1-K Bootslack

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Sie möchten 1K-Lack kaufen? Dann haben Sie nun die richtige Rubrik angesteuert: Hier bieten wir Ihnen eine Auswahl hochwertiger Ein-Komponenten-Bootslacke (1K-Lacke) der Marken INTERNATIONAL, EPIFANES, BOERO und HEMPEL. Weiter unten erfahren Sie mehr über Unterschiede zwischen 1K-Bootslack und 2K-Lacken sowie über die jeweiligen Vor- und Nachteile. Außerdem informieren wir Sie darüber, wie Sie bei der Bootslackierung mit einfachen „Bordmitteln“ zu ansprechenden Ergebnissen gelangen.

Was sind 1K-Bootslacke?

- Was bedeutet 1K-Lack? -

Wegen ihrer Wetterbeständigkeit und extremer Wasserbeständigkeit finden heute sogenannte 1-Komponentenlacke (1K-Lacke) oder auch 2-Komponentenlacke (2K-Lack) vorzugsweise Verwendung bei Yachten und Booten, wobei 1K-Lacke nicht für das Unterwasserschiff geeignet sind. Die Kurzform 1K und 2K bezeichnet Lacke auf Kunstharzbasis wie Polyurethan (PUR-Lacke), Polyester-, Alkyd- oder Acrylharz. Sie gehören zu den Reaktionslacken, die mit der Luft/Luftfeuchtigkeit oder Komponenten reagieren: 1K-Lacke enthalten bereits einen Härter, bei 2K-Lacken hingegen wird kurz vor der Verwendung ein Härter und gegebenenfalls ein Lösungsmittel zugefügt und verrührt. PUR-Lacke ergeben sehr widerstandsfähige und belastbare Oberflächen und werden unter anderem für Fahrzeuglackierungen und zum Versiegeln von Holzfußböden, Treppen, Möbeln und Arbeitsflächen verwendet. Auch können Sie unsere 1-K Produkte als 1K Decklack nutzen. Viele hochfeste High-Solid-Lacke sind PUR-Lacke.

Der 1-K-Polyurethan-Lack ist für nahezu alle Oberflächen wie Holz, Metall, Kunststoff, Glas und Stein im Innen- oder Außenbereich geeignet, also auch für Holztreppen, Holztüren, Holz- und Teak-Einrichtung. Er muss dünn und gleichmäßig in mehreren Schichten aufgetragen werden. Lackierwalzen sind dazu perfekt geeignet, weil sie wenig Farbe aufnehmen. Mit einem hochwertigem Lackierpinsel lassen sich ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen. Aber Vorsicht: Wegen flüchtiger und giftiger Lösemittel ist der 1-Komponenten PUR-Lack, wie viele Kunstharzlacke auch, gefährlich für Gesundheit und Umwelt – beim Verarbeiten sollte Schutzbekleidung, insbesondere Haut- und Atemschutz, getragen werden.

Manche Hersteller bieten PUR-Lacke als Decksbeschichtung: Für einen rutschfesten Endanstrich wird ihnen feines Granulat zugesetzt oder sie enthalten diesen Zusatz bereits. Wegen ihrer besonderen Widerstandskraft sind 2K-Lacke auch als Schutzschicht in Bilge, Stauräumen oder an Schotten besonders gut geeignet. Wenn Sie sich für eine 1 K Bootslackierung entscheiden, bieten wir Ihnen dazu hochwertige Produkte der Marken INTERNATIONAL, HEMPEL, EPIFANES und BOERO.

1-Komponenten-Lack oder 2-Komponenten-Lack?

- Welcher Lack für Holz? Welcher Lack für Möbel? -

Die richtige Wahl des Lackysystems hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Einerseits vom Untergrund, sowie gegebenenfalls von dem bestehenden Farb­system, und andererseits von den Bedingungen, unter denen gearbeitet werden kann. 1-K-Yachtlacke lassen sich immer einfacher verarbeiten, weil diese auch bei niedrigen Temperaturen trocknen und auf nahezu allen Untergründen aufgetragen werden können. Ein 2-Komponenten-System ist zwar härter und widerstandsfähiger, stellt aber größere Ansprüche an die Gegebenheiten und den Verarbeiter. Ein 2-Komponenten-Bootslack ist außerdem teurer, dafür aber auch deutlich haltbarer und hochwertiger im Glanz. Zudem bieten sie höheres Deckvermögen und höhere chemische Beständigkeit gegen Dämpfe, Treibstoffe und Öl sowie leichten Säuren und Laugen.

Wie wird 1-Komponenten-Bootslack aufgetragen?

- Bootslack Verarbeitung und Arbeitsvorbereitung -

Wer seinem Boot eine neue Bootslackierung verpassen möchte, sollte den Saisonstart etwas nach hinten verlegen: Der Winter und das Frühjahr, mit kühler Witterung und hoher Luftfeuchtigkeit, sind eher Garanten für ein unbefriedigendes Ergebnis – die Umgebungstemperatur sollte nicht zu niedrig, und der Arbeitsbereich unbedingt staubfrei sein. Dazu kann der Boden der Bootshalle leicht angefeuchtet werden, um ein Aufwirbeln von Schmutzpartikeln zu verhindern. Zusätzlich kann Wasser mithilfe einer Sprühpistole Schwebepartikel in der Luft binden.

