

Welche Energiequellen gibt es an Bord

Vor allem heute, in Zeiten von Smartphones und Tablets, ist eine der ersten Fragen der meisten Crewmitglieder die nach der Stromversorgung - der Steckdose zum Laden der mitgebrachten Kommunikationsgeräte. Doch vielen Gästen ist die besondere elektrische Situation auf Schiffen meist gar nicht bewusst: wenn die Landstromversorgung unterbrochen wird und das Boot den Hafen verlässt, muss sich die Besatzung auf andere Stromquellen verlassen. Hier ist, wie in Autos oder Wohnmobilen, neben der Lichtmaschine die Batterie das wichtigste elektrische Bauteil. Wenn der Motor nicht läuft und keine anderen Energiequellen wie Windgenerator oder Solaranlage zur Verfügung stehen, ist die Bootsbatterie die einzige Energiequelle, welche alle elektrischen Verbraucher im Bordnetz versorgt. Da die meisten Boote und Yachten mit umfangreicher und hochwertiger Navigationselektronik ausgerüstet sind, ist eine schwächelnde Batterie ein Desaster und ein Batterie-Komplettausfall schon fast ein Seenotfall.

Wie kann ich eine zuverlässige Energieversorgung durch die Bordbatterie gewährleisten?

Ein wesentlicher Aspekt dazu ist die erforderliche Batteriekapazität. Wir raten dringend davon ab, „pi mal Daumen“ eine x-beliebige Kapazität zu wählen. In der Praxis erleben wir häufig, dass Skipper bei einem Batteriewechsel eine kleinere Batterie mit geringerer Kapazität wählen, nur weil eine neue aufgrund anderer Abmessungen nicht mehr in den einlaminierten Batteriekasten passt. Dadurch besteht die Gefahr, dass die neue Batterie unzulässig weit entladen wird, was dann schnell zu Leistungsverlust und vorzeitigem Verschleiß führen wird. Wenn vom Batteriehersteller nicht anders angegeben, ist die max. zulässige Entladetiefe bei Verbraucherbatterien 50 %. Bei einer 100 Ah Verbraucherbatterie (Bleisäure-Typ) sind also nur 50 Ah nutzbar! In Datenblättern wird die Endladetiefe auch als "Depht of Discharge, kurz DoD, angegeben.

Wieviel Energie benötige ich auf meinem Boot?

Es gibt kein Patentrezept! Der Energieverbrauch an Bord hat viel mit der Ausstattung und der individuellen Nutzung des Bootes zu tun. Zielführend ist deshalb, sich ein Energiekonzept zu erstellen und anhand dessen die erforderliche Batteriekapazität zu wählen. Durch das Energiekonzept wird ggf. auch der hohe Energiebedarf einzelner Verbraucher offensichtlich, sodass man entweder über die Nutzung dieser Verbraucher nachdenken muss oder über den Einsatz von zusätzlichen Energiequellen. 

Kann ich Solar- und Windenergie als zusätzliche Energiequelle an Bord verwenden?

Natürlich! Zusätzliche Energiequellen, wie eine Solaranlage, ein Windgenerator oder eine kompakte und leise arbeitende Brennstoffzelle, können die Situation deutlich verbessern. Aufgrund der verfügbaren Montageflächen und Platzverhältnisse an Bord wird es jedoch in den seltensten Fällen gelingen, mit Wind- und Solarenergie den gesamten täglichen Strombedarf zu decken. 

Welche Solarmodule gibt es?

Jede Solaranlage besteht aus mindesten einem Modul, einem Laderegler, dem Befestigungs- und Installationsmaterial, wie Kleber, Anschlusskabel, Modulverbinder, Klemmen, Sicherungen und nicht zu vergessen Leitungsdurchführungen. Schließlich müssen die Anschlussleitungen unter Deck mit dem Regler verbunden werden. Verschiedene Typen von Solarmodulen lassen heutzutage keinen Wunsch mehr offen, egal ob es stabile Hochleistungs-Rahmenmodule sein sollen oder dünne semiflexible Solarpanele, welche auch auf einer leicht abgerundeten Fläche montiert werden können.

Der Laderegler, häufig auch als Solarregler oder nur als Regler bezeichnet, muss passend zur Modulleistung gewählt werden. Er sollte geeignet sein, die Modulleistung zu verarbeiten, darf aber gerne leistungsfähiger sein, damit er nicht bis ans Limit belastet wird. So kann er den Strom auch von zusätzlichen Modulen unbeschadet verarbeiten.

Wichtiger Tipp zu Solarmodulen

Schließen Sie niemals ein Solarmodul ohne Laderegeler an eine wartungsfreie Batterie an! Wenn die Batterie einen relativ vollen Ladezustand erreicht, wird ein direkt angeschlossenens Modul nicht mehr stark belastet. Das kann dazu führen, dass die Modulspannung über die zulässige Ladespannung hinaus ansteigt, wodurch die Batterie dann überladen und zum Gasen gebracht wird.