Der Untergrund der betreffenden Flächen am Boot muss vor dem Streichen sorgfältig vorbereitet werden: Er muss sauber, trocken, fettfrei und angeschliffen sein. Alte, noch tragfähige Anstriche müssen gereinigt und gründlich angeschliffen werden. Lose Lackschichten sollten restlos entfernt werden. Je nachdem, ob Sie Holz, GFK, Aluminium oder Stahl streichen möchten, bieten die Hersteller dazu Anleitungen. Vielfach kommen Grundierungen oder sogenannte Primer zum Einsatz, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Erst die passende Grundierung mit Haftgrund, Füller oder Haftvermittler ermöglicht in der Regel eine stabile Verbindung zwischen Untergrund und Bootslack.

Wenn ein Lack nicht auf der Oberfläche hält, Risse bekommt, Blasen wirft, abblättert oder sich großflächig ablöst, liegt das fast immer an der unzureichenden Vorbereitung wie mangelndes Entrosten oder der fehlenden Behandlung mit einem Entfetter. Weitere Störfaktoren sind qualitativ minderwertige Pinsel, die Haare verlieren. Für die Endlackierung sollten deshalb grundsätzlich keine neuen Pinsel verwendet werden. Nach der Behandlung der Lackschicht mit einer Schleifmaschine und vor dem Auftragen einer weiteren, muss die Fläche mit einem Staubbindetuch sorgfältig abgewischt werden.

Wenn Sie eine noch stabile Lackschicht überstrichen wollen, müssen Sie unbedingt prüfen, ob alter und neuer Lack in unerwünschter Weise miteinander reagieren. Ein 2K-Lack kann zum Beispiel nicht auf einem 1-K-Polyurethan-Lack aufgetragen werden. Für den Test können Sie einen Wattepad mit einem Zwei-Komponentenprodukt (Verdünner oder Primer) tränken und mit Klebeband auf der alten Lackschicht fixieren. Wenn sich die Schicht nach mehreren Minuten nicht anlöst, handelt es sich um 2K-Lack oder original Gelcoat.

Weitere Erfolgsfaktoren beim Lackieren sind die richtige Technik, die richtige Verarbeitungstemperatur und das Einhalten der vorgegebenen Trocknungszeiten. Die entsprechenden Angaben finden Sie auf dem Gebinde des Lacks oder im technischen Datenblatt. Die Trocknungszeit hängt von der Umgebungstemperatur ab sowie von den Inhaltsstoffen des Lackes. In jedem Falle benötigt ein 2K-Lack mehr Zeit zum Trocknen, als eine 1K-Bootslackierung. Lack oder Farbe sollte gründlich gerührt werden. Auch sollte stets eine kleine Menge in einen sauberen Behälter umgefüllt werden, damit kein Sauerstoff an die gesamte Farbe gelangt und so Verunreinigungen verursacht.

Tragen Sie die Farbe immer im Kreuzgang auf. Beginnen Sie dazu längs der optisch bestimmenden Linien – also bei einem Bootsrumpf waagerecht. Dann wird die Farbe nach beiden Richtungen im rechten Winkel ausgestrichen – Verschlichten nennen das die Profis. Anschließen können Sie den um den 1-K Lack polieren. Zum Abschluss folgt das „Finish“ in der ursprünglichen Richtung. Wer mit dem Pinsel arbeitet, sollte dabei nur leichten Druck ausüben, um Pinselstriche zu vermeiden.

Folgende Hilfsmittel werden Sie brauchen: Abzieher, wenn die gesamte alte Lackschicht entfernt werden muss, Schleifpapier in unterschiedlicher Körnung (P60 bis P120 sowie P220 bis P280 und P320 für das Finish). Außerdem mehrere Schaumrollen oder Pinsel und ein Staubbindetuch.

Weitere Rubriken: Antifouling, Bilgenfarbe, 2K-Bootslack

In weitere Rubriken finden Sie, Bilgenfarbe2K-BootslackeVerdünnung und Lackierwalzen für Bootsfarbe. Unser SVB Impulse-Ratgeber zu Farbe, Pflege & Reparaturen hält zahlreiche Video-Tutorials bereit und beantwortet die wichtigsten Fragen beispielsweise zur Wahl des richtigen Antifouling.

Kundenbewertungen

alle Bewertungen (128.390)
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Marion K. am 02.12.2022

Schnelle Lieferung

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Julia G. am 02.12.2022

sehr zuverlässig! Mittlerweile meine erste Adresse für Bootszubehör!

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Erwin F. am 02.12.2022

Gute Auswahl, schnelle Lieferung, alles bestens