Was gibt es im Umgang mit dem 230 V Netz zu beachten?

Die Energiequellen für das 230 V Wechspannungsbordnetz sind Wechselrichter (Inverter), Stromaggregat (Generator, gern auch als "Jockel" bezeichnet) und am Steg 230 V Landstrom.

In der Energietechnik wird 230 V als Niederspannung betrachtet. Das klingt harmlos und darf keinesfalls missverstanden werden. Im Vergleich zu den geringen Spannungen im 12- oder 24 Volt DC Bordnetz ist 230 V eine sehr hohe Spannung. Bei unsachgemäßem Umgang oder bei Installationsfehlern kann dies zu lebensgefährlichen Personen- und Sachschäden führen. Es gibt klare nationale und internationale Installationsvorschriften, welche zu befolgen sind, um damit die Risiken von Personen- oder Sachschäden auszuschließen. Deshalb sollte nur jemand, der über entsprechende Sachkenntnisse verfügt und mit den Installationsvorschriften vertraut ist, Arbeiten im 230 V Bordnetz vornehmen. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich vor Ort an einen kompetenten Bootselektriker. 

Wer sich zum Thema weiter belesen will, findet z. B. klare Vorgaben in der europäischen Norm EN ISO 13297, oder in der Fachliteratur, beispielsweise dem Buch "Theorie und Praxis der Bordelektrik" von Jens Feddern erschienen im Delius Klasing Verlga.

Was muss ich beim Landstrom beachten?

Solange Sie an der Steganlage im Hafen liegen, ist der 230 V Landstrom die zuverlässigste Wechselspannungsquelle. Über lange und ausreichend dimensionierte Landanschlusskabel wird die 230 V AC mit dem Landstromanschluss (Landanschluss-Dose) an Bord verbunden. Dazu werden genormte CEE- oder ähnliche Steckverbindungen genutzt, die keine falsche Polarität von Außenleiter (L bzw. Phase) oder Neutralleiter (N) zulassen.

An Bord geht es von der Landanschlussdose direkt zur Landanschlusseinheit und von der Landanschlusseinheit ausgehend, wird die 230 V AC an Bord auf die einzelnen Stromkreise verteilt. Die Landanschlusseinheit ist ein Sicherungskasten, der mit einem Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter bestückt ist. Abgekürzt werden diese als FI/LS-Schalter und international als ELCI oder RCBO bezeichnet. Das "Non-Plus-Ultra" ist eine FI/LS-Landanschlusseinheit mit zusätzlichem Brandschutzschalter (AFDD), da diese an Bord auch Funkenbildung (Lichtbögen) erkennt, welche z. B. bei mangelhaften Steckverbindungen, Kabelbrüchen oder Isolationsschäden auftreten und zu den häufigsten Brandursachen  zählen.

Was ist ein Wechselrichter (Inverter)?

Sobald Sie den Hafen verlassen, versorgen wieder Lichtmaschine und Batterie das Gleichspannungsbordnetz. Wer dann weiterhin 230 V Wechselspannungsverbraucher an Bord betreiben will oder muss, kann einen Wechselrichter verwenden. Dieser wandelt die 12- oder 24 V Batteriespannung in eine 230 V Wechselspannung. Ein Wechselrichter kann genutzt werden, um einen einzelnen 230 V Verbraucher zu versorgen. Bei Bedarf kann seine Ausgangsspannung auch in das Wechselspannungsbordnetz eingespeist werden.

Sicherheitshinweis: Die Installation ist ein Job für Profis! 

Wenn ein Inverter in das Wechselspannungsbordnetz eingespeist werden soll, muss unbedingt gewährleistet sein, dass Landstrom und Wechselrichter nicht gleichzeitig in das 230 V Bordnetz eingespeist werden können. Deshalb verfügen leistungsfähige Inverter häufig über eine automatische Netz-Vorrangschaltung (Transferschaltung) die den Inverter sofort vom AC-Bordnetz trennt wenn 230 V Landstrom vorhanden ist. Für Geräte ohne diese Vorrangschaltung stehen manuell zu betätgende oder automatisch arbeitende elektronische Wechselrichter-Umschalter (Transferschalter) zur Verfügung.

Wofür werden Sinus-Wechselrichter genutzt?

Sinus-Wechselrichter werden genutzt, wenn die angeschlossenen Verbraucher sensible Elektronik beinhalten, wie Ladegeräte für Smartphone / Tablet / elektr. Zahnbürste / Rasierapparat, etc.. Die angeschlossenen Verbraucher bestimmen, welche Ausgangsleistung der Wechselrichter mindestens liefern muss, also wie viel Watt oder VA.

Unsere Erfahrung zeigt, dass häufig nicht daran gedacht wird, woher ein Wechselrichter seine Energie bezieht! Die Energie stammt aus der Batterie und wenn der Motor läuft auch aus der Lichtmaschine. Für leistungsfähige 230 V Verbraucher muss die Batterie sehr hohe Ströme liefern und wird dadurch rasch entladen.

Ist es sinnvoll den Wechselrichter und das Landstromladegerät gleichzeitig zu betreiben? 

Die Antwort ist simpel: Nein! Bei ausreichender Leistungsfähigkeit des Inverters wäre das möglich und obwohl moderne Geräte mit hoch effizienter Schaltnetzteil-Technologie arbeiten, entstehen bei der Spannungswandlung in beiden Geräten Verluste, welche letztendlich die Batterie entladen . 

Unser Experten-Tipp: Solange ein Wechselrichter das 230 V Bordnetz versorgt, muss das Landstromladegerät vom 230 V Netz getrennt bzw. vollständig ausgeschaltet sein! 

Wann nutze ich ein Stromaggregat (Wechselspannungsgenerator)

Wer fernab des Landstroms eine zuverlässige, belastbare und nicht von der Batterie gespeiste Energiequelle für sein 230 V Bordnetz sucht, wird über einen Wechselspannungsgenerator nachdenken. Generatoren stehen als mobile Geräte mit integriertem Kraftstofftank zur Verfügung und sind mit unterschiedlichen Ausgangsleistungen erhältlich. Die mobilen Generatoren können zur Versorgung einzelner Verbraucher genutzt und ebenso gut auch in das 230 V AC Bordnetz eingespeist werden. Große Yachten sind häufig mit fest verbauten Dieselgeneratoren ausgerüstet, deren Ausgangsleistungen bei über 3,5 kW liegt.

Achtung: Auch 230 V Generatoren dürfen nicht gleichzeitig mit Landstrom oder Wechselrichter ins AC Bordnetz eingespeist werden, sondern müssen über geeignete manuelle oder automatische Umschalter voneinander getrennt sein.

Warum gibt es eine Starter- und eine Verbraucherbatterie?

Wie bereits beschrieben, sind Batterien und Lichtmaschine die primären Energiequellen an Bord. Wenn der Motor (die Lichtmaschine) nicht läuft, versorgt nur die Batterie die Verbraucher im DC-Bordnetz mit Strom. Batterien sind Energiespeicher, irgendwann sind sie leer und müssen wieder aufgeladen werden. Die Ausstattung der Boote ist sehr vielfältig und die Nutzung der vorhandenen Batterien ebenfalls. Es gibt kleine Boote mit nur einer Batterie, die sowohl zum Starten des Motors, als auch zur Versorgung der Verbraucher genutzt wird. Bei nicht laufendem Motor besteht hier das Risiko, dass die aktiven Verbraucher die Batterie so weit entladen, dass der Motor nicht mehr gestartet werden kann. Deshalb haben Werften oder Eigner ihre Boote meist mit zwei Batterien ausgerüstet. Diese können abwechseln genutzt werden. Wenn eine Batterie entladen ist, wird auf die andere umgeschaltet. Im Grunde wurde dadurch nur die Batteriekapazität vergrößert. Doch das Risiko, dass ein Motorstart unmöglich ist besteht weiterhin.

Daherhaben die Batterien an Bord häufig eine ganz gezielte Funktion. Die Starterbatterien ist nur zum Anlassen des Motors vorgesehen. Sie ist stets ausreichend geladen, denn die für den Startvorgang entnommene Energie ist nach kurzer Motor-/Lichtmaschinenlaufzeit wieder nachgeladen. Die Verbraucherbatterie versorgt alle anderen elektrischen Verbraucher an Bord mit Strom. Auch wenn die Verbraucherbatterie zu weit entladen wird, ist das Anlassen des Motors dank der separaten Starterbatterie möglich. Größere Yachten verfügen häufig über weitere Batterien für leistungsfähige Bug- und Heckstrahlruder oder Winden. 

Kundenbewertungen

alle Bewertungen (105.878)
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Norbert L. am 25.09.2020

Schnelle und unkomplizierte Bearbeitung. Leider das Produkt noch nicht getestet.

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Ulrich G. am 24.09.2020

Gute Abwicklung, schneller Versand, alles prima!

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Frank S. am 24.09.2020

Da ich nur selten in Bremen bin, wurden mir nach telefonischer Bestellung mehrere Sets in unterschiedlichen Größen und Farben für knapp 14 Tage zur Anprobe und Selbstabholung zurückgelegt. Super Service!

